Kontakt

zuletzt geändert am:

  • 12.10.2018

veröffentlicht am:

  • 02.10.2018
Extremismus

Prof. Borstel als Experte in den Medien

Gast der TV-Sendung „Fakt ist!“: Prof. Dr. Dierk Borstel (Screenshot: MDR-Mediathek)
Gast der TV-Sendung „Fakt ist!“: Prof. Dr. Dierk Borstel (Screenshot: MDR-Mediathek)

Die Zahl rechtsextremer Konzerte steigt. „Landnahme mit Musik – Wenn Nazibands Gemeinden rocken“ lautete am 1. Oktober 2018 der Titel des MDR-Polittalks „Fakt ist!“, an dem sich Extremismusforscher Professor Dr. Dierk Borstel von der Fachhochschule Dortmund als Experte beteiligte.

Konzertveranstaltungen haben für die rechte Szene eine besondere Bedeutung, sei es als Treffpunkt zum Austausch, zum Kennenlernen oder zur internationalen Vernetzung, so die Einschätzung von Prof. Borstel. Dabei gehe es auch darum, zu provozieren, indem man beispielsweise verbotene Lieder ganz oder teilweise spiele.


Mediathek: Komplette Sendung „Fakt ist! Aus Erfurt


Gemeinden, in denen Rechtsrock-Konzerte angemeldet werden, müssten Hilfestellungen erhalten, denn häufig herrsche neben Angst auch große Unsicherheit, wie sie mit derartigen Veranstaltungen umgehen sollten, sagte der Politikwissenschaftler in der TV-Sendung des Mitteldeutschen Rundfunks.

Interview zur Chemnitzer Terrorzelle

Als Experte gefragt war Prof. Borstel außerdem beim Radiosender „NDR Info“: Dort äußerte er sich in einem Interview am 2. Oktober 2018 zu den mutmaßlichen Anschlagsplänen einer festgenommenen rechtsextremen Terrorzelle aus Chemnitz. Diese habe versucht, mit „Taten statt Worten“ das momentane politische Klima zu nutzen.

Diskussion über Flüchtlingspolitik

In der RBB-Diskussionssendung Cottbus Unerhört!? zur Flüchtlingspolitik betonte Prof. Borstel am 11. Oktober 2018, dass Integration zwar oft langwierig, aber wichtig sei. Der Staat müsse Ängste in der Bevölkerung ernst nehmen und Probleme überzeugend lösen: Da fehlt noch ein bisschen Einsatz.


gedruckt am: 21.10.2018  07:27