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zuletzt geändert am:

  • 30.11.2018
Wissenschaftskonferenz

Auf dem Weg zum Masterplan 2.0

Zur 3. Dortmunder Wissenschaftskonferenz unter dem Motto „Bildung, Wissenschaft, Zukunft“ sind am 26. November 2018 rund 200 Interessierte im Rathaus zusammengekommen. Teilnehmer auf dem Podium war auch Prof. Dr. Wilhelm Schwick, Rektor unserer Fachhochschule.

Trafen sich auf der Wissenschaftskonferenz im Rathaus (v.l.): Prof. Dr. Michael Steinbrecher (Moderation), Angela Märtin (Hochschul- und Wissenschaftsreferentin der Stadt Dortmund), Thomas Westphal (Geschäftsführer Wirtschaftsförderung Dortmund), Prof. Dr. Detlef Müller-Böling (Beauftragter Masterplan Wissenschaft), Prof. Dr. Dr. h.c. Ursula Gather (Rektorin TU Dortmund), Prof. Dr. Wilhelm Schwick (Rektor FH Dortmund), Prof. Dr. Dr. h.c. Manfred Prenzel (Vorsitzender der externen Gutachterkommission Masterplan Wissenschaft), Prof. Dr. Nele McElvany (TU Dortmund) und Oberbürgermeister Ullrich Sierau. (Foto: Stadt Dortmund / Roland Gorecki)
Trafen sich auf der Wissenschaftskonferenz im Rathaus (v.l.): Prof. Dr. Michael Steinbrecher (Moderation), Angela Märtin (Hochschul- und Wissenschaftsreferentin der Stadt Dortmund), Thomas Westphal (Geschäftsführer Wirtschaftsförderung Dortmund), Prof. Dr. Detlef Müller-Böling (Beauftragter Masterplan Wissenschaft), Prof. Dr. Dr. h.c. Ursula Gather (Rektorin TU Dortmund), Prof. Dr. Wilhelm Schwick (Rektor FH Dortmund), Prof. Dr. Dr. h.c. Manfred Prenzel (Vorsitzender der externen Gutachterkommission Masterplan Wissenschaft), Prof. Dr. Nele McElvany (TU Dortmund) und Oberbürgermeister Ullrich Sierau. (Foto: Stadt Dortmund / Roland Gorecki)

„Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, dass Dortmund als Wissenschaftsstadt in den Köpfen verankert wird“, nannte Moderator Prof. Dr. Michael Steinbrecher gleich zu Beginn das übergeordnete Ziel der Konferenz. Diese ist ein Baustein des Masterplans Wissenschaft, den der Rat der Stadt vor fünf Jahren verabschiedet hat. Von den 100 Maßnahmen des Plans sind bereits zwei Drittel beschlossen, abgeschlossen oder etabliert.

„Unsere Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind wesentlich für die zukunftsorientierte Entwicklung der Stadt verantwortlich: städtebaulich, wirtschaftlich – aber auch gesellschaftlich und kulturell“, betonte Oberbürgermeister Ullrich Sierau. Er wertete den Masterplan Wissenschaft als ein Zeichen des Aufbruchs und verwies darauf, dass Dortmund eine Wissenschaftsstadt mit rund 52.000 Studierenden an sieben Hochschulen sowie 19 außeruniversitären Forschungseinrichtungen ist.

Gutachter lobt Engagement

Zentrale Erkenntnisse einer externen Evaluation präsentierte Prof. Dr. Dr. h.c. Manfred Prenzel, Vorsitzender der Gutachterkommission. „Das Gutachten zeigt zusammenfassend, dass Dortmund als Wissenschaftsstandort wahrgenommen wird und das ist insbesondere dem einzigartigen Engagement aller Akteure zu verdanken. Der Masterplan Wissenschaft ist ein echtes Gemeinschaftsvorhaben, was von der Stadtverwaltung, den Wissenschaftsinstituten, der Zivilgesellschaft und Wirtschaft erfolgreich umgesetzt wurde und auch weiterhin engagiert fortgeführt wird“, resümierte Prenzel.

Auf dem Podium diskutierten anschließend Akteur*innen des Masterplans über den Stand der Dinge – und die Perspektiven. Bestandteile sollen Maßnahmen zum studentischen Wohnen sein, ein ganzheitliches Radverkehrs- und Elektromobilitätskonzept sowie eine Gesamt-Marketingstrategie für die Wissenschaftsstadt. An Dauerthemen wie einer besseren Verkehrsanbindung und der Sichtbarkeit der Wissenschaft in der Stadt müsse weiter gearbeitet werden.

Auf dem Podium diskutierten Akteur*innen des Masterplans Wissenschaft über den Stand der Dinge und die Fortführung. (Foto: Stadt Dortmund / Roland Gorecki)
Auf dem Podium diskutierten Akteur*innen des Masterplans Wissenschaft über den Stand der Dinge und die Fortführung. (Foto: Stadt Dortmund / Roland Gorecki)

Dortmunder Schul- und Bildungsforschung

Im weiteren Verlauf der Konferenz stand eines der wissenschaftlichen Kompetenzfelder mit überregionaler Strahlkraft im Mittelpunkt: die Dortmunder Schul- und Bildungsforschung. Im Dialog mit Partner*innen aus Wissenschaft und Praxis wurden Umsetzungsbeispiele aufgegriffen. Dabei ging es vor allem um die Frage, wie sich wissenschaftliche Erkenntnisse im Schulalltag umsetzen lassen. Vorgestellt wurden pragmatische Ansätze wie das „Brückenprojekt Mathematik“ unserer Fachhochschule. Rektor Prof. Wilhelm Schwick nutzte seinen kommentierenden Kurzvortrag „Mathematik könnte so einfach sein“, um eine Entschlackung des Mathe-Curriculums an weiterführenden Schulen zu fordern.

Die Veranstaltung endete mit einem Ausblick von Oberbürgermeister Sierau. Der Masterplan Wissenschaft sei als kreativer Prozess zu verstehen, der Menschen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft zusammengebracht habe und von deren Engagement lebe. Die wertvollen Hinweise aus den Selbstberichten der Arbeitsgruppen und das externe Expertengutachten werde man nun im kontinuierlichen Dialog mit den Partner*innen weiter auswerten und zu einem „Masterplan 2.0“ weiterentwickeln.


gedruckt am: 11.12.2018  14:04