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veröffentlicht am:
  • 11.12.2019
EXIST

FH Dortmund: Rund eine Million Euro Fördermittel

Im Verbund mit der Westfälischen Hochschule und der Fachhochschule in Bochum hat die Fachhochschule Dortmund den Zuschlag für Fördermittel aus dem Bundesprogramm EXIST bekommen. Gemeinsam bekommen die Hochschulen rund drei Millionen Euro, jede etwa eine.

Personengruppe auf einer Bühne
Anfang Dezember erhielten die erfolgreichen Antragsteller*innen für die aktuelle Förderrunde des Existenzgründungsprogramms des Bundesministeriums für Wirtschaft ihre Förderurkunden in Berlin. Darunter an 7., 8. und 9. Position von links die Projektvertreter des Verbunds "ruhrvalley Start-up-Campus" Tobias Weißgerber (Hochschule Bochum), Raimond Filges (FH Dortmund) und Pia Grandt (Westfälische Hochschule). (Foto: Westfälische Hochschule / Bildkraftwerk)

Wissensbasierte Unternehmensgründungen

Mit dem Geld sollen ab Frühjahr 2020 noch nicht gehobene Potenziale für wissensbasierte Unternehmensgründungen in Hochschulen ausgeschöpft werden. Das soll die Gründungsszene fördern und für Arbeitsplätze sorgen.

„Start-ups haben eine hohe strategische Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Deutschland“, so Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zur Übergabe der Förderbescheide in Berlin. „Sie bringen Innovationen voran, sind Motor des strukturellen Wandels und schaffen Arbeitsplätze der Zukunft. Dabei spielen Hochschulen eine entscheidende Rolle als Ideenschmiede für innovative Gründungsförderung.“

Insgesamt drei Millionen Euro

Ihr Antrag auf Fördermittel, den sie gemeinsam mit der Westfälischen Hochschule und der Fachhochschule Bochum einreichte, war erfolgreich: Der Verbund erhält drei Millionen Euro, jede einzelne Hochschule davon etwa eine Million Euro.

„Gemeinsam können wir unter dem Dach der Initiative ruhrvalley mit dem Start-up-Campus entscheidende Impulse für Unternehmensgründungen aus der Hochschule setzen und so wesentlich zum Transfer von wissenschaftlichem Know-how beitragen“, so Volker Helm, Prorektor für Forschung, Entwicklung und Transfer.

Damit gute Ideen marktfähig werden

Dort sollen vernetzt mit gründungsfördernden Einrichtungen und etablierten Unternehmen Hochschulstudierende und Absolvent*innen dafür begeistert werden, in möglichst interdisziplinären Teams Firmen zu gründen und ihre innovativen Ideen marktfähig zu machen. Der Start-up-Campus soll die Gründer*innen intensiv für das Unternehmertum trainieren, sie mit Entwicklungspartnerschaften versorgen und mit Pilotkund*innen zusammenbringen.

Fehlende Kompetenzen sollen von Qualifizierungsangeboten aufgefangen werden. Wir werden den Start-up-Campus nutzen, um die Vielfalt der an allen drei Hochschulen vorhandenen Disziplinen zusammenzubringen, erläutert Helm. „So können wir neue Geschäftsideen generieren, die durch unser Netzwerk von Beginn an bei der Realisierung einer Unternehmensgründung unterstützt werden, um sich nachhaltig am Markt zu etablieren.“

Gleichzeitig an drei Hochschulen

Alle Veranstaltungen für den Start-up-Campus sind an allen drei Hochschulen, sodass der Campus gleichzeitig in Dortmund, Gelsenkirchen und Bochum zu finden ist.

 


Hintergrund: Förderung vom Bund

Der Bund fördert über das Bundesministerium für Wirtschaft Projekte zur Existenzgründung aus der Wissenschaft, abgekürzt EXIST, mit insgesamt 150 Millionen Euro. Für die aktuelle Förderrunde wurden 220 Anträge von Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften aus ganz Deutschland eingereicht.

142 Hochschulen werden gefördert, davon 15 Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Nordrhein-Westfalen, zu denen auch die Fachhochschule Dortmund, die Westfälische Hochschule und die Hochschule Bochum gehören. Die feierliche Bekanntgabe der Förderentscheidungen fand in der ersten Dezemberwoche in Berlin statt.