Kontakt

veröffentlicht am:

  • 26.09.2019
„Praxis trifft Fachhochschule“

10 Jahre Input und Austausch für Soziale Arbeit

Die Referent*innen und Gastgeber*innen
Von links: Gastreferent Prof. Dr. Stephan Kösel, Kanzler Jochen Drescher, Prodekanin Prof. Dr. Katja Nowacki, Praxisbeauftragte und Organisatorin Annika Zemke, Dekan Prof. Dr. Ahmet Toprak und Praxisausschuss-Vorsitzende Marie-Luise Bergmann. (Foto: FH Dortmund)

Rund 100 Praxisanleiter*innen aus der Sozialen Arbeit waren am 18. September zu Gast am Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften. Beim Fachtag „Praxis trifft Fachhochschule“ nutzten sie die Gelegenheit, sich über aktuelle Themen auszutauschen und frischen Input aus der Hochschule mitzunehmen.

„10 Jahre sind ein Grund zum Feiern“, freute sich Dekan Prof. Dr. Ahmet Toprak, der gemeinsam mit Kanzler Jochen Drescher die Teilnehmenden begrüßte. Der Austausch mit der Praxis der Sozialen Arbeit war das zentrale Thema der Veranstaltung. „Wir wollen nicht nur unseren Input aus der Hochschule in die Praxis tragen, sondern auch erfahren, was die Praxis von uns benötigt“, betonte Toprak.

Annika Zemke, seit Jahresbeginn Praxisbeauftragte des Fachbereichs Angewandte Sozialwissenschaften und Organisatorin der Tagung, gab einen Überblick über aktuelle Fragen aus der Beratung und Neuerungen aus dem Praxisbüro. Gastreferent Prof. Dr. Stephan Kösel von der Fachhochschule Nordwestschweiz, formulierte in seinem Impulsreferat „Was können Praxisphasen für die Professionalisierung in der Sozialen Arbeit leisten?“ unter anderem die These, es gebe zwischen den Lernorten Praxis und Hochschule keine Hierarchie. Beide seien gleichermaßen wichtig für die Ausbildung von Sozialarbeiter*innen.

Aktuelle Fragen

In den anschließenden Workshops wurden aktuelle Fragestellungen thematisiert, darunter zum Beispiel „Prekäres Praktikum“ (Studierende), „Qualitätsstandards in der Praxisanleitung“ (Annika Zemke) und „Wir sind hier nicht bei Wünsch-Dir-was!“ (Marie-Louise Bergmann).

Zum Hintergrund: Bachelor-Studierende der Sozialen Arbeit absolvieren im Studium ein Praxissemester, bei dem sie sowohl von der Hochschule als auch von Praxisanleiter*innen vor Ort in den Praxisstellen begleitet werden. Die Fachhochschule arbeitet mit 500 Praxisstellen aus einem riesigen Einzugsgebiet zusammen, das sich vom Siegerland, über Bonn, Münster und Osnabrück bis hin zur niederländischen Grenze erstreckt.