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veröffentlicht am:

  • 05.04.2018
Spring School

Studierende bauen kulturelle Brücken

Im Architekturgebäude prangt eine neue Skulptur: Eine Möbiusschleife – ohne Anfang und Ende – verbindet Dortmund mit Denver. „Building Bridges“ war das Thema der dritten internationalen Spring School der Fachhochschule und der MSU Denver. Studierende aus den Fachbereichen Architektur und Design arbeiteten für zwei Wochen mit den amerikanischen Gästen im Team. Ende März wurde zum Abschluss das gemeinsam geschaffene Kunstwerk eingeweiht.

Spring School „Building Bridges“ (2018): Montage der Skulptur im Foyer des Architekturgebäudes (Screenshot: Dokumentationsvideo von Florian Wessels)
Spring School „Building Bridges“ (2018): Montage der Skulptur im Foyer des Architekturgebäudes (Screenshot: Dokumentationsvideo von Florian Wessels)

Am Anfang stand nur das Motto „Building Bridges“. Die große Herausforderung: Alle zwanzig Teilnehmenden sollten zusammen eine einzige Skulptur erschaffen. „Das Ziel darf man dabei nie aus den Augen verlieren – auch wenn zum Beispiel eigene Vorstellungen nicht umgesetzt werden“, betont Architektur-Professorin Reinhild Schultz-Fölsing. „Das war ein spannender Lernprozess für alle Beteiligten.“ Die erste Woche galt der Entwurfsfindung und dem Bau von Vormodellen. In der zweiten Woche beschafften die Studierenden das Material und bearbeiteten es in den Werkstätten.

Verständigung ist wichtig

Die Verbindungsstücke zu finden, war besonders kompliziert. Das galt für die zwei Dutzend Holzbauteile (HDF-Platten), aus denen die Skulptur besteht, und auch für die Zusammenarbeit im Team. Verschiedene Denk- und Arbeitsweisen mussten kompatibel gemacht werden. „Architects make drawings and build models, designers take the material and do it“, erläutert Professorin Zsuzana Balogh von der MSU Denver. Übersetzt wurden vor allem die Längenangaben, denn in den USA gibt es ein anderes Maßsystem (2,54 cm = 1 Zoll). Überraschend unkompliziert hingegen verlief die Erstellung des 3D Modells – denn mit der Software konnten alle umgehen, unabhängig vom Studienfach oder der Muttersprache.

Fortsetzung folgt

Die Spring School findet alternierend in Dortmund und Denver statt. Die Kooperation wurde von Prorektor Prof. Dr. Helmut Hachul iniitiert. Die Projektleitung lag dieses Jahr bei Prof. Dr. Reinhild Schultz-Fölsing und Geert Schüttler, in der Umsetzung wurden sie unterstützt von Linda Wucherpfennig. Von der MSU Denver betreuten Prof. Dr. Zsuzana Balogh und Prof. Amy Kern die Spring School. Jedes Jahr wird gemeinsam eine Skulptur erschaffen, die den jeweiligen Campus gestaltet. Die Skulpturen aus den letzten Jahren sind geblieben und stehen für die gute Zusammenarbeit. 2019 wird wieder eine Gruppe FH-Studierender an den Fuß der Rocky Mountains reisen, zur Spring School an der MSU Denver.


gedruckt am: 11.12.2018  07:21