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veröffentlicht am:

  • 27.04.2018
Girls'Day

Motoren, Roboter und knifflige Rätsel

Am bundesweiten Mädchen-Zukunftstag „Girls'Day“ schnupperten rund 70 Schülerinnen in verschiedene Labore und Fachbereiche der Fachhochschule. Neugierig, voller Wissbegierde und Tatendrang lernten sie neue Software kennen, nahmen den Schraubenzieher in die Hand und lösten in kürzester Zeit schwierige Aufgaben.

Im Workshop „Alley findet seinen Weg“ des Frauenprojektlabors der Fachhochschule bauten Schülerinnen LEGO-Roboter. Die Herausforderung: Die Roboter mussten so programmiert werden, dass sie einer gezackten Linie folgen. Während die einen über Bauanleitungen saßen und mit visueller Programmierung vertraut wurden, legten andere den Kittel an und setzten die Schutzbrille auf. Im Chemielabor ging es um „Oberflächentechnik“: Hufeisen wurden vergoldet und farbig beschichtet.


Rückblick: Bildergalerie zum Girls'Day 2018


Herz der Maschine

Im Labor für Fahrzeugtechnik räumte Professor Dr. Yves Rosefort auf sympathische Art und Weise mit Vorurteilen auf. Die soziale Ebene, so betonte er, spiele auch im Maschinenbau eine große Rolle. Erfolgreich könne man nur mit guter Teamarbeit werden. Und dass Verbrennungsmotoren eine schlechte Emissionsbilanz hätten, lasse sich nicht pauschal behaupten. Hier komme es zum Beispiel auf den Kraftstoff an.

Später entwickelte er eine Parallele zwischen Verbrennungsmotoren und künstlichen Herzen. Es werde – zur Überraschung vieler – teils dieselbe Soft- und Hardware verwendet. So wurde die Aufgabe, einen echten Verbrennungsmotor zum besseren Verständnis der Mechanik auseinanderzubauen, quasi zu einer „OP am offenen Herzen“.

Rätsel im Escape Room

Unmittelbar betroffen waren die Schülerinnen auch bei den Workshops am Fachbereich Informatik. Neben einer Einführung in die medizinische Informatik und einem Kurs zur Programmierung einer Android-App gab es erstmalig einen Escape Room. Die fiktive Professorin Krypta habe die Daten von den Smartphones geklaut – das war die Rahmengeschichte. Eine Dreiviertelstunde blieb den Teams zur Lösung der Rätsel und den ersten Hinweis gab der Roboter Eva (alias Nao): „Die Professorin ist total verrückt geworden.“ Ein Handbuch der Geheimschriften half den Schülerinnen dabei, hinter die Geheimnisse des Raums und die Methoden der Datenverschlüsselung zu kommen.


gedruckt am: 21.10.2018  20:22