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zuletzt geändert am:

  • 16.05.2019

veröffentlicht am:

  • 14.05.2019
„stern TV“

Prof. Dr. Toprak kritisiert gefährliche Hochzeitskorsos

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen muss seit einigen Wochen vermehrt bei Hochzeitsfeiern einschreiten, die auf Straßen und Autobahnen aus dem Ruder laufen. Damit beschäftigte sich am 15. Mai 2019 die Live-Sendung „stern TV“ bei RTL. Studiogäste waren NRW-Innenminister Herbert Reul und Prof. Dr. Ahmet Toprak, Erziehungswissenschaftler an der Fachhochschule Dortmund.

Im Studio von „stern TV“ sitzen Prof. Dr. Ahmet Toprak, NRW-Innenminister Herbert Reul und Moderator Steffen Hallaschka.
Gesprächsrunde bei „stern TV“ (v.r.): Prof. Dr. Ahmet Toprak, NRW-Innenminister Herbert Reul und Moderator Steffen Hallaschka (Screenshot: TVNOW/RTL)

Wenn Feiernde mit Migrationshintergrund Hochzeitskorsos bilden und andere Verkehrsteilnehmende ausbremsen, bisweilen sogar Schüsse in die Luft abgeben, liegen Ordnungswidrigkeiten und Straftaten vor.

Toleranzgrenzen überschritten

„Die Polizei in Nordrhein-Westfalen geht gegen Exzesse vor und versteht da keinen Spaß“, kommentierte Innenminister Reul bereits derartige Vorfälle. „Hier werden Toleranzgrenzen klar überschritten.“


Rückblick: Beitrag in „stern TV“ vom 16.5.2019


Foto von Prof. Dr. Ahmet Toprak während der Sendung „stern TV“
Als Experte im Studio: Prof. Dr. Ahmet Toprak (Screenshot: TVNOW/RTL)

Prof. Dr. Toprak äußerte sich in der Sendung „stern TV“ zu den historischen Hintergründen und zur Bedeutung von Hochzeitsbräuchen speziell bezogen auf türkischstämmige Menschen.

Keine Rechtfertigung

„Bei Hochzeitskonvois geht es natürlich darum, Aufmerksamkeit zu erzeugen und Freude auszudrücken, die Braut abzuholen“, sagte Toprak, der zum Thema „Türkische Hochzeiten“ promoviert hat. Eingriffe in den Straßenverkehr, wie sie aktuell zu beobachten sind, seien aber weder mit Religion noch mit Tradition zu rechtfertigen.