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veröffentlicht am:

  • 06.09.2018
e-Cross Germany

Ladestation und Crazy Carts auf der Teststrecke

Elektromobilität begeistert: Bei der NRW Rallye der e-Cross Germany 2018 vom 30. August bis 2. September fuhren wieder gut 60 Elektrofahrzeuge durch das Land. Zum dritten Mal beteiligte sich die Fachhochschule und bot eine Check-in, Versorgungs- und Ladestation, und zwar erstmals auf der Teststrecke in Selm.

Elektromobilität erleben: Bei der e-Cross Germany 2018 wurde die Teststrecke zur Check-in Station. Vor Ort der deSpyder, der 2019 wieder bei der Rallye startet.
Elektromobilität erleben: Bei der e-Cross Germany 2018 wurde die Teststrecke zur Check-in Station. Vor Ort der deSpyder, der 2019 wieder bei der Rallye startet.

Vom umgerüsteten Oldtimer bis zum futuristischen Rennwagen – die Vielfalt an Elektrofahrzeugen bei der e-Cross Germany 2018 war beeindruckend. Und Halt machten sie alle am 31. August 2018 an der Halle 34 „FH-Do“ auf dem Gelände des Forschungs- und Technologiezentrums Ladungssicherung. Als Wertungsprüfung schossen die Teilnehmenden mit Crazy Carts – elektromobilen Spaßfahrzeugen – über die Teststrecke. Währenddessen wurden die Autos und Motorräder durchgecheckt und aufgeladen.

Neue Entwicklungen testen

Vor Ort dabei, wenn auch dieses Jahr nicht als Rallye-Teilnehmer, war der an der Fachhochschule entwickelte deSpyder (dortmunder elektro Spyder). „Bei der eCross Rallye erleben unsere Studierenden Elektromobilität hautnah und für den deSpyder diente sie mehrfach als ideales Testszenario“, erklärt Tobias Uhlich, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Maschinenbau. Im kommenden Jahr soll der deSpyder wieder ins Rennen geschickt werden, um neue Entwicklungen zu testen.


Rückblick: Einige Impressionen finden Sie in unserer Fotogalerie.


Praxis im Studium

Die Kooperation mit dem Teststreckenbetreiber LaSiSe gGmbH und die neuen FH-Einrichtungen an der Teststrecke sind erst in diesem Sommer eingeweiht worden. „Ein Meilenstein, den wir gerne bei der e-Cross zeigen“, betont Prodekan Prof. Dr. Yves Rosefort. „Wenn wir Fahrzeuge selbst bauen und direkt auf der Strecke testen, dann schlägt das Herz der Studierenden höher.“ Zur e-Cross Germany unterzog das FH-Team die elektrische Anlage des Labors in der Halle „FH-Do“ einem echten Belastungstest: Denn das gleichzeitige Laden von Elektrofahrzeugen stellt hohe Anforderungen. Im Vorfeld musste der Leistungsbedarf ermittelt und die elektrische Unterverteilung entsprechend vorbreitet werden.

 


Hintergrund

e-Cross Germany
Die e-Cross Germany ist ein gemeinnütziges Projekt, das 2013 als Beitrag zur UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet wurde. Denn die Mission der Rallye ist: Elektromobilität erlebbar zu machen und emissionsfreie Mobilität sowie einen nachhaltigen Lebensstil zu fördern.


gedruckt am: 18.11.2018  03:06