Szenografie-Kolloquium: Museum und Stadt – Stadt und Museum

Das 16. Szenografie-Kolloquium beschäftigt sich am 27. und 28. Januar mit der Rolle, die Museen als Inszenierung im städtischen Umfeld einnehmen können und sollen. Die Teilnehmenden diskutieren in der DASA, inwieweit (Stadt-)Museen Beiträge zur urbanen Selbstverortung liefern und zum aktiven Austausch über eine Stadt oder Region auffordern.

Museen sind mittlerweile weit mehr als „nur“ Museen: Sie sollen Problemviertel aufwerten, die Wirtschaftskraft erhöhen, Bürgerinnen und Bürgern ein Mehr an Lebensqualität bieten und ihren Standorten zu Image und Identität verhelfen. In den vergangenen Jahren ist der Ausstellungsbranche eine zunehmend komplexe Funktion im Gefüge zwischen Kunst, Kultur, Kommerz und Kommunalpolitik zugewiesen worden.

Wie sehen Räume für Reflexion und Diskussion aus und wie werden Bürgerinnen und Bürger zu Besucherinnen und Besuchern? Funktionieren partizipative Ansätze und was geschieht mit der Vielfalt des kommunalen Lebens in der musealen Präsentation? Das Kolloquium ergründet, wie Museums- und Gestaltungskonzepte den sie umgebenden Stadtraum aufnehmen und mit ihrer Umgebung in Interaktion treten.

Inszenierung durch FH-Studierende

Die FH Dortmund hat sich als Kooperationspartnerin des Events an der Auswahl der Referentinnen und Referenten beteiligt. Außerdem gibt es eine Inszenierung durch Studierende der Masterstudiengänge Szenografie und Kommunikation, dieses Mal unter dem Stichwort „Museopolis“. Dabei geht es um Fragen wie diese:

„Die Antwort lautet Museopolis! Eine Stadt im Irgendwo, in welcher der Museumsbesuch zum Abenteuer wird“, erläutert Professor Oliver Langbein vom Fachbereich Design. Vorab verraten möchte er nicht allzu viel, lockt aber zur Teilnahme: „Utopie oder Zukunftsvision? Machen Sie sich selbst ein Bild und werden Sie Teil einer einzigartigen Inszenierung.“


Die Anmeldung ist kostenpflichtig und bis zum 22. Januar 2016 möglich.