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veröffentlicht am:

  • 08.02.2018
Gesetzesänderung

Mutterschutz für Studentinnen

Das neue Mutterschutzgesetz (MuSchG) ist am 1. Januar 2018 bundesweit in Kraft getreten. Erstmalig gilt der Mutterschutz nun auch für Studentinnen. Die Fachhochschule berät und informiert über die aus dem Gesetz resultierenden Rechte und Pflichten für Studentinnen in der Schwangerschaft und Stillzeit.

Studentinnen müssen in der Zeit des gesetzlichen Mutterschutzes (sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin bis acht – in besonderen Fällen zwölf – Wochen nach der Geburt) nicht an Studienveranstaltungen oder Prüfungen teilnehmen. Und daraus darf ihnen kein Nachteil entstehen. Gleichzeitig behalten Studentinnen aber das Recht, wenn sie dies wünschen, das Studium auch während dieser Zeit fortzuführen.

Welche Schritte sind erforderlich?

Studentinnen, die ein Kind erwarten, sind dazu angehalten, ihre Schwangerschaft beim Studienbüro zu melden. Neben einem Formular ist eine Kopie des Mutterpasses mit errechnetem Geburtstermin einzureichen. Die Fachhochschule führt dann (gemäß §10 MuSchG) eine Gefährdungsbeurteilung für das Studium während der Schwangerschaft (und Stillzeit) durch. Dabei geht es darum, (werdende) Mütter und ihre Kinder vor Gesundheitsrisiken und Belastungen zu schützen.

Entscheiden sich Studentinnen für eine Teilnahme an Prüfungen im Zeitraum des Mutterschutzes, muss dies schriftlich erklärt werden. Das entsprechende Formular wird beim Studienbüro eingereicht. Die Erklärung kann jederzeit – jedoch nur für die Zukunft – widerrufen werden.

Welche Beratungsangebote gibt es?

An der Fachhochschule gibt es verschiedene Angebote zur Beratung und Unterstützung von Studierenden und Beschäftigten mit Kindern. Informationen – auch zu den Auswirkungen des Mutterschutzes auf das Studium – sind auf den Seiten des Familienservice bereitgestellt. Nutzen sollten Schwangere und Eltern auch die Möglichkeit zu einem individuellen Beratungsgespräch. Viele Fragen rund um die Vereinbarkeit von Kind und Studium, Betreuungsmöglichkeiten und finanzielle Förderungen (etwa Auswirkungen auf den Bafög-Anspruch oder mögliche Sozialleistungen für das Kind) können hier besprochen werden.

 


Offene Sprechstunde:

Der Familienservice steht mittwochs von 8 bis 11 Uhr an der Hohen Straße 28, Raum 323, für Fragen zur Verfügung. Termine werden darüber hinaus nach Absprache vergeben.


gedruckt am: 17.12.2018  05:37