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veröffentlicht am:

  • 22.11.2019
Happy Birthday to kiU

Neuer Fulldome-Film zeigt die Menschheitsgeschichte in 5 Minuten

Immer wieder legten sich Geburtstagsgäste auf die Kissen direkt unter der Kuppel, um das Video in voller Größe zu genießen.(Foto: FH Dortmund / Tilman Abegg)

Mit zwei Livemusik-Acts, einer schicken neuen Benutzeroberfläche für den Fulldome und vielen Worten der Anerkennung feierte das storyLab kiU der Fachhochschule Dortmund am Donnerstag, 21. November 2019, im U-Turm sein dreijähriges Bestehen. Und mit einem neuen 360-Grad-Video für den Fulldome, für das sich die Besucher*innen gern auf den Boden legten.

Den Dreh- und Angelpunkt der Geburtstagsfeier bildete der Fulldome. Die sechs Meter weite, halbkugelförmige Kuppel im Foyer des U-Turms ist seit ihrer Eröffnung zur Museumsnacht im September 2019 die Attraktion des Foyers.

Mehrere Hochleistungsbeamer projizieren aufwendige Rundum-Videos auf ihre Innenseite, die Besucher*innen sowohl stehend als auch auf großen Kissen liegend schauen können. Unter dieser Kuppel spielte zur Begrüßung der Gäste das Streichquartett The Viola Project das Stück „Fantasia for four violas“ von York Bowen.

 


Rückblick: Bildergalerie von der Feier


 

Eine "spannende, coole Kombination" nannte Prof. Dr. Wilhelm Schwick das kiU. (Foto: FH Dortmund / Tilman Abegg)

Gratulation vom Rektor

Ebenfalls unter dieser Kuppel gratulierte Prof. Dr. Wilhelm Schwick, Rektor der FH Dortmund, dem Team des kiU und dessen Leiter Harald Opel zur bisherigen Arbeit, die so eindrucksvolle Ergebnisse hervorgebracht hat wie die Bespielung der U-Turm-Fassade zur Museumsnacht und den Fulldome.

„Das kiU ist eine spannende, coole Kombination aus Digitalität, Kunst und Kultur“, sagte Prof. Schwick, „und ein Experimentierfeld, eine Plattform“ für die Ideen und Möglichkeiten der Digitalität, deren Zeit gekommen ist. Das kiU könne im U künftig weitere Projekte anstoßen, die Kultur und Digitalität zusammenbringen. „Wir können eine Vorreiterrolle spielen.“

Harald Opel selbst nahm Bezug auf Rembrandts weltberühmtes Gemälde „Nachtwache“: Das Bild besitzt eine starke optische Bewegung nach vorne, aus dem Dunkel ins Licht, den Betrachter*innen entgegen. In derselben Vorwärtsbewegung sehe er das kiU, sagte Opel. „Vorwärts in die Zukunft“, und mit dem, was die Menschheit da erwartet, experimentiert das kiU schon heute.

Über dieses Touchpad können Besucher*innen des U ab sofort selbst steuern, was der Fulldome zeigt. (Foto: FH Dortmund / Tilman Abegg)

Touchpad für Besucher*innen

Auch der Fulldome bewegt sich – im übertragenden Sinn – den Besucher*innen entgegen. Zum einen mit dem brandneuen Fünfminüter „Cycle of Everything“, der die Geschichte des Lebens auf der Erde nachzeichnet: aus der Tiefsee hinaus ans Land bis zur Raumfahrt, in superscharfen Bildern und furiosem Tempo und mit visuellen Effekten, die in der Kuppel besonders plastisch funktionieren.

Zum anderen mit einem Touchscreen, über den die Besucher*innen die aktuell elf Videos des Fulldome einzeln starten können. Zur Auswahl stehen die immersiven „Dome-Master-Videos“ „Pink Floyd – A fall into U“, „The Inner World of Miss Q“, „Wrong Side of the Tracks“ oder „Womit rechnest Du?“ aus FH-Projekten.

Darüber hinaus präsentiert das Dortmunder U im Fulldome zur Orientierung für Besucher*innen exklusiv produziertes Material zu den einzelnen Etagen des Hauses.

Letzter Programmpunkt der Feier war der Auftritt des Musikers Present Paradox, zu dessen computerunterstützter Gitarren- und Keyboardmusik die Gäste den Abend bei Brezeln und Getränken ausklingen ließen.