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veröffentlicht am:

  • 16.11.2018
Bildungschancen Ruhr

Online-Orientierung für Neuzugewanderte

In der Geschäftsstelle der Bildungsinitiative RuhrFutur ist am 16. November 2018 der Startschuss für die Webanwendung „Bildungschancen Ruhr“ gefallen: Sie lichtet den Dschungel der vielen Bildungs- und Beratungsangebote von Kommunen und Hochschulen im Ruhrgebiet für neuzugewanderte Menschen, indem sie die Angebote systematisiert, visualisiert und öffentlich zugänglich macht.

Den Start der Webanwendung „Bildungschancen Ruhr“ feierten Projektbeteiligte in der Geschäftsstelle der Bildungsinitiative RuhrFutur. (Foto: RuhrFutur / Sascha Kreklau)
Den Start der Webanwendung „Bildungschancen Ruhr“ feierten Projektbeteiligte in der Geschäftsstelle der Bildungsinitiative RuhrFutur. (Foto: RuhrFutur / Sascha Kreklau)

Von Beratungen, Sprachkursen und Freizeitmöglichkeiten über die Anerkennung von Abschlüssen bis hin zu Angeboten zur Berufsqualifizierung – insbesondere die Berater*innen in kommunalen Einrichtungen, Hochschulen oder bei freien Trägern, die mit Neuzugewanderten arbeiten, können gezielt im regionalen Angebot auf die relevanten Informationen zugreifen. Die Daten werden von teilnehmenden Kommunen und Hochschulen nach gemeinsam erarbeiteten Standards eingepflegt, klassifiziert und aktualisiert.

Verantwortung für das Bildungssystem

„Gemeinsam mit den Partnern erfolgreich wirken, die Verantwortung für das Bildungssystem im Ruhrgebiet tragen, das ist unser Ansatz bei RuhrFutur. Die neue Webanwendung ist ein hervorragendes Beispiel für eine gelingende Kooperation vieler Akteure, über kommunale Grenzen hinweg und unter Einbezug der Hochschulen“, freuen sich Ulrike Sommer und Oliver Döhrmann aus der Geschäftsführung der Bildungsinitiative.

Weiterentwicklung geplant

Das Ziel von „Bildungschancen Ruhr“ ist es, möglichst alle Kreise, Kommunen und Hochschulen der Metropole Ruhr für die Mitarbeit zu gewinnen, um das regionale Beratungsangebot für neuzugewanderte Menschen so umfassend wie möglich darzustellen. „Wir werden ‚Bildungschancen Ruhr‘ weiterentwickeln und hoffentlich bald um Angebote weiterer Akteure erweitern können“, sagen Claudia Horch, Leiterin des Referats Bildung und Soziales beim RVR, und Markus Küpker, Leiter des Handlungsfelds Daten & Analyse bei RuhrFutur, die die Arbeit an dem von den Partner*innen umgesetzten Projekt koordinieren. „Alle Informationen über Bildungsangebote für Neuzugewanderte an einem Ort: Das erleichtert die Beratungsarbeit sehr und bietet einen erheblichen Mehrwert. Informationen können jetzt institutionen- und kommunenübergreifend abgerufen werden, ohne aufwändige Suchen über verschiedenen Quellen. Ein viel größeres Portfolio wird dabei sichtbar.“

 


Hintergrund

Kooperation zahlreicher Beteiligter

„Bildungschancen Ruhr“ ist das Ergebnis einer Kooperation vieler Akteur*innen im Ruhrgebiet. Neben der Bildungsinitiative RuhrFutur und dem Regionalverband Ruhr (RVR), die die Anwendung gemeinsam betreiben, tragen die Kommunen Bochum, Bottrop, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Mülheim an der Ruhr sowie Oberhausen, sechs Hochschulen (Ruhr-Universität Bochum, Fachhochschule Dortmund, Technische Universität Dortmund, Universität Duisburg-Essen, Hochschule Ruhr West, Westfälische Hochschule), die Transferagentur Kommunales Bildungsmanagement NRW und die Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung (G.I.B.) mit ihrer Expertise zur kontinuierlichen Weiterentwicklung der Anwendung bei.



gedruckt am: 11.12.2018  15:00