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zuletzt geändert am:

  • 01.08.2018
Umweltschutz

Prof. Hunecke bewertet Strohhalm-Verbot

Um die Verschmutzung der Ozeane durch Plastikteile zu reduzieren, plant die EU-Kommission, Einwegartikel wie Strohhalme zu verbieten. Warum es dabei nicht nur um Symbolpolitik geht, erläutert Prof. Dr. Marcel Hunecke, Prodekan am Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften und Experte für Umweltpsychologie, in einem Interview mit dem Online-Portal GEO.de.

„Auf der Ebene des individuellen Verhaltens finde ich solche kleinen Schritte gar nicht so schlecht – also den Ansatz, den Menschen umweltfreundlichere Handlungsalternativen möglichst einfach zu machen“, sagte Hunecke. „Wenn die Leute dann einen Erfolg mit dem kleinen ersten Schritt haben und spüren: auf Plastikstrohhalme zu verzichten, ist gar nicht so schlimm, dann werden sie umso leichter auch auf Plastikgeschirr verzichten können, und so weiter. Sie werden merken: Man muss kein Held sein, um sich umweltschonend zu verhalten.“


Interview: Komplettes Gespräch zum Nachlesen auf GEO.de



gedruckt am: 20.08.2018  17:04