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zuletzt geändert am:

  • 12.02.2018

veröffentlicht am:

  • 09.02.2018
Kreativwettbewerb

„Rising Stage“ für das Brückviertel

Das Dortmunder Brückviertel bekommt eine „Rising Stage“: Auf einer Hebebühne an der Kreuzung vor dem Konzerthaus soll bald jeden Samstagabend ein anderer Künstler auftreten – in bis zu elf Metern Höhe. Angekündigt wird das Event durch einen digitalen Countdown. Mit dieser Idee für das Musikviertel rund um die Brückstraße haben die Studentinnen Alina Saltheim, Lara König und Olga Grenz den ersten Platz beim Wettbewerb „Klang.Raum.Stadt“ erreicht.

Den Wettbewerb ausgelobt hatten die Stabsstelle Brückstraßenquartier der Stadt Dortmund und der Fachbereich Design (Studiengänge Szenografie und Kommunikation, Fotografie, Objekt- und Raumdesign und Sounddesign) unserer Fachhochschule. Die vier besten Ideen sollen realisiert werden, ihre Umsetzbarkeit wird nun geprüft.

Die erstplatzierten Preisträgerinnen (v.l.) Olga Grenz, Lara König und Alina Saltheim konnten mit ihrem Wettbewerbsbeitrag „Rising Stage“ überzeugen. (Foto rechts: Anja Kador / Dortmund-Agentur)
Die erstplatzierten Preisträgerinnen (v.l.) Olga Grenz, Lara König und Alina Saltheim konnten mit ihrem Wettbewerbsbeitrag „Rising Stage“ überzeugen. (Foto rechts: Anja Kador / Dortmund-Agentur)

Zwölf hochwertige Vorschläge

Gesucht wurden Vorschläge für Stadtraum-Inszenierungen, die sich mit der musikalischen Seele des Viertels auseinandersetzen und den öffentlichen Raum bereichern. Ob Sound oder Videos, Ausstellungen, Performances oder Interaktionen – alles war erlaubt. Mehr als 20 Studierende arbeiteten unter Leitung von Prof. Oliver Langbein, unterstützt von Prof. Martin Middelhauve und dem Lehrbeauftragten Clemens Müller, an dem Thema. „Wir haben zwölf Vorschläge von wirklich sehr hoher Qualität erhalten“, sagt Quartiersmanager Christian Weyers.


Rückblick: Impressionen von der Ausstellung bietet unsere Bildergalerie


Gruppenbild während der Vernissage: die beteiligten Studierenden mit Jurymitgliedern (Foto: Marcus Heine / FH Dortmund)
Gruppenbild während der Vernissage: die beteiligten Studierenden mit Jurymitgliedern (Foto: Marcus Heine / FH Dortmund)

Festival mit Schaukästen

Der Beitrag „Brückfestival“ erreichte den zweiten Platz: Juri Schäffer schlägt vor, den gläsernen Schaukästen an der Hansastraße Leben einzuhauchen. Die Kästen werden mit Rauch­kringel-Kanonen und Brückdancer-Puppen bestückt und durch Musik in Bewegung versetzt. Neben fest installierten Tracks sollen per Smartphone-App auch eigene Sounds möglich sein.

„Soundzelle“ als Mini-Disko

Ebenfalls einen zweiten Preis erzielten Bianca Abel, Juliette Palm und Laura Dierkes mit ihrer Idee der „Soundzelle“: Eine ehemalige Telefonzelle wird zu einer ein Quadratmeter kleinen Disco voller Licht, Musik und Stimmung, in der Passanten Stücke heimischer Musiker hören können.

Musikvideo mit „Apollon“

Eine Mischung aus urbanem Möbel und Instrument ist „Apollon“, der Beitrag von Artem Neklesa. Nimmt man auf der Bank Platz, senkt sich ähnlich einer Klaviatur der obere Teil langsam und kaum merklich ab, um am Ende der Bewegung einen kraftvollen Ton erklingen zu lassen. Von oben gefilmt und im Zeitraffer auf Monitoren abgespielt, wird ein Tag in der geschäftigen Brückstraße in ein Musikvideo verwandelt.

 


Ausstellung

Alle Arbeiten des Wettbewerbs sind noch bis zum 14. Februar (Aschermittwoch) kostenlos im Brückcenter an der Brückstraße 42-44 täglich von 12 bis 18 Uhr zu sehen.


gedruckt am: 10.12.2018  22:44