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veröffentlicht am:

  • 24.10.2018
Digitaler Wandel

QuartiersNETZ als Modellprojekt

Impulse für den Strukturwandel setzt das Forschungs- und Entwicklungsprojekt QuartiersNETZ – Ältere als (Ko-)Produzenten von Quartiersnetzwerken im Ruhrgebiet. In einem groß angelegten Beteiligungsprozess etablierte die FH Dortmund mit Partnern aus Wissenschaft und Praxis nachhaltige Netzwerke – digital und real – in vier Stadtteilen Gelsenkirchens. Erschienen sind zum Ende der Förderzeit fünf Handbücher, die das Modellprojekt zur Blaupause für die Region machen.

Handbuch-Reihe zur realen und digitalen Quartiersentwicklung für ein gutes Leben im Alter
Handbuch-Reihe zur realen und digitalen Quartiersentwicklung für ein gutes Leben im Alter

Eine digitale Plattform für die Generation 50+ und praktische Unterstützung mit neuer Technik wie Smartphone, Computer und Co. – all das ist Teil des Projektes QuartiersNETZ, das über vier Jahre vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und im Rahmen der Hightech-Strategie des Bundestages gefördert wurde. Erfolg hat QuartiersNETZ durch eine doppelte Perspektive: Es geht um die barrierearme und nutzerzentrierte Technikentwicklung – und gleichzeitig um die Begeisterung für Technik sowie die nachhaltige Vermittlung von Anwenderwissen. Techniktreffs dienen als Orte des gemeinsamen Lernens und ehrenamtliche Technikbotschafter*innen helfen bei allen Fragen.


Kostenloser Download: Die Handbücher sind auf der Website des Projekts veröffentlicht.


Vorlagen für Nachfolgeprojekte

Neu erschienen sind nun zum Abschluss des Projektes Handbücher mit Praxis-Tipps, konkreten Beispielen und O-Tönen von beteiligten Bürger*innen. Die Bücher richten sich an Interessierte und Fachkräfte aus Kommunen, Wohlfahrtsverbänden und Organisationen, die sich mit Quartiersentwicklung für ein gutes Leben im Alter beschäftigen. Sie dienen als Leitfaden für weitere Quartiersnetze. „Wir haben nicht nur das nötige Fachwissen aufbereitet und den Verlauf des Projektes skizziert, sondern auch tragfähige Geschäftsmodelle entwickelt“, betont Professorin Dr. Sabine Sachweh, die das Projekt seitens der FH Dortmund leitet. Die digitale Plattform ist eine frei verwendbare Open-Source-Anwendung. Damit steht alles zur Verfügung, damit sich die Netzwerke nicht nur punktuell, sondern flächendeckend in weiteren Kommunen ausbreiten können.

 


Mehr zum Projekt

QuartiersNETZ – Ältere als (Ko-)Produzenten von Quartiersnetzwerken
Das Verbund-Projekt QuartiersNETZ wird bis zum Ende der vierjährigen Projekt-Laufzeit im Oktober 2018 mit 6,8 Mio € vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Forschungsschwerpunkt GeDiReMo (Gesundheits- und Dienstleistungsregionen von Morgen) gefördert. Zum Konsortium gehören neben der Fachhochschule Dortmund auch das Generationennetz Gelsenkirchen e.V., der Caritasverband für die Stadt Gelsenkirchen e.V., die Universität Vechta und das Forschungsinstitut Geragogik e.V. sowie die Unternehmen Pallas GmbH und QuinScape GmbH. Ein weiterer von insgesamt 20 großen institutionellen Partnern ist die Stadt Gelsenkirchen.


gedruckt am: 19.11.2018  12:50