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veröffentlicht am:

  • 08.11.2017
Symposium

Von Max bis Marcel: Ein Jahrhundert Ophüls

Gast unserer Fachhochschule: Marcel Ophüls
Gast unserer Fachhochschule: Marcel Ophüls

Max Ophüls und Marcel Ophüls – Vater und Sohn – zählen zu den großen international anerkannten Filmregisseuren des deutschen, französischen und amerikanischen Kinos im 20. Jahrhundert. Ihnen gewidmet ist ein Filmgeschichte-Symposium des Fachbereichs Design unserer Fachhochschule, das vom 13. bis 17. November stattfindet. Der Eintritt ist frei.

Max Ophüls realisierte in den 1920er-Jahren seine erste Regiearbeit am Schauspiel Dortmund. Seine Filme „Der gestohlene Millionär“ und „Brief einer Unbekannten“ sind Meisterwerke der internationalen Filmkunst. Unter den Nationalsozialisten emigrierte Ophüls zunächst nach Paris, später in die USA. Um an den Film-, Theater- und Hörspielregisseur zu erinnern, trägt der Platz vor dem Fachbereich Design der Fachhochschule seinen Namen.

Das vom Studiengang „Film & Sound“ veranstaltete Symposium ist nicht nur eine Ehrung für den vor 60 Jahren verstorbenen Max Ophüls, sondern auch für seinen Sohn Marcel, einen international bekannten Dokumentarfilmer und Oscar-Preisträger. Die Fachhochschule ist stolz, dass sie den mittlerweile 90-Jährigen für die Teilnahme gewinnen konnte: Am ersten Veranstaltungstag (13.11.) wird es um 18 Uhr in der Aula des Fachbereichs (Max-Ophüls-Platz 2) einen kleinen Empfang für Marcel Ophüls geben, der bei dieser Gelegenheit Ausschnitte aus seinem neuen Filmprojekt vorstellt.

Auch Arbeiten von Studierenden

Im Verlauf des Symposiums werden sechs Filme der beiden Filmregisseure präsentiert und diskutiert. Zu sehen sind auch Arbeiten der Studierenden des Studiengangs „Film & Sound“, die im vergangenen Jahr auf den Spuren der beiden Filmemacher eigene Filme realisiert haben.

Veranstaltungsorte sind die Aula des Fachbereichs Design, das Kino und das Medienlabor kiU im Dortmunder U. Mitveranstalter sind die dfi (Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW) und die KHM (Kunsthochschule für Medien Köln).


gedruckt am: 26.04.2018  13:28