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veröffentlicht am:

  • 05.10.2018
Architektur

Schräge Typen fürs Microhousing

Der erste Platz im Finale des bundesweiten Wettbewerbs „Dachwelten 2018“ geht an einen „Schrägen Typen“ der Fachhochschule Dortmund. Studierende des Fachbereichs Architektur überzeugten die Jury mit ihrem wandlungsfähigen Microhousing-Konzept.

Freuen sich über den Erfolg (v.l.): Dr. Hubert Mattersdorfer (Deutsches Dach-Zentrum), Prof. Diana Reichle, Prof. Christine Remensperger, Frank Rummel (Deutsches Dach-Zentrum), Theresa Röper, Till Pasch, Sophie Tscherny, Benjamin Strauß sowie Dirk Ackermann (Rathscheck Schiefer). (Foto: Deutsches Dach-Zentrum e.V.)
Freuen sich über den Erfolg (v.l.): Dr. Hubert Mattersdorfer (Deutsches Dach-Zentrum), Prof. Diana Reichle, Prof. Christine Remensperger, Frank Rummel (Deutsches Dach-Zentrum), Theresa Röper, Till Pasch, Sophie Tscherny, Benjamin Strauß sowie Dirk Ackermann (Rathscheck Schiefer). (Foto: Deutsches Dach-Zentrum e.V.)

Das sogenannte Mikrowohnen ist ein Trend in der Architektur, der in Zeiten knapper Bauflächen stetig an Bedeutung gewinnt. Im Finale des zweistufigen Hochschulwettbewerbs trafen Ende September Studierende von neun Hochschulen in einem eintägigen Stegreif-Workshop aufeinander, um Ideen zum Thema „Microhousing“ zu entwickeln.

Optimale Raumnutzung

Die „schrägen Typen“ aus Dortmund haben es drauf: Die Kleinstwohneinheiten könnten am Hang stehen, auf ebenen Flächen und sogar auf Dächern. Ihre reduzierte Wohnfläche wird wettgemacht durch pfiffige Ideen zur optimalen Raumnutzung. Die Studierenden Theresa Röper, Benjamin Strauß, Till Pasch und Sophie Tscherny wurden bei diesem Wettbewerb von Prof. Diana Reichle und Prof. Christine Remensperger begleitet.

Wechsel der Wohnfunktionen

„Der Schräge Typ aus Dortmund zeigt seine Qualitäten nicht nur am Hang im Weißenburgpark, sondern sogar auch auf anderen geneigten Flächen“, lobte die Jury das Konzept. „Als bewegliches Möbel reagieren Klappen in der Podest-Landschaft auf den Wechsel der Wohnfunktionen im Tageslauf. Das spitz zulaufende Zeltdach mit Oberlicht dramatisiert die Raumwirkung geneigter Flächen. Diesen Mut belohnt die Jury mit dem 1. Preis.“

 


Zum Wettbewerb

Der jährliche Wettbewerb „Dachwelten“ stellt unter dem Leitgedanken „Ganz schön schräg“ Konstruktion, Entwurf und Relevanz des geneigten Daches in den Mittelpunkt. In seiner 12. Auflage bestand der Wettbewerb aus einer Vorrunde mit einer semesterbegleitenden Aufgabe und einem Finale, in dem die besten vier Studierenden jeder Hochschule sich der Konkurrenz in einer Stegreif-Aufgabe stellten. Ausgerichtet wird der Wettbewerb vom Deutschen Dach-Zentrum e.V. (DDZ). Für die Studierenden ist der Dachwelten-Wettbewerb eine gute Möglichkeit, Kontakte zu Industrie und Herstellern aufzunehmen und sich auch der handwerklichen und haptischen Dimension von Materialien wie Ziegeln, Zink und Co. zu nähern.


gedruckt am: 17.12.2018  20:56