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veröffentlicht am:

  • 23.11.2017
Dortmunder Wissenschaftstag

Gäste erlebten „Wissenschaft live“

Unter dem Motto „Wissenschaft live“ haben sich am 21. November mehr als 300 Gäste des 15. Dortmunder Wissenschaftstags auf den Weg gemacht zu Wissenschaftseinrichtungen, Unternehmen und kulturellen Einrichtungen. Über 20 Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur beteiligten sich an dem Programm zum 25. Geburtstag des Vereins „windo“.

Begrüßung im Dortmunder Rathaus - hier umringt von Kindern (v.l.): Oberbürgermeister Ullrich Sierau, TU-Rektorin Prof. Dr. Dr. h.c. Ursula Gather, Dirk Schroeder, Vorsitzender der Dortmund-Stiftung, sowie Angela Märtin, Hochschul- und Wissenschaftsreferentin der Stadt (Foto: Roland Gorecki)
Begrüßung im Dortmunder Rathaus – hier umringt von Kindern (v.l.): Oberbürgermeister Ullrich Sierau, TU-Rektorin Prof. Dr. Dr. h.c. Ursula Gather, Dirk Schroeder, Vorsitzender der Dortmund-Stiftung, sowie Angela Märtin, Hochschul- und Wissenschaftsreferentin der Stadt (Foto: Roland Gorecki)

Seit 15 Jahren ist der Dortmunder Wissenschaftstag ein fester Bestandteil im Eventkalender der Stadt. Die Veranstaltung wird von der Dortmund-Stiftung finanziell unterstützt und von windo e.V. sowie der Stadt Dortmund organisiert. Seit 2016 findet der Wissenschaftstag im Wechsel mit der Dortmunder Wissenschaftskonferenz statt. Auch unsere Fachhochschule war wieder offiziell dabei.

Mobil auf Entdeckungstour

Mit Bussen ging es um 15 Uhr vom Friedensplatz aus auf zwölf Touren, bei denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Dortmunder Wissenschaftslandschaft erkundeten. Zuvor wurden sie von Oberbürgermeister Ullrich Sierau, Prof. Dr. Dr. h.c. Ursula Gather, Rektorin der TU Dortmund und Vorsitzende von windo e.V., sowie Dirk Schroeder, Vorsitzender der Dortmund-Stiftung, in der Bürgerhalle begrüßt.

Vielseitige Einblicke

Thematisch waren diese Touren breit gefächert: Bürgerlabore, neue Erzähltechniken des Films, Elektronenmikroskopie, gesundes Altern, Roboterfußball, Digitalisierung der Arbeits- und Lebenswelt, (soziale) Innovationen, Technikbegeisterung, Eye-Tracking und die Partnersuche im Internet. Manchmal steckte auch dort Wissenschaft drin, wo man es nicht sofort vermutete, zum Beispiel auf dem Fußballplatz, im Hinterhof, bei der Feuerwehr oder in einer Zeche. So konnten die Besucherinnen und Besucher beispielsweise den „Footbonauten“ auf dem Trainingsgelände des BVB ebenso bestaunen wie das moderne Brandhaus der Feuerwehr oder die „Kathedrale der Industriekultur“ auf der Zeche Zollern.

Erlebnisausstellung auf Rädern: Der „InnoTruck“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung machte auf dem Rathausvorplatz Station. (Foto: Roland Gorecki)
Erlebnisausstellung auf Rädern: Der „InnoTruck“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung machte auf dem Rathausvorplatz Station. (Foto: Roland Gorecki)

Truck voller Innovationen

In diesem Jahr wurde das Programm ergänzt durch den „InnoTruck“ – eine mobile Erlebnisausstellung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Der zweigeschossige Wagen machte mit interaktiven Exponaten Lust auf Wissenschaft, Innovationen und Technik. Die rund 80 überwiegend interaktiven Exponate wurden von Schülerinnen und Schülern, aber auch von interessierten Bürgerinnen und Bürgern im Rahmen der „offenen Tür“ ausprobiert.

25 Jahre windo e.V.

Nach den Touren ging es im Rathaus mit dem Abendprogramm weiter. Den musikalischen Auftakt gestalteten Musikerinnen und Musiker des Orchesterzentrums NRW und sorgten so für eine festliche Einstimmung auf das 25-jährige Jubiläum von windo e.V., dem Netzwerk der universitären und außeruniversitären Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen in Dortmund. Das Wissenschaftsnetzwerk präsentiert seine Aktivitäten auf der neuen Internetseite: www.windo.de.

Anerkennung für Prof. Dr. Detlef Müller-Böling

Ullrich Sierau und Prof. Dr. Dr. h.c. Gather überreichten Prof. Dr. Detlef Müller-Böling gemeinsam die Dortmunder Stadtsilhouette als Anerkennung für seine Verdienste um die Wissenschaftsstadt Dortmund. Prof. Müller-Böling, Rektor der TU Dortmund von 1990 bis 1994 und 1992 Gründungsmitglied des Vereins windo, engagiert sich auch weiterhin als Beauftragter für den Masterplan Wissenschaft für die Profilierung Dortmunds als Wissenschaftsstadt. Mittlerweile kann Dortmund mit rund 52.000 Studierenden, 7 Hochschulen und etwa 20 Forschungsinstituten sowie vielen forschungsorientierten Unternehmen als Wissenschaftsstadt punkten.

Festvortrag über Stadtquartiere

Im Anschluss erläuterte Prof. Dipl.-Ing. Christoph Mäckler von der TU Dortmund in seinem Festvortrag „Stadtweiterbau, Stadtumbau, Stadtneubau“ die Entwicklung von lebendigen Stadtquartieren. 

 


Weitere Informationen

Touren mit FH-Beteiligung

Tour 1: Etwas andere Labore im Unionviertel

Programmpunkte u.a.:

  • Begrüßung und Einführung im Medienlabor kiU (Harald Opel)
  • Präsentation: Vom 2D-Film zur Raumerzählung – Eine Geschichte in drei Formaten

Tour 3: Wie bleibt Dortmund fit im Alter?

Programmpunkt u.a.:

  • Teilhabe und Beteiligung Älterer im Wohnquartier (Prof. Dr. Harald Rüßler und Dr. Annette Krön)

Tour 7: Feuerwehr der Zukunft

Programmpunkt u.a.:

  • Neue Anwendungen für die Feuerwehr (Prof. Dr. Christof Röhrig)

Tour 8: Dortmund digital

Ablauf:

  • Besuch des Instituts für die Digitalisierung von Arbeits- und Lebenswelten (IDiAL)
  • Begrüßung: Prof. Dr. Sabine Sachweh, Institutssprecherin und Vorstandsmitglied
  • Führung durch die Institutslabore und Präsentation unterschiedlicher Arbeiten
  • kleiner Imbiss und informeller Austausch

Mehr zum windo e.V.

windo e. V. ist das Netzwerk der universitären und außeruniversitären Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen in Dortmund. Das Engagement von windo e. V. und seiner Mitglieder gilt seit 1992 der Entwicklung Dortmunds als attraktiver Wissenschafts- und Forschungsstandort. Über das Instrument des 2013 gemeinschaftlich erarbeiteten und vom Rat der Stadt Dortmund beschlossenen Masterplans Wissenschaft wird diese Entwicklung strategisch vorangetrieben. In den hiesigen Wissenschaftseinrichtungen arbeiten, forschen und lehren rund 11.000 Beschäftigte. Die Dortmunder Hochschulen qualifizieren zurzeit rund 52.000 Studierende in innovativen oder auch klassischen Disziplinen.



gedruckt am: 19.01.2018  08:25