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zuletzt geändert am:

  • 12.03.2018

veröffentlicht am:

  • 08.03.2018
Offenes Labor

Bastler-Projekte im Rampenlicht

Nixie-Uhren, Floppy-Orgel oder Volt-Drum: Jeden Dienstag ab 16.30 Uhr öffnet das Offene Labor „42nibbles – biting bits and hacking space“ am Fachbereich Informatik seine Türen. Abseits des regulären Lehrbetriebs treffen sich Technik-Begeisterte und bauen Geräte, die man in keinem Laden kaufen kann. Bei der Maker Faire Ruhr (10. + 11. März) wurde das neueste Projekt präsentiert: ein Arcade-Automat, wie man ihn aus Spielhallen kennt. Vorgestellt wird die Spielkonsole auch in einer Video-Serie unseres Social-Media-Teams.

Offenes Labor: Studierende der Technischen Informatik stellen den neuen Arcade-Automaten vor.
Offenes Labor: Studierende der Technischen Informatik stellen den neuen Arcade-Automaten vor.

Eine inspirierende Atmosphäre herrscht im Hardware-Labor 1 – immer dienstags, wenn die meisten in den Feierabend entschwinden. Jeder ist willkommen: Studierende aller Fachbereiche und Hochschulen, Schüler*innen, Mitarbeiter*innen und FH-Alumni. Das „Offene Labor“ lädt zum lockeren Austausch und gemeinsamen Tüfteln ein. „Manche Sachen machen wir einfach nur aus Spaß, denn darum geht es hauptsächlich im Offenen Labor“, sagt Mathias Parys, Informatikstudent an der Fachhochschule. Zur Verfügung stehen unter anderem ein CAD-Rechner zur Konstruktion von 3D-Modellen, 3D-Drucker, Lötstationen und eine Werkstatt. Damit können viele Projekte vor Ort umgesetzt werden. Vom 42nibbles-Team gibt es die nötigen Einweisungen und Hilfestellungen.

Der neue Arcade-Automat

Die Idee, eine Retro-Videospielkonsole zu bauen, ist schon fast so alt wie das Offene Labor selbst. Fertig wurde das Gerät, das durch ein Airbrush von Design-Studierenden noch schicker werden soll, pünktlich zur Maker Faire Ruhr 2018 in der DASA - Arbeitswelt Ausstellung. Bereits zum dritten Mal war das Offene Labor „42nibbles – biting bits and hacking space“ bei diesem Erfinderfestival für „schräge Ideen zwischen IT und Design“ dabei. „Der Stand bietet uns auch die Gelegenheit, junge Zielgruppen für die Technische Informatik zu begeistern“, betonte Ingenieur und FH-Dozent Dieter Zumkehr, Gründungsvater des Offenen Labors. „Den Namen ‚42nibbles‘ haben wir uns gegeben, weil – wie man aus ‚Per Anhalter durch die Galaxis‘ weiß – 42 die Antwort auf alle Fragen ist. Nibble ist eine Einheit für Datenmengen. Ein Nibble entspricht einem halben Byte.“


Messestand: Das Offene Labor präsentierte seine Projekte auf der Maker Faire Ruhr (10. + 11. März, DASA).


Video-Serie zum Offenen Labor

Den aufwändigen Projekten, die im Offenen Labor entwickelt werden, merkt man an: Informatik hat viel mit Leidenschaft zu tun. Das Social-Media-Team der Fachhochschule dreht nun eine Video-Reihe, um die Projekte – die teils als Abschlussarbeiten teils als „Spaßprojekte“ entstanden sind – vorzustellen. Im ersten Clip erzählen Mathias Parys und Alexander Miller (Studierende der Technischen Informatik) die Entstehungsgeschichte des Arcade-Automaten. Je ein Projekt soll pro Monat vorgestellt werden und wer nicht warten möchte: Das Team von 42nibbles freut sich immer über neugierige Gäste beim Offenen Labor.

 


gedruckt am: 24.04.2018  19:57