Sie befinden sich hier: HochschuleFast Bottle Drag Race

Weitere Informationen

Kontakt

veröffentlicht am:

  • 19.09.2019
Brückenkurs Maschinenbau

Team „Titanen“ gewinnt das Fast Bottle Drag Race

Die Teilnehmer des Rennens
Die Teilnehmer des Fast Bottle Race nach dem Rennen – in neuen FH-Shirts. (Foto: FH Dortmund)

Beim Flaschenautorennen am Donnerstag, 19. September 2019, erreichte das Team Titanen mit seinem einachsigen PET-Boliden die höchste Reichweite und gewann damit das Fast Bottle Drag Race des Brückenkurses Maschinenbau auf dem Innenhof am Standort Sonnenstraße.

Um kurz nach 11 Uhr begann das Rennen, jedes Team hatte vier Versuche, die weiteste Strecke zu fahren. Um kurz nach 12 Uhr stand das Gewinnerteam fest: Die „Titanen“ hatten die ausgereifteste Konstruktion am Start. Ihre getunte PET-Flasche fuhr mit einmaligem Luftdruck-Startboost 42,5 Meter weit.

Den Siegern überreichte Prof. Dr. Tamara Appel den orangenen FH-Würfel als Trophäe. Außerdem erhielten alle Teilnehmer ein FH-Shirt und eine Einladung auf die FH-Teststrecke in Selm, um dort ein paar Runden mit dem FH-Kart zu brettern. Das Siegerteam erhielt überdies ein 3D-gedrucktes Modell ihrer Fast Bottle.

Die Prorektorin für Lehre und Studium lobte alle Teilnehmer des Brückenkurses für ihren Einsatz und die guten Entwürfe. Dipl.-Ing. Stephan Gottlieb, einer der Dozent*innen des Brückenkurses, sagte anerkennend: „Wenn ihr so weitermacht, dann werdet ihr ein sehr gutes Studium absolvieren.“

Der Brückenkurs Maschinenbau ist ein neues Lernformat zur Vorbereitung auf das Ingenieurstudium. In vier Teams entwickelten die ehemaligen Schüler und künftigen Studierenden insgesamt fünf Mini-Autos, begleitet von Lerneinheiten zu Physik, Mathematik, Materialkunde und Teamarbeit. Außerdem besuchten die Studierenden die FH-Teststrecke in Selm und besichtigten das ARAL/BP-Werk.

Prof. Dr. Yves Rosefort leitete den Brückenkurs, weitere Dozent*innen sind Dr. Johannes Etzkorn, Stephan Gottlieb, Christine Jansing, Nimet Sarikaya, Petra Selent und Prof. Dr. Thorsten Sinnemann.

 


Team HkIWs
Fast Bottle des Teams HkIWs
Die Fast Bottle des Teams HkIWs. (Foto: FH Dortmund)

Als „hocheffizientes, massereduziertes Konstrukt“ bezeichnet HkIWs seinen Entwurf. Wie auch die anderen Rocket Cars funktioniert der Antrieb mit Luftdruck und Wasser: Die Luft in der Flasche wird auf etwa 5 bar zusammengepresst.

Beim Start wird die Flasche hinten geöffnet, die Luft presst das Wasser heraus und treibt so das Fahrzeug an. HkIWs steht übrigens für „Hier könnte Ihre Werbung stehen“.

Teammitglieder: Julian Dünisch, Paul Engelhardt, Nick Kaiser, Jens Kappenhagen, Tim Rech, Noah Roßmann


Team Galileo
Fast Bottle des Teams Galileo
Die Fast Bottle des Teams Galileo. (Foto: FH Dortmund)

Auf eine „Fachwerkkonstruktion auf Leichtbaubasis“ setzt das Team Galileo. Es verwendet ein Zwei-Kammer-System: Ein Luftballon in der Flasche trennt das Wasser von der Luft und ermöglicht damit eine waagerechte Anbringung der Flasche.

Der steife Rahmen und die relativ großen Räder mit profiliertem Gummimantel sollen helfen, trotz der Fugen der Pflastersteine auf dem Innenhof schnell voranzukommen.

Teammitglieder: Raphael Borgmann, Henry Enns, Tim Heller, Yannick Krahne, Jannik Stehr


Team PTS
Das Bottlecar des Teams PTS beim Start
Im Moment des Starts drückt die Luft das Wasser aus der Flasche, hier die Konstruktion des Teams PTS. (Foto: FH Dortmund)

An den Dragster, den hochmotorisierten Autos für Beschleunigungsrennen, hat sich das Team PTS bei der Konstruktion ihrer Fast Bottle orientiert: Mit einem langen Achsstand und einem weit hinten liegenden Schwerpunkt wollen sie erreichen, dass das Auto trotz hoher Beschleunigung in der Spur bleibt.

Die Flasche ist schräg angebracht, so dass beim Start das Wasser am hinteren, unteren Ende liegt und von der Luft direkt rausgepresst werden kann. „PTS“ steht für die Herkunftsländer der Teammitglieder: Polen, Türkei, Syrien.

Teammitglieder: Cihan Gün, Jawan Ibrahim, Damian Kabuth, Ömer Karsli, Elyesa Onbasi, Tolga Uzun


Team Titanen
Mit diesem Einachser gewann das Team Titanen das Rennen. (Foto: FH Dortmund)
Der Einachser des Teams Titanen. (Foto: FH Dortmund)

Eine radlose „seilgeführte Schwebebahn“ des Teams Titanen ist der Favorit des Wettkampfs, fuhr jedoch außer Konkurrenz: Nur an dem dünnen Seil aufgehängt, das als Spurhilfe für alle Teams vorgegeben war, sauste das Gefährt beim Rennen über die komplette Länge des Innenhofs.

Die zweite Konstruktion des Teams allerdings, ein langbeiniger Einachser (Foto), nahm regulär am Wettbewerb teil und gewann.

Teammitglieder: Rogeh Al Reizk, Cebrail Kilic, Ludwig Missun, Felix Peine, Ravil Sukurov