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veröffentlicht am:

  • 05.09.2018
Ruhr Master School

High-Tech, Nachhaltigkeit und Zukunftsfragen

Digitalisierung ist der Mega-Trend, doch wie genau er unseren Lebens- und Arbeitsalltag verändert, ist oft nicht greifbar. „Wie werden die Menschen in der Welt von morgen einkaufen?“ oder „Wie lässt sich unser Müllproblem mit Hilfe digitaler Techniken entschärfen?“ Das Thema der Summer School, die jährlich von der Ruhr Master School ausgerichtet wird, lautete „Nachhaltigkeit: Regional – Natürlich Digital!“.

Reger Austausch über Nachhaltigkeit und Digitalisierung bei der Summer School 2018. (Foto: Ruhr Master School)
Reger Austausch über Nachhaltigkeit und Digitalisierung bei der Summer School 2018. (Foto: Ruhr Master School)

Hochkarätige Expert*innen aus Unternehmen und Wissenschaft stellten bei der Summer School vom 27. bis 31. August 2018 neue Technologien, Trends und Erkenntnisse vor, die zeigten, wie Digitalisierung zu einer nachhaltigeren Entwicklung beitragen kann. Das CityScienceLab aus Hamburg war ebenso vertreten wie das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz. Gemeinsam widmeten sich Studierende aus mehr als 16 Studiengängen und von fünf Hochschulen Themen rund um die Schwerpunkte Mobilität, Umwelt, Versorgung und Leben.

Hoher Praxisbezug

Die jährliche Veranstaltung der Ruhr Master School regt Studierende zur Auseinandersetzung mit zentralen Herausforderungen unserer Zeit an. Gleichzeitig ist die Summer School eine Plattform für den Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Erfahrungen aus der Praxis fließen in Vorträgen, Workshops und Exkursionen ein. Vertiefende Informationen zum Thema „Energieeffizienz in Gebäuden“ bot der Besuch in der Produktentwicklungsabteilung des Energiedienstleisters ista in Essen. Und Vorträge, wie etwa „Einblicke in das digitale Einkaufen“ oder „Virtual Reality im Bauwesen“, machten die Relevanz der Digitalisierung für Nachhaltigkeitsstrategien von Unternehmen deutlich.


Rückblick: Einige Impressionen finden Sie in unserer Fotogalerie.


Viele Perspektiven

Der Blick über den Tellerrand der eigenen Disziplin gehört zu den Stärken der Summer School. Von der Fachhochschule Dortmund bot Professor Dr. Volker Helm vom Fachbereich Architektur einen praktischen Einstieg in die Methodik des parametrischen Entwerfens. Jörg Bauer aus dem Institut für Kommunikationstechnik vermittelte in einem Workshop Projektmanagement-Methoden in der Produkt- und Softwareentwicklung. Und Martin Niggemann, Mitarbeiter der HafenCity Universität Hamburg und Absolvent sowie ehemaliger Mitarbeiter des Fachbereichs Angewandte Sozialwissenschaften hielt einen Vortrag zum Thema Revitalisierung im öffentlichen Raum „Smart Square – Ein urbanes Reallabor“. Prof. Dr. Ingo Kunold, Professor für Informationstechnik und einer der Direktoren der Ruhr Master School, begleitete die Summer School, die dieses Jahr von der Hochschule Bochum ausgerichtet wurde. Neben den exzellenten Beiträgen lobte Prof. Kunold die hohe Motivation aller Teilnehmenden und die Diskussionskultur, die „durch das kompakte, intensive Format entsteht, das die Summer School bietet.“

 


Hintergrund:

Ruhr Master School

Mit der Ruhr Master School of Applied Engineering (RMS) bündeln die Fachhochschule Dortmund, die Hochschule Bochum und die Westfälische Hochschule in Gelsenkirchen ihre Kompetenzen in den Bereichen Ingenieurwissenschaft und Informatik. Studierende können vernetzt und praxisnah auf höchstem Niveau studieren und Angebote aller kooperierenden Hochschulen nutzen. Gefördert wird die RMS durch die Stiftung Mercator.



gedruckt am: 19.09.2018  06:44