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zuletzt geändert am:

  • 01.10.2018
PODEST

Design-Studierende zeigten ihre Arbeiten

150 Studierende des Fachbereichs Design der Fachhochschule Dortmund präsentierten in der Ausstellung PODEST am 29. und 30. September 2018 ihre kreativen Einzel- und Kursarbeiten. Die Schau am Max-Ophüls-Platz gab vielfältige Eindrücke aus den Bereichen Fotografie, Film & Sound, Kommunikationsdesign, Objekt- und Raumdesign sowie Szenografie und Kommunikation. Der Eintritt war frei.

 


Termine im Überblick

  • Vernissage: Samstag, 29. September 2018, ab 17 Uhr
  • Ausstellung: Sonntag, 30. September 2018, 10-15 Uhr
  • Ort: FH Dortmund, Fachbereich Design, Max-Ophüls-Platz 2, 44137 Dortmund

 


Beispiele für die ausgestellten Arbeiten

„Die Beziehungskiste“

Unter dem Titel „Die Beziehungskiste“ erstellten Hellen Steinacker (Foto) und Pia Orfanidis (Studiengang Objekt- und Raumdesign) aus Holz und Stoff einen kompakten Raum, dessen monochromes Innenleben Hintergrund für eine spannende Geschichte ist. Die Besucher*innen tauchen mit ihren Oberkörpern von unten in die Beziehungskiste ein und finden sich plötzlich bei einem romantischen Picknick in einem rosaroten Maisfeld wieder, dessen verträumt-flauschige Atmosphäre nur durch ein Detail gestört wird: Die Person gegenüber ist jemand völlig Fremdes. Die Beziehungskiste spiegelt auf humorvolle Weise das oft problematische Zusammenspiel von zu viel Nähe und mangelnder Kenntnis über den Partner wider.


„Kompostierbare Hocker“

Im Kurs „Eco-Design“ baute Natalja Hipke (Studiengang Objekt- und Raumdesign) „kompostierbare Hocker“, die auch als kleine Tische nutzbar sind. Als Bausubstanz dienen im Brennofen gehärtete Mischungen, die sich unter anderem aus Obst- und Gemüseresten sowie Wiese und Stroh zusammensetzen. Die Studentin versteht ihre Arbeit als Forschungsprojekt und zeigt verschiedene Entwicklungsphasen der Konstruktion.


Taktile Illustrationen aus Pappe

„Bitte anfassen!“, fordert Hermine Born (Studiengang Kommunikationsdesign) die Ausstellungsbesucher*innen auf. Diese können ihre drei taktilen Illustrationen aus Pappe – Wiese, Wasserkreise und Katze – nicht nur anschauen, sondern auch betasten. In einer zunehmend digitalen Welt wird es aus Sicht der Studentin immer schwieriger, die Sehnsucht nach Berührungen zu stillen.


„Napping City“

„Napping City“ nennt sich die Stoffraum-Inszenierung von Lena Sievering und Felix Lindbeck (Studiengang Objekt- und Raumdesign), die in einem amüsanten Videofilm dokumentiert wird: Auf dem Hansaplatz der Stadt Dortmund waren die Passant*innen zu einer kurzweiligen Ruhepause im Bett eingeladen. Sogar ein Polizist in Uniform ließ sich diese ungewöhnliche Gelegenheit nicht entgehen.



gedruckt am: 21.10.2018  07:28