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InMachine

Vernetzung des Maschinenparks eines Unternehmens zu untereinander kooperierenden Elementen mit lokalen und zentralen Planungsservices zu einem kollaborierenden Produktionssystem

Die Erschließung der Maschinenebene zur Produktionsfeinplanung und -feinsteuerung bedingt die Befähigung der Produktionsmaschinen und -zellen als autonom agierende Planungsinstanzen. Hieraus eröffnen sich weitreichende Potentiale. Die intelligente Produktionsmaschine ist in der Lage ihre lokal erfassten Sensor- und Betriebsdaten zu bewerten und kritische Systemzustände wie Defekte oder erforderliche Wartungsarbeiten zu erkennen. In Abhängigkeit des Grades ihrer Planungshoheit und Ausstattung ist sie befähigt, das Problem lokal zu lösen, z. B. durch zeitliches Verschieben von Aufträgen oder Umplanung von Aufträgen auf andere Produktionsmaschinen. Diese Neuzuordnung ist nicht trivial, kann jedoch in einem vernetzten Maschinenpark mit entsprechenden Planungshoheiten ausgehandelt werden. Unternehmensübergreifend, d. h. im Fall der verlängerten Werkbank oder der Auslagerung von Aufträgen bzw. Fertigungsschritten auf Zulieferer, gewinnt das Auffinden global optimierter Lösungen gleichermaßen für KMU an Bedeutung.

Hier ermöglicht die Nutzung des Internets der Dinge (IoT) zukünftig einen flexiblen Aufbau neuer Wertschöpfungsnetze und einen schnellen Datenaustausch über Unternehmensgrenzen hinweg. Voraussetzung hierfür ist die Nutzung offener Schnittstellen und Standards, wie sie im Bereich Machine-to-Machine (M2M) und IoT definiert sind bzw. werden. Der Einsatz von IoT-Middlewaresystemen erlaubt dann die Anbindung von Fertigungsanlagen an jedem Ort und zu jeder Zeit mit minimalen Zeit- und Ressourcenaufwänden. So kann eine lokale, intelligente Maschine unternehmensübergreifend ihre Informationen dem bestehenden kollaborierenden Produktionssystem verfügbar machen. Die Vision von InMachine ist, mittels solcher Systeme reale und virtuelle Welt technisch enger zu verknüpfen und ein Integrationskonzept in bestehende System- und Produktionslandschaften zu entwickeln. Das System soll in zwei typischen mittelständischen Produktionsszenarien (kontinuierliche Serienfertigung und diskrete Werkstattfertigung) validiert und demonstriert werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.inmachine.de