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DASA

Hardware-Labor bereicherte Maker Faire Ruhr

Betreuten den FH-Stand (v.l.): Lehrbeauftragter Dieter Zumkehr mit Mathias Parys, Alexander Miller, Marcel Höftmann, Simon Werner und Raphael Schrader vom Fachbereich Informatik.
Betreuten den FH-Stand (v.l.): Lehrbeauftragter Dieter Zumkehr mit Mathias Parys, Alexander Miller, Marcel Höftmann, Simon Werner und Raphael Schrader vom Fachbereich Informatik.

Zur ersten „Maker Faire Ruhr“ hat auch der Fachbereich Informatik unserer Fachhochschule spannende Exponate beigesteuert. Das familienfreundliche Erfinder-Festival rund ums Basteln, Bauen und Experimentieren lockte am 12. und 13. März tausende Besucherinnen und Besucher in die Dortmunder DASA-Arbeitswelt-Ausstellung.

Geschäftiges Treiben in den Räumen der DASA – und mittendrin: Dieter Zumkehr. Seit 30 Jahren ist der Diplom-Ingenieur jetzt schon für den Fachbereich Informatik als Lehrbeauftragter mit dem Schwerpunkt Angewandte Microcontroller-Technik im Einsatz.

Im vergangenen Jahr hat Zumkehr zusammen mit Studierenden der Technischen Informatik ein „Hardware-Labor“ im Gebäude an der Emil-Figge-Straße 42 eingerichtet. Dienstags nach den regulären Lehrveranstaltungen zieht es ab 18 Uhr Tüftlerinnen und Tüftler an, die sich in lockerer Atmosphäre über ihre Projekte austauschen und gemeinsam nach Lösungen suchen – darunter Studierende, Mitarbeiter, Lehrende und Gäste unterschiedlicher Disziplinen.

Musik mit Diskettenlaufwerken

In diesem „Hardware-Labor“ sind seither zahlreiche Objekte entstanden, von denen es jetzt bei der „Maker Faire Ruhr“ eine Auswahl am FH-Stand zu bewundern gab. Student Marcel Höftmann präsentierte zum Beispiel eine „Floppy-Orgel“: Sie steuert die Schreib-Lese-Köpfe mehrerer ausrangierter Diskettenlaufwerke so, dass über feine Sensoren bekannte Melodien hörbar werden. Passend dazu visualisiert eine LED-Wand farbenfroh die Frequenzen.

Außerdem staunten die Besucherinnen und Besucher des FH-Standes unter anderem über einen selbstfahrenden Roboter sowie über das „Voltdrum“ von Raphael Schrader und Simon Werner: Sie hatten mit Material aus dem Baumarkt und mit 3D-Druckerhilfe effektvolle, softwaregestützte Schlagzeug-Trommeln gebaut.

Landkarten per 3D-Laser-Scanner

Hinzu kamen Beispiele für Seminararbeiten, etwa ein 3D-Laser-Scanner von den Studierenden Alexander Miller und Mathias Parys, mit dem sich Entfernungen messen lassen, um auf dieser Datengrundlage Landkarten zu erstellen.

„Die FH konnte sich auf der ,Maker Faire Ruhr‘ mit ihren kreativen Informatik-Projekten tatsächlich sehen und hören lassen“, resümierte Dieter Zumkehr zufrieden.