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veröffentlicht am:

  • 19.06.2018
CEBIT

Institut IDiAL beeindruckte mit „City 4.0“

Rund 120.000 Menschen hat das IT-Business-Festival CEBIT im Juni 2018 nach Hannover gelockt. Für Aufmerksamkeit sorgte dort auch unsere Fachhochschule: Das Institut IDiAL demonstrierte zum Top-Thema Future Mobility, wie sich die Parkplatz-Nutzung in einer „City 4.0“ besser managen lässt.

Dem Top-Thema Future Mobility widmete sich am NRW-Stand der CEBIT Prof. Dr. Sabine Sachweh zusammen mit Mitgliedern ihres IDiAL-Teams, hier im Bild mit (v.l.) Christoph Weinzierl, Phillip Wizenty, Jonas Fleck und Mirco Lammert. (Foto: Vanessa Leissring)
Dem Top-Thema Future Mobility widmete sich am NRW-Stand der CEBIT Prof. Dr. Sabine Sachweh zusammen mit Mitgliedern ihres IDiAL-Teams, hier im Bild mit (v.l.) Christoph Weinzierl, Phillip Wizenty, Jonas Fleck und Mirco Lammert. (Foto: Vanessa Leissring)

Die Fachhochschule war vom 11. bis 15. Juni Teil des Gemeinschaftsstandes des Landes Nordrhein-Westfalen, den das Ministerium für Kultur und Wissenschaft organisiert hatte. Wie IT die Verkehrswege von Fahrzeugen erfassen und verbessen kann, demonstrierte dem Publikum Prof. Dr. Sabine Sachweh mit ihrem Team aus dem „Institut für die Digitalisierung von Arbeits- und Lebenswelten“ (IDiAL). Zu den Besuchern gehörte auch Hartmut Beuß, Beauftragter der NRW-Landesregierung für Informationstechnik (CIO).

Szenario zur Parkplatz-Bilanzierung

Das Exponat zur „City 4.0“ verdeutlichte im Kleinformat ein Szenario zur sogenannten Parkplatz-Bilanzierung. Ein LKW und ein PKW bewegten sich – zufällig gesteuert – über eine Fahrbahn mit Leitpfosten samt Funkmodulen und blieben immer wieder kurz auf Parkplätzen stehen. Auf einem Monitor ließ sich nachvollziehen, wie die verwendete Cloud-Plattform die Anzahl der Durchfahrten berücksichtigte. Dabei sammelte das System Informationen für die aktuelle Belegung, den Tagesbericht und den Belegungsverlauf.

Neue Kontakte geknüpft

Zur CEBIT-Präsenz der FH zog Sabine Sachweh eine sehr positive Bilanz: „Im Laufe der Woche konnten wir direkt am Stand neue Kontakte zu möglichen Kooperationspartnern knüpfen – sowohl aus dem wissenschaftlichen als auch aus dem unternehmerischen Bereich. Und das sogar international“, betonte sie. Das Exponat der FH habe außerdem neugierige Blicke unter anderem von Studieninteressierten auf sich gezogen, sodass das IDiAL-Team auf diesem Wege auch ein Studium mit Bezug zur Informatik an unserer Fachhochschule schmackhaft machen konnte.

 


Hintergrund: Parken in der „City 4.0“

Digitalisierung von Verkehrswegen

Die Digitalisierung der Verkehrswege stellt eine der aktuellsten, gesellschaftlichen Herausforderungen dar. Wie können Verkehrsteilnehmende datenschutzkonform unter schwierigen Witterungsbedingungen gezählt werden? Wie könnte eine solche Lösung mit geringen Installations- und Betriebskosten installiert werden? Wie lässt sich eine modellgetriebene Software bestmöglich einsetzen? Die Fachhochschule Dortmund ging in einem Forschungsprojekt mit anderen Kooperationspartnern diesen Fragestellungen nach.

An Autobahnen und auf anderen Rastplätzen gibt es teilweise nur wenige LKW-Parkplätze. Diese sind schon nach wenigen belegten Stellplätzen voll. LKW-Fahrer haben jedoch keine Information über die Belegung von LKW-Parkplätzen und können daher ihre Routen schlecht planen. Das lässt sich durch die im Forschungsprojekt entwickelte Lösung umgehen: Leitpfosten detektieren durch integrierte Funkmodule Signaleinbrüche. Diese werden an die von der FH entwickelte Cloud-Plattform übermittelt, wo die Daten vernetzt und ausgewertet werden. Hierdurch lassen sich verschiedene Anwendungsmöglichkeiten realisieren, etwa ein Falschfahrer-Warnsystem, eine Parkraum-Überwachung und eine Verkehrszählung.



gedruckt am: 18.07.2018  22:00