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veröffentlicht am:

  • 25.09.2018
Feldstudien

Von Nord nach Süd: Sozialäquator A40

Wie leben Geflüchtete in Dortmund? Welche Hilfsangebote gibt es und welche Herausforderungen stellen sich für die Soziale Arbeit? Gemeinsam mit Gästen aus Brüssel erkunden FH-Studierende Dortmund und das Ruhrgebiet – und zwar aus dem Blickwinkel eines Fremden. Ziel ist ein europäischer Dialog zum Thema „Flucht und Migration“. Das begleitende Vortragsprogramm ist öffentlich.

Europäische Sicht auf das Thema „Flucht“: Studierende aus Brüssel und von der FH Dortmund entwickeln gemeinsame Perspektiven (Gruppenfoto von der Summer School in Brüssel im Juli 2018).
Europäische Sicht auf das Thema „Flucht“: Studierende aus Brüssel und von der Fachhochschule Dortmund entwickeln gemeinsame Perspektiven (Gruppenfoto von der Summer School in Brüssel im Juli 2018).

Gemeinsam wandern die Studierenden quer durch Dortmund: Expert*innen zeigen dabei, wie die Autobahn A40 Arm und Reich trennt. Die Exkursion ist Teil einer zweiwöchigen Autumn School des DAAD-Projekts „Refugee children and families in Europe“ (24. September bis 5. Oktober 2018). Ziel des Austauschprojektes zwischen dem dualen Studiengang „Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Armut und (Flüchtlings-)Migration“ und dem University College Odisee (Brüssel) ist es, einen europäischen Dialog zum Thema Flucht zu befördern. „Im Sommer haben wir in Brüssel Hilfsorganisationen und europapolitische Gremien besucht“, erklärt Studiengangskoordinator Michel Boße. „In Dortmund stehen nun Feldstudien unter anderem in der Dortmunder Nordstadt und die Praxis der Sozialen Arbeit im Mittelpunkt.“

Öffentliche Vorträge

Die Autumn School wird begleitet von einem Vortragprogramm, zu dem alle Interessierten eingeladen sind. Am 2. Oktober gibt Professorin Dr. Christine Graebsch (10 Uhr) einen Einblick in das Migrationsrecht und Professorin Dr. Katja Nowacki (13 Uhr) widmet sich dem Jugendschutz in Deutschland mit einem Fokus auf unbegleiteten Minderjährigen (Emil-Figge-Straße 44, Raum 587). Weitere Vorträge stellen sozialwissenschaftliche Methoden vor. Auch zur Präsentation der Ergebnisse aus den Feldstudien und zur Diskussion der europäischen Perspektive auf das Thema Flucht am 5. Oktober um 10 Uhr (Emil-Figge-Straße 44, Raum 336) sind externe Gäste willkommen.

Der Besuch der Vorträge und der Präsentation sind kostenlos. Sie finden in englischer Sprache statt. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.