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veröffentlicht am:

  • 08.05.2019
Fachtagung

Forum Bauforschung Moderne

Im Bauhaus-Jubiläumsjahr 2019 stehen Architektur und Städtebau der Moderne besonders im Fokus. Beim „Forum Bauforschung Moderne“ an der FH Dortmund diskutieren Experten vom 23. bis 25. Mai 2019 aktuelle Fragen rund um den Erhalt und die Weiternutzung von jüngeren Baubeständen. Dabei beschäftigen sie sich auch mit Bauten aus Dortmund und NRW.

  • Welchen baukulturellen Wert haben „Moderne“ und „Nachkriegsmoderne“?
  • Welche Bauten sind denkmalwürdig und wie lässt sich das oft unterschätzte Erbe als Zeugnis der Zwischenkriegszeit, des Wiederaufbaus und der Boom-Jahre nach 1945 in die Zukunft überführen?

Das sind die Fragen, denen sich die Experten aus Architektur, Bauingenieurwesen und Denkmalpflege interdisziplinär stellen wollen.

Ressource Architektur

„Unsere zentrale Fragestellung ist, wie wir im Sinne der Nachhaltigkeit mit den großen Beständen aus den 50er, 60er und 70er Jahren umgehen, die wir als unsere ‚Ressource Architektur‘ begreifen“, erklärt Vertretungsprofessor Dr. Olaf Gisbertz, der auch Sprecher des DFG-Netzwerks Bauforschung für jüngere Baubestände ist. Um verbindliche Sanierungs- und Erhaltungsstrategien für die Berufspraxis entwickeln zu können, werden auch Grundlagen zu Konstruktionen, Materialien und Bauweisen aus damaligen Zeit vermittelt.


Es sind noch Plätze frei. Anmeldung: anmeldung@nbjb1945.de


Highlights

Thematisch geht es beim Forum insbesondere um die Schwerpunkte Ressource Architektur, die analoge und digitale Bestandserfassung sowie die Bewertung der ‚Moderne‘ in Forschung und Praxis. Zu den Highlights gehören die Vorträge des renommierten Berliner Architekten Volker Staab, der eine Entwurfsarbeit zum Bauen im Bestand vorstellt, und von Gunnar Ramsfjell (HWR Architekten Dortmund) über die Sanierung des „Sonnensegels“, eines experimentellen Holzbaus von Günter Behnisch im Dortmunder Westfalenpark.

Im abschließenden Beitrag werden Fragen zur Revitalisierung von Bürogebäuden von HPP, u. a. am Beispiel des Dreischeibenhochhauses in Düsseldorf, durch Gerhard G. Feldmeyer (HPP Architekten) diskutiert. Das Forum Bauforschung Moderne wird gefördert durch die hochschulinterne Lehrförderung der Fachhochschule Dortmund und unterstützt vom DFG-Netzwerk für jüngere Baubestände 1945+ sowie Docomomo e. V.


Der Eintritt ist frei.