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Elektomobilität

FH Dortmund überrascht mit superleichtem E-Bike

Gruppenbild mit superleichtem E-Bike: Studierenden-Team mit Prof. Dr. Wilfried Fischer (r.) und Prof. Dr. Stefan Hesterberg (2.v.r.) am FH-Stand
Gruppenbild mit superleichtem E-Bike: Studierenden-Team mit Prof. Dr. Wilfried Fischer (r.) und Prof. Dr. Stefan Hesterberg (2.v.r.) am FH-Stand

Mit einer Premiere auf dem E-Bike-Festival in der Dortmunder City hat der Fachbereich Maschinenbau für Aufsehen gesorgt: Prof. Dr. Wilfried Fischer und Prof. Dr. Stefan Hesterberg präsentierten den Prototyp eines Elektro-Fahrrads, das mit weniger als 15 Kilogramm deutlich unter dem Gewicht der üblichen E-Bikes liegt.

Von einer „Weltinnovation“ sprach WDR-Reporter Marc Sense, als er für die „Lokalzeit Dortmund“ während des E-Bike-Festivals den FH-Stand auf der Kleppingstraße besuchte – und dort vor laufender Kamera demonstrierte, wie leicht sich der Prototyp unserer Maschinenbauer hochheben lässt.

Ein Studierenden-Team um die Professoren Fischer und Hesterberg hatte in Kooperation mit einem Dortmunder Fahrradspezialgeschäft ein E-Bike entwickelt, das sie auf den Namen des dänischen Ingenieurs Mikael Pedersen tauften. Erst kurz vor dem Festival und damit gerade noch rechtzeitig konnten sie den Prototyp fertigstellen. Zum Einsatz kamen Carbon und hochfestes Alu, generell achtete das Team auf einen minimalen Materialeinsatz und leichteste Bauteile – von den Bremsen bis zur einzelnen Schraube.

WDR-Lokalzeit aus Dortmund: Prof. Dr. Wilfried Fischer im Interview mit Reporter Marc Sense (Screenshot: WDR-Mediathek)
WDR-Lokalzeit aus Dortmund: Prof. Dr. Wilfried Fischer im Interview mit Reporter Marc Sense (Screenshot: WDR-Mediathek)

Serienproduktion möglich

„Das Gewicht ist bei E-Bikes das größte Problem, ein normales E-Bike wiegt rund 25 Kilogramm. Unseres wiegt etwa die Hälfte und damit konkurrenzlos wenig“, erklärte Prof. Fischer, der das „Pedersen“-Rad auch auf der großen Festival-Bühne an der Reinoldikirche präsentierte. Er schätzt die Gesamtkosten für den Prototyp auf mindestens 20.000 Euro, schließt aber nicht aus, dass bald das Spezialrad zu einem deutlich günstigeren Preis in Serie produziert werden könnte.

Simulierte Probefahrt

Die Besucherinnen und Besucher des E-Bike-Festivals nutzten am FH-Stand auch die Möglichkeit, in einem elektrischen Liegerad der Maschinenbauer (E-Trike „eLTeC BBS“) eine simulierte Probefahrt zu wagen.

Einen kompakten Rückblick auf die Beteiligung unserer Fachhochschule am Event finden Sie in der Fotogalerie.


gedruckt am: 22.10.2017  06:19