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veröffentlicht am:

  • 16.05.2018
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Blackbox Verschwörung: Nichts ist, wie es scheint

Referiert über Verschwörungstheorien: Prof. Dr. Michael Butter. (Foto: Jürgen Bauer)
Referiert über Verschwörungstheorien: Prof. Dr. Michael Butter (Foto: Jürgen Bauer)

Der Amerikanist und Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Michael Butter beleuchtet am 27. Mai in der „Blackbox Verschwörung“ anhand seines bei Suhrkamp erschienenen Buchs „Nichts ist, wie es scheint“, wie Verschwörungs-Narrative funktionieren, wo sie ihren Ursprung finden – und weshalb sie ein Symptom sind für eine Gesellschaft, die sich immer mehr in hermetisch abgeschirmte Denkblasen und Meinungskorridore zersplittert. Beginn ist um 18 Uhr im Studio beim Schauspiel Dortmund.

Verschwörungstheorien sind vermutlich so alt wie die Menschheit selbst und waren daher nie wirklich aus der Mode. Doch in den letzten Jahren lässt sich eine unheilvolle Renaissance verschwörungstheoretischen Denkens beobachten, begünstigt durch neue, digitale Kommunikationswege und eng verzahnt mit populistischer Angstmacher-Politik.

Erodiertes Vertrauen in Institutionen

Verschwörungstheorien artikulieren ein erodiertes Vertrauen in demokratische oder gesellschaftliche Institutionen. Die simplen, angeblich streng geheimen Erklärungsmodelle, die sie anbieten, sind dabei oft idealer Nährboden für xenophobe oder antisemitische Motive.

Doch wie genau entstehen Verschwörungstheorien? Warum sind sie für viele so attraktiv? Und was kann man dagegen unternehmen?

 


Termin im Überblick

  • Referent: Prof. Dr. Michael Butter (Universität Tübingen)
  • Moderation: Alexander Kerlin (Schauspiel Dortmund)
  • Datum: Sonntag, 27. Mai
  • Beginn: 18.00 Uhr
  • Veranstaltungsort: Schauspiel Dortmund/Studio, Hiltropwall 15, 44137 Dortmund

gedruckt am: 20.08.2018  17:01