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Kooperation ermöglicht Studierenden und Lehrenden Aufenthalte in Bangalore

Prof. Löhr (l.) und Dr. Subramanya unterschreiben den Vertrag.
Prorektorin Prof. Dr. Kathrin Löhr und Dr. K.N. Subramanya vom RVCE signieren den Vertrag. (Foto: FH Dortmund / Tilman Abegg)

Im Februar 2020 reisen vier Studierende und ein*e Lehrende*r der FH für zwei Wochen an das R.V.College of Engineering (RVCE) in Bangalore, Indien. Eine Kooperation zwischen dem College und der Fachhochschule Dortmund macht das möglich. FH-Prorektorin Prof. Dr. Kathrin Löhr und Dr. K.N. Subramanya vom RVCE unterzeichneten am 29. Oktober 2019 den Vertrag.

Der Besuch der vier FH-Studierenden ist erst der Anfang. Bald sollen bis zu 20 Studierende pro Jahr in den Genuss der „Winter School“ kommen. In diesem Fall bedeutet das: eine Woche Intensivkurs mit Prüfung in einem ausgewählten Fach. Im ersten Jahr ist es CAD (Computer Aided Design).

In der zweiten Woche besuchen die Studierenden Unternehmen, die mit dem RVCE kooperieren, und haben genug Freizeit, um Land und Leute kennenzulernen. Neben CAD sollen künftig weitere Studieninhalte angeboten werden, zum Beispiel Werkstoffkunde, Produktionstechnik und Fahrzeugmechatronik. Und zur „Winter School“ begleitet ein*e Professor*in der FH die Studierenden nach Indien, um dort Robotik zu unterrichten. Studierende des RVCE erhalten die Möglichkeit an einer zweiwöchigen „Summer School“ an der FH Dortmund teilzunehmen.

<strong>Diese vier Studenten</strong> reisen im Februar an die Hochschule von Dr. K.M. Subramanya (M.): Jan Kotzian, Lukas Lübbert, Mathis Jesse und Alexander von Kölln (v.l.). (Foto: FH Dortmund)
Diese vier Studierenden reisen im Februar zu Dr. K.N. Subramanya (M.) ans RVCE (v.l.): Jan Kotzian, Lukas Lübbert, Mathis Hesse und Alexander von Kölln. (Foto: FH Dortmund)

Die Kooperation umfasst zwei weitere Formate. Studierende beider Hochschulen können Praktika in den Partner-Unternehmen der jeweils anderen Hochschule absolvieren. Außerdem werden die Studierenden an Projekten arbeiten können, die jeweils von Professor*innen beider Hochschulen betreut werden.

Organisiert hat die Kooperation Dr. Vinod Rajamani, Professor für Fahrzeugdynamik am Fachbereich Maschinenbau der FH Dortmund. Im Laufe des Novembers, sagt Prof. Rajamani, sollen weitere Details der Kooperation abgesprochen werden: zum Beispiel die Lehrinhalte für die Projektarbeiten, Praktikums-Partner aus der Industrie und die Art und Weise der Finanzierung.