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veröffentlicht am:

  • 11.06.2019
Sozialphilosophischer Salon

Diskussion über Verschwörungstheorien

Von links: Die Professor*innen Stefanie Rosenmüller, Harald Rüßler, Michael Butter und Ute Fischer. (Foto: FH Dortmund)

Zeit und Raum zum gemeinsamen Nachdenken soll der Sozialphilosophische Salon bieten: Zum Thema Verschwörungstheorien mit Prof. Michael Butter funktionierte das ausgezeichnet.

Die gut 40 Teilnehmenden des Sozialphilosophischen Salons am 5. Juni hörten zunächst den Vortrag des Referenten Prof. Michael Butter von der Uni Tübingen. "Durch seine anschauliche Argumentation" habe Butter "alle Zuhörenden erreichen und auf 90 Minuten vollste Aufmerksamkeit bauen" können, berichteten Prof. Stefanie Rosenmüller, Prof. Ute Fischer und Prof. Harald Rüßler, die den Salon veranstaltet hatten. Butter ist Autor des Buches "'Nichts ist wie es scheint' – über Verschwörungstheorien".

Über Grenzen hinweg

Unter den Teilnehmenden waren Bachelor- und Masterstudierende, zwei Verwaltungsangestellte, drei Gäste von außerhalb und mehr als zehn Kolleg*innen aus verschiedenen Disziplinen. Das Konzept des Salons, über Hierarchie- und Disziplingrenzen hinweg miteinander nachzudenken, sei damit wieder aufgegangen: "Die meisten Gäste blieben auch noch, als der Referent schon zum Zug eilen musste, und beschäftigten sich noch mit praktischen Fragen der Schlussfolgerungen für die Soziale Arbeit im Feld aus dem Vortrag sowie für die weitere wissenschaftliche Forschung und Lehre zum Thema der Verschwörungstheorien und angrenzender Diskursgemeinschaften wie etwa den Rechtspopulismus."

Der nächste Salon ist für den 4. Dezember geplant. Thema: "Kollektive Stimmungen und das Teilen von Gefühlen". Mit diesem Ansatz aus der Leib-Phänomenologie sollen auch dessen politische Implikationen ausgeleuchtet werden.