Kostbare Netzwerke

Kostbare Netzwerke: FH Dortmund präsentierte Forschung für die Zukunft

Digitalisierung, Gesundheit, Energie und Klima – mit ihrer angewandten Forschung in einem breiten Spektrum leistet die Fachhochschule Dortmund einen starken Beitrag zur Lösung zentraler Zukunftsfragen. Bei der Veranstaltung „Kostbare Netzwerke“ am 29. Januar 2020 stellten Forschende gemeinsam mit ihren Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft ihre laufenden Forschungsprojekte vor.

Das Rekordergebnis von insgesamt zwölf Millionen Euro an Drittmitteln im Jahr 2019 zeige deutlich, dass die Richtung stimme, betonte Rektor Prof. Dr. Wilhelm Schwick bei seiner Begrüßung: Mit der Forschung an der Fachhochschule geht es steil nach oben.


Rückblick: Weitere Impressionen von der Veranstaltung finden Sie in unserer Bildergalerie.


Bereits zum fünften Mal hatte die Fachhochschule zur Leistungsschau für Forschung, Entwicklung und Transfer eingeladen, mit hoher Resonanz. Prof. Dr. Volker Helm, Prorektor für Forschung, Entwicklung und Transfer, betonte die Bedeutung der „Kostbaren Netzwerke“: „Unter den 170 Gästen sind auch viele Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Stadt­gesellschaft. Und das mit gutem Grund: Sie wissen, dass das Format eine hervorragende Chance ist, starke Partner zu gewinnen und neue Projekte auf den Weg zu bringen.“

Zukunftsweisende Konzepte

Intelligente Informationstechnik, Innovationen für Medizin und Gesundheitswesen sowie zukunftsweisende Konzepte im Kontext der Energiewende: Die vorgestellten Projekte reichten von der kamerabasierten Bestimmung des Blutdrucks, über die Nutzung von Sonnenenergie durch spezielle Energiefassaden bis hin zur Verbesserung der Beatmung durch „Dr. Algorithmus“. Insgesamt wurden elf ausgewählte Projekte vorgestellt – ein kleiner Ausschnitt aus einer Vielzahl von anwendungsorientierten Projekten.

Bühne frei für Forschung

Erstmals bei den „Kostbaren Netzwerken“ hieß es auch „Bühne frei“ für preisgekrönte Forschung: Prof. Dr. Gabriele Dennert (Projekt Queergesund*) und Prof. Dr. Thomas Felderhoff (Projekt MEDITHENA), beide ausgezeichnet mit dem Forschungspreis 2019, skizzierten die Grundzüge ihrer Forschungen.

Dass gute Forschung auch gute Förderung benötigt, bekräftigte Dr. Jochen Dreßen vom VDI-Technologiezentrum GmbH in seinem Impulsvortrag. Als Referent des Projektträgers für das BMBF-Programm „Forschung an Fachhochschulen“ gab er den Forschenden einen Überblick über aktuelle Förderlinien und -maßnahmen speziell für Fachhochschulen.