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veröffentlicht am:

  • 26.01.2018
Szenografie-Kolloquium

Vom Nutzen und Selbstzweck des Digitalen

Formen und Nutzen digitaler Medien für Ausstellungen hinterfragte das diesjährige „Szenografie-Kolloquium“ in der Dortmunder DASA. Expert*innen aus dem In- und Ausland sorgten am 24. und 25. Januar für ein pralles Informationspaket. Als Kooperationspartnerin brachte sich unsere Fachhochschule wieder mit dem Masterstudiengang „Szenografie und Kommunikation“ ein.

Crossmediale Kulisse: Für die Speaker des Szenografie-Kolloquiums stand auf der Bühne ein übergroßes „iPad“ bereit.
Crossmediale Kulisse: Für die Speaker des Szenografie-Kolloquiums stand auf der Bühne ein übergroßes „iPad“ bereit.

Crossmedia war die Klammer für alle Beiträge, die rund 250 Tagungsgäste verfolgten. Die Spannweite reichte vom klaren Bekenntnis zum Objekt, etwa durch Dr. Stefan Kley von der Landesstelle für nichtstaatliche Museen in Bayern, bis hin zu innovativen Ansätzen wie Robotern als „Vermittlungspersonal“. Die Bühne gehörte dabei nicht nur Museumsleuten, sondern sie bot auch Raum für Spiele-Expert*innen sowie für Akteur*innen aus den Bereichen Theater und Schauspiel. Hinzu kamen musikalische Einschübe.

Effektvolle Einfälle

Als imposante Kulisse für die Speaker diente auf der Bühne ein übergroßes „iPad“. Studierende unseres Fachbereichs Design setzten weitere effektvolle Einfälle bei der Abendveranstaltung um: Zum Beispiel konnten die Teilnehmenden beim Dinieren in Hochsitzen Platz nehmen oder eine Tischdecke aus Luftpolsterfolie knallen lassen. Als Koordinator des Kolloquiums seitens unserer FH beteiligte sich Oliver Langbein, Professor für Szenografie. Er war neben DASA-Leiter Gregor Isenbort und Marcus Starzinger, Leiter des Bereichs Bildung und Vermittlung der DASA, einer der Moderatoren.


Rückblick: Impressionen finden Sie in unserer Bildergalerie


„Szeno Slam“ und Workshops

Premiere feierte der „Szeno Slam“, bei dem vier junge Büros ihre Projekte vorstellten. Außerdem gab es reichlich Gelegenheit, selbst aktiv zu werden, etwa bei einem von sechs Workshops, in denen Aspekte wie Storytelling oder auch die bald neu eröffnenden Ausstellungseinheit der DASA über die Zukunft der Arbeit aufgegriffen wurden.

Experten für Kultur-Rezeption: Kay Voges (links), Intendant beim Schauspiel Dortmund, und Edwin Jacobs, Direktor im „Dortmunder U“ (Foto links: DASA)
Experten für Kultur-Rezeption: Kay Voges (links), Intendant beim Schauspiel Dortmund, und Edwin Jacobs, Direktor im „Dortmunder U“ (Foto links: DASA)

Digitale Medien als Katalysatoren

Zu den Referierenden gehörte unter anderem auch Kay Voges, Intendant beim Schauspiel Dortmund, der mit seiner Inszenierung „Borderline Prozession“ Grenzen überschreitet und damit auch international für Aufsehen sorgt. Wie Voges betonte ebenfalls Edwin Jacobs, Direktor im „Dortmunder U“, wie wichtig das Empfinden des Publikums und der Gestaltungsspielraum bei der Rezeption von Kultur sei. Ihnen zufolge können digitale Medien als wichtige Katalysatoren die Kreativität, Aneignung und Interpretation des Erlebten verstärken.

 


Ausblick auf 2019

Der Termin für das nächste, wieder zweitägige Szenografie-Kolloquium steht bereits fest: Vorgesehen sind der 23. und 24. Januar 2019. Veranstaltungsort bleibt die DASA und unsere Fachhochschule ist erneut Kooperationspartnerin.


gedruckt am: 25.09.2018  19:48