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Sozialphilosophischer Salon

Gespräch mit Experte für Verschwörungstheorien

Professor Michael Butter vor einem Bücherregal
Prof. Dr. Michael Butter ist Autor des Buches "Nichts ist, wie es scheint". (Foto: Friedhelm Albrecht)

Beim Sozialphilosophischen Salon des Fachbereichs Angewandte Sozialwissenschaften am 5. Juni ist ein Experte zu Gast: Professor Michael Butter von der Uni Tübingen, Autor des Buches "‘Nichts ist wie es scheint‘ – Über Verschwörungstheorien".

Eine „hochkarätige Diskussion über ein höchst aktuelles und brisantes Thema, das auch für die Soziale Arbeit von Belang ist“, erwartet FH-Professorin Dr. Ute Fischer.

Und: Eine "zwanglose Diskussion auf Augenhöhe zwischen Studierenden, Lehrenden und anderen Interessierten, die unabhängig von Credit Points den Raum zum gemeinsamen Nachdenken nutzen." 

Soziale Arbeit mischt sich ein

Die Soziale Arbeit, wie auch der Master-Studiengang Soziale Nachhaltigkeit und Demografischer Wandel, gehöre zu den Angewandten Wissenschaften, erläutert Fischer. „Relevant ist daher in Lehre und Forschung der Theorie-Praxis-Theorie-Bezug. Gerade Verschwörungstheorien unterlaufen diesen systemischen Zusammenhang.“

Zudem seien soziale Arbeit, wie auch die Nachhaltigkeitswissenschaft, interventionsorientiert. Wo wissenschaftliche – empirisch fundierte – Erkenntnisgewinnung durch Pseudo-Theorien wie den Verschwörungstheorien in Frage gestellt wird, bezögen sie Stellung und mischten sich ein.

Das Thema war Wunsch der Studierenden

Sozialarbeitende hätten in ihrer Praxis häufig mit Klient*innen zu tun, die für Verschwörungstheorien empfänglich sind – also Personen, die sich den neuen Herausforderungen, dem Wandel der Arbeitswelt, der Globalisierung etc. nicht gewachsen fühlten und Angst vor sozialem Abstieg hätten.

Das Thema „Verschwörungstheorien“ geht auf den ausdrücklichen Wunsch der Master-Studierenden zurück. Es verknüpft die Analysen aktueller populistischer Strömungen mit wissenschaftstheoretischen Fragen, die für alle Studiengänge der angewandten Sozialwissenschaften von Belang sind.
Die Wissenschaftlerin organisiert den Salon gemeinsam mit ihren Fachbereichs-Kolleg*innen Prof. Dr. Stefanie Rosenmüller und Prof. Dr. Harald Rüßler.



Wann? Am Mittwoch, 5. Juni, von 14.15 bis 17 Uhr.

Wo? Fachhochschule Dortmund, Emil-Figge-Straße 44, Raum 335.

Wie teuer? Der Eintritt ist frei.

  • 14.15 Begrüßung
  • 14.30 Vortrag mit Diskussion
  • 15.45 Kaffeepause
  • 16 bis 17 Uhr Ausblick und Resümee für die Angewandten Sozialwissenschaften