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veröffentlicht am:

  • 09.08.2016
Sommerferienkurs

Jugendliche bauten Spiele-App

Eigene App auf dem eigenen Smartphone: Per WLAN testeten die Jugendlichen ihre Programme im Computerlabor.
Eigene App auf dem eigenen Smartphone: Per WLAN testeten die Jugendlichen ihre Programme im Computerlabor.

Schon nach wenigen Stunden waren die eigenen Spiele-Apps fürs Smartphone fertig: Der Fachbereich Informatik unserer Fachhochschule ermöglichte 20 Schülerinnen und Schülern am 9. August, sich mit einer grafischen Programmiersprache vertraut zu machen.

„Die Jugendlichen haben alle sehr konzentriert und begeistert mitgearbeitet“, berichtet Daniel Hofberg, der den Sommerferienkurs als wissenschaftlicher Mitarbeiter leitete. „Die Schülerinnen und Schüler haben sich nicht nur in kürzester Zeit in die Entwicklungsumgebung ,App Inventor‘ eingefunden, sie konnten sich im Computerlabor auch ein Bild von unserer FH machen und haben sich hier sofort wohlgefühlt.“

Angemeldet hatten sich die 14- bis 17-Jährigen, die unterschiedliche Schulformen in Dortmund und umliegenden Städten besuchen, bei der Wirtschaftsförderung des Kreises Unna. Diese hatte den Kurs „Bau die deine Spiele-App“ in Kooperation mit unserer FH angeboten. „Es ist ein Schnupperangebot, das Lust auf mehr machen kann und soll. Die Teilnahme ist absolut freiwillig“, erklärt Daniel Hofberg.

Spieleklassiker Breakout als Tagesaufgabe: Daniel Hofberg (im Hintergrund), Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Informatik unserer FH, betreute die Schülerinnen und Schüler.
Spieleklassiker Breakout als Tagesaufgabe: Daniel Hofberg (im Hintergrund), wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Informatik unserer FH, betreute die Schülerinnen und Schüler.

Umsetzung eines Spieleklassikers

Als Tagesaufgabe versuchten sich die Jugendlichen erfolgreich an der Umsetzung des Spieleklassikers Breakout, bei dem es darum geht, mit einem Schläger einen Ball so zu steuern, dass er Spielsteine trifft, die daraufhin verschwinden.

Die eingesetzte Open-Source-Software „App Inventor“ hat den Vorteil, dass sie nach dem Baukastenprinzip funktioniert. „Wie bei einem Puzzle kann man vorgefertigte Funktionsblöcke zusammenfügen“, beschreibt Daniel Hofberg. „Für kleinere Projekte reicht das völlig aus.“ Die Schülerinnen und Schüler konnten per WLAN direkt auf ihren Android-Smartphones testen, welche Auswirkungen die „Puzzle-Programmierung“ auf ihre Spiele-App hatte.

Am zweiten Tag des Workshops stand übrigens ein Besuch beim Dortmunder IT-Unternehmen Materna auf dem Programm. Dort erhielten die Jugendlichen Praxiseinblicke und erstellten mühelos eine weitere App – dank des soliden Vorwissens vom Vortag.