Informationstechnik

Neues Biomedizintechnik-Labor eröffnet

Ingenieur*innen und Mediziner*innen arbeiten zunehmend Hand in Hand. Technische Lösungen und digitale Angebote fördern Gesundheit und Wohlergehen. Feierlich wurde Ende Juni 2018 das Biomedizintechnik-Labor am Standort Sonnenstraße eingeweiht. „Mit der Eröffnung des Labors“, betonte Rektor Prof. Dr. Wilhelm Schwick, „ist auch die Gründung des neuen Fachbereichs Informationstechnik komplettiert.“

Eröffneten feierlich das Biomedizintechnik-Labor: Rektor Prof. Dr. Wilhelm Schwick (links) und Prof. Dr. Thomas Felderhoff.
Eröffneten feierlich das Biomedizintechnik-Labor: Rektor Prof. Dr. Wilhelm Schwick (links) und Prof. Dr. Thomas Felderhoff.

Multifunktional nutzbare Räume und offene Labore: Das ist das Konzept am Fachbereich Informationstechnik. Moderne Lehr- und Lernformen sind für zukunftsorientierte Studienangebote wie die neuen Bachelorstudiengänge „Biomedizintechnik“ und „Digitale Technologien“ entscheidend. Ebenso notwendig sind technisch auf höchstem Niveau ausgestattete Labore. All dies bieten die Räume des Fachbereichs, die sich – mit Blick über ganz Dortmund – auf drei Etagen (5.-7. Stock, Haus A) erstrecken sollen. An Bau und Planung Beteiligte sowie Kooperationspartner*innen im Forschungsschwerpunkt BioMedizinTechnik waren nun zur Eröffnung des neuen Labors eingeladen.

Mehr Praxis im Studium

„Aus einem Forschungsschwerpunkt ist Lehre entstanden“, erinnerte Prof. Dr. Thomas Felderhoff bei seiner Begrüßung an die Geschichte des Bachelorstudiengangs Biomedizintechnik. Und das sei eine Chance für Studierende, die ganz nah an der Forschung und im engen Austausch mit Wirtschaft, Gesundheitswesen und Forschungsinstituten ausgebildet werden.

Zukunftsthemen erforschen

Forscher*innen in der Biomedizintechnik entwickeln intelligente Systeme mit moderner Elektronik etwa für Rehabilitation, Orthopädietechnik oder Fitness. Medizinrobotik ermöglicht individualisierte Therapien. Und Ambient Assisted Living unterstützt ein eigenständiges Leben im Alter. Um zu solchen Themen arbeiten zu können, so Prof. Dr. Felderhoff, „müssen Studierende über ein breites und auch über medizinisches Fachwissen verfügen“. Im Studiengang wird genau das Bündel an Wissen und Skills vermittelt, das benötigt wird, um neue Lösungen für Therapie und Alltag zu konzipieren und umzusetzen.

Freier Zugang zum Studium

Zum Wintersemester 2018/2019, berichtete Rektor Prof. Dr. Schwick, wird es erstmals möglich sein, „Biomedizintechnik“ und „Digitale Technologien“ ohne Zugangsbeschränkung zu studieren. Bisher war die Zulassung über den Numerus Clausus (NC) reguliert. Ein wichtiger Schritt, betonte Prof. Felderhoff, denn die Nachfrage nach Ingenieur*innen mit medizinischem Fachwissen und IT-Skills sei hoch. Und in Zeiten des demografischen Wandels und der Digitalisierung sei absehbar, dass sie weiter steigen dürfte. In den Laboren an der FH erhalten Studierende alles, was sie benötigen, um innovative Lösungen zu finden für eine digitale Zukunft, in der Technik hilft, die Gesundheit zu erhalten und die Lebensqualität zu steigern.


gedruckt am: 23.09.2018  00:24