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veröffentlicht am:

  • 09.04.2019
Design und Gender

Vortrag zum „Missy Magazine“

Künstlerische Darstellung des Wortes Feminismus
© Missy Magazine

Wie gründet man eine Publikation mit so ideellen Hintergründen wie das „Missy Magazine“? Und wie erhält man es im Selbstverlag in einer Nische am Leben? Daniela Burger, Art-Direktorin der queerfeministischen politischen Publikation, stellt am 16. April 2019 die visuelle Gestaltung vor und gibt Einblick in die vergangenen zehn Jahre. Der Vortrag in der Reihe „Design und Gender“ der Fachhochschule Dortmund ist öffentlich und der Eintritt frei.

Ausgehend von der spezifischen Ausrichtung des Heftes, stellt sich die Frage, wie sich Missy von anderen Magazinen unterscheidet und wie sich das auf ihr visuelles Erscheinungsbild niederschlägt. Wichtig sind neben Entscheidungen über die Gestaltung des Layouts auch, welche Maßstäbe bei der Auswahl von Fotos und Illustrationen angelegt werden.

Faire Gesellschaft für alle

Missy ist ein Magazin für Pop, Politik und Feminismus. Es diskutiert Themen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, sich aber letztendlich in ihrem Bestreben nach einer fairen Gesellschaft für alle vereinen. Die Inhalte reichen vom Leben von Trans-Familien, Sexarbeit, Fat Acceptance, Asyl und Alltag, über Achselhaare, Katzen und Männer, Anal-Plugs, Kathleen Hanna bis hin zu Menstruation in Horrorfilmen.

 


Termin im Überblick

  • Was: Vortrag von Daniela Burger, Art-Direktorin des „Missy Magazines“
  • Wann: Dienstag, 16. April 2019, 17.00 Uhr
  • Wo: Fachhochschule Dortmund, Fachbereich Design, Aula, Max-Ophüls-Platz 2

Zur Person

Daniela Burger

Sie interessierte sich schon immer für die Schnittstellen von Pop, Politik und Kultur. Deshalb machte es für sie Sinn, dass sie als Grafikdesignerin für das „Spex Magazin“ arbeitete, ihren eigenen Künstlerbuchverlag „Monroe Books“ betreibt und neben ihrer Arbeit als freiberufliche Grafikdesignerin verantwortlich für die Art-Direktion des „Missy Magazines“ ist.