Digitale Woche

Teamwork beim Rover Hackathon

Mehr Sicherheit, weniger Emissionen und besserer Service: Die Vernetzung von Fahrzeugen mit ihrer Umgebung bietet viele Chancen. Der Rover Hackathon der Fachhochschule machte als Teil der Digitalen Woche Dortmund 2018 (DiWoDo) Lust auf Forschung und Entwicklung. Unter Zeitdruck fanden mehrere Teams Lösungen für konkrete Anwendungsfälle.

Rover Hackathon: Gemeinsam entwickelten die Teams Anwendungen zur Vernetzung der Rover mit der Umgebung.
Rover Hackathon: Gemeinsam entwickelten die Teams Anwendungen zur Vernetzung der Rover mit der Umgebung.

Zwei Tage lang ließen sich die Hackathon-Teilnehmer*innen am Institut für die Digitalisierung von Arbeits- und Lebenswelten (IDiAL) auf das Abenteuer Forschung ein. Ausgestattet mit vier Rovern und Sensorsystemen des IDiAL Kooperationspartners S-Tec waren einfache und auch komplexere Ideen zur Vernetzung von Fahrzeugen mit ihrer Umgebung direkt umsetzbar. Zum Abschluss konnten die Rover nicht nur selbst einparken, sondern automatisiert zum Überholvorgang ansetzen oder bei einer roten Ampel zum Stehen kommen. Kreative Ideen waren auch gefragt: ein Rover wurde zum Kellner, der automatisiert die Speisen und Getränke zum richtigen Tisch befördert.

Viele kleine Programme

„Uns war es wichtig zu zeigen, dass Forschung kein Hexenwerk ist“, betont Philipp Heisig, der den Hackathon als einer von drei Coaches begleitete. „Wir arbeiten auch mit ganz normaler Technik.“ Internet of Things und Connected Vehicles Szenarien – das sind große Schlagworte. Aber im Kern geht es darum, dass viele Programmierer*innen viele kleine Programme schreiben. Beim Rover Hackathon konnten sich die Teilnehmenden als Entwickler*innen ausprobieren und erfahren, wie sie als Nachwuchswissenschaftler*innen den digitalen Wandel mitgestalten könnten.


gedruckt am: 11.12.2018  14:02