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veröffentlicht am:

  • 13.09.2019
GMDS-Jahrestagung 2019

Für eine solide Digitalisierung des Gesundheitswesens

V.l.: Prof. Dr. Michael Hallek, MdB Maria Klein-Schmeink (Bündnis90/Grüne), Prof. Dr. Andreas Stang (GMDS) und Prof. Dr. Britta Böckmann (FH Dortmund)
V.l.: Prof. Dr. Michael Hallek, MdB Maria Klein-Schmeink (Bündnis90/Grüne), Prof. Dr. Andreas Stang (GMDS) und Prof. Dr. Britta Böckmann (FH Dortmund). Foto: FH Dortmund / Tilman Abegg).

Die 64. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) vom 8. bis 11. September 2019 war ein Erfolg: Rund 800 Teilnehmer*innen empfingen die Kongresspräsident*innen Prof. Dr. Britta Böckmann und Prof. Dr. Thomas Königsmann an der FH Dortmund. Ihre Bilanz: Diese Tagung war „ein wichtiger Schritt“.

Seit Jahren befindet sich das Gesundheitswesen durch die zunehmende Digitalisierung im Umbruch. Dabei nehmen Dynamik und Tempo gerade mit den aktuellen Gesetzesentwürfen, der Medizininformatik-Initiative und der stetig zunehmenden Anzahl von neuen Playern rasant zu. Hier setzte das Motto der GMDS-Jahrestagung an: „Wandel gestalten – kreative Lösungen für innovative Medizin!“

Kongress traf den Nerv

Die inhaltliche Ausrichtung des Kongresses traf offensichtlich den Nerv des wissenschaftlichen Diskurses. „Dass das Programm den Themen Künstliche Intelligenz und digitale Entscheidungsunterstützung so viel Raum bot, ist bei den Teilnehmern hervorragend angekommen“, sagte Prof. Dr. Britta Böckmann am Abschlusstag. „Auch, dass wir mit Prof. Dr. Michael Hallek nicht nur einen internationalen Experten im Bereich Onkologie, sondern auch einen Mediziner aus Praxis als Keynote-Speaker zu Gast hatten, stieß auf ausgesprochen großes Interesse.“

Viel positives Feedback sei auch auf die Organisation und die räumliche Beschaffenheit des Campus zurückzuführen, die viele Möglichkeiten zum Austausch und Netzwerken geschaffen haben. Das Tagungsprogramm umfasste unter anderem 40 organisierte Workshops mit eingeladenen Rednern, 17 AG-Meetings, 9 Sonderveranstaltungen wie den Science Slam und den „Mappathon“, 6 Keynotes, 12 Tutorials und 146 wissenschaftliche Vorträge.

„Kreativität und Mut“

Prof. Böckmann: „Wir wissen, dass es Kreativität braucht, aber auch Mut, notwendige Veränderungen anzugehen.“ Denn auch die Medizin selbst sehe sich neuen Herausforderungen gegenüber, zum Beispiel: „Wie kann Digitalisierung die Patientenorientierung stärken? Wie gehen wir mit dem Thema Datenqualität und -vollständigkeit um in Zeiten von deep learning?“ Auf dem Weg hin zu einer künftigen sinnvollen und dem Patientenwohl dienenden Nutzung der digitalen Technik sei die Jahrestagung ein wichtiger Schritt gewesen.