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4. Lehr- und Studienkonferenz

Workshop zum interdisziplinären Querdenken

(Foto: phototechno/iStock)

Fachbereichsübergreifender Austausch, kreativer Input und Diskussion über das Kerngeschäft ‚Lehre‘ – das waren die Themen der 4. Lehr- und Studienkonferenz mit dem Motto ‚Querdenken – Workshop zur interdisziplinären Lehre‘.

20 Teilnehmer – Studien-/Prodekan*innen und Dozierende aus allen Fachbereichen, Vertreter der RMS und des Instituts IDiAL sowie Studierende diskutierten zusammen mit dem Prorektor für Lehre und Studium, Prof. Helmut Hachul, sowie seiner designierten Nachfolgerin Prof. Tamara Appel über Möglichkeiten der Umsetzung innovativer und interdisziplinärer Lehrformate.

Der kontinuierliche Wandel in Technik und Gesellschaft ist Fakt und erfordert eine permanente Reflexion des eigenen Bildungsauftrags, während die üblichen Fachgrenzen in den Wissenschaften zunehmend an Bedeutung verlieren. In den Arbeitswelten der Zukunft werden interdisziplinäre Teams eine entscheidende Rolle spielen, daher soll den Studierenden Gelegenheit gegeben werden, entsprechende Kompetenzen zu erlernen.

Erwartungen an die Lehrformate

Zum Auftakt stellten die Fachbereiche in Impulsvorträgen ihre Erfahrungen, Wünsche und Erwartungen an und mit interdisziplinären Lehrformaten vor. Verschiedene Ansichten wurden rege über Fächergrenzen hinweg ausgetauscht, Lacher über "typisch Ingenieur" oder "typisch Naturwissenschaftler" blieben nicht aus.

Im Anschluss gab es einen motivierenden Vortrag von Prof. Helmut Hachul zu den Möglichkeiten des Curriculums mit dem Thema "Bock auf Block". Den Blick über den Tellerrand und in zukünftige Entwicklungen gab Dr. Angela an der Heiden mit dem Vortrag "Wir in 2030 – Trends und Entwicklungen".

Mit Kaffee und Kuchen gestärkt ging es danach in den kreativen Teil des Workshops, in dem die Teilnehmer mittels World Café ihre Gedanken, Themen und Anregungen bezüglich Schnittmengen, Formaten, Ideen, Blockwochen und Wünschen für einen New Campus zu Papier bringen konnten. Themenpaten waren hier Prof. Helmut Hachul, Prof. Tamara Appel und Rebecca Hegemann-Rockel.

Die Zukunft ist interdisziplinär

Die Veranstaltung war insgesamt durch eine rege Diskussion und kreative Beiträge sowie Kennenlernen und Vernetzen über Fachbereichsgrenzen hinaus geprägt. Nicht zuletzt trug die Beteiligung durch die Studierenden eine wertvolle Perspektive bei. Die 4. Lehr- und Studienkonferenz setzt einen Impuls für eine verstärkte fachbereichsübergreifende Vernetzung zur kooperativen Zusammenarbeit und Entwicklung neuer Lehrformate sowie für einen möglichen Zukunftscampus.

Professor Helmut Hachul: „Der gesellschaftliche Wandel stellt uns als Lehrende ebenso wie die Studierenden permanent vor neue Fragen und Aufgaben – die Zukunft wird interdisziplinär!“


Termin im Überblick

Wann? Die 4. Lehr- und Studienkonferenz war am 2. Mai 2019.
Wo? Raum A102, Sonnenstraße 96