Informationen zur leistungsorientierten Bezahlung gem. § 40 Nr. 6 TV-L an der FH Dortmund

Mit der Einführung des TV-L wurde im Rahmen der Sonderregelungen  für Hochschulen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an Hochschulen, die unter den Geltungsbereich des TV-L fallen, die Möglichkeit eröffnet, ein zusätzliches Leistungsentgelt zu erhalten.

Grundsätzlich kann eine Leistungsprämie gewährt werden, wenn ein/e Beschäftigte/r dauerhaft oder projektbezogen besondere Leistung erbracht hat. Eine Leistungsprämien ist eine einmalige Zahlung für in der Vergangenheit erbrachte besondere Leistungen, sie beträgt max. 10% des Jahrestabellenentgelts der Stufe 3 der jeweiligen Entgeltgruppe.

Ein Leistungsentgelt kann max. an 10% der Tarifbeschäftigten der jeweiligen Organisationseinheit vergeben werden. Das Leistungsentgelt kann maximal für die Dauer eines Jahres gewährt werden. Die Finanzierung des Leistungsentgelts erfolgt im Rahmen der Personalkostenbudgetierung dezentral aus den Mitteln der jeweiligen Organisationseinheit.

Beschäftigte, die bereits zweimal ein besonderes Leistungsentgelt erhalten haben, sind für 2 Jahre von der Vergabe ausgenommen. Ebenso sind Dekanatsmitglieder von der Vergabe ausgenommen.   

Die Vergaberunde erfolgt jährlich zum 01. Januar. Die Vorgesetzten werden schriftlich durch die Personalabteilung aufgefordert, in Frage kommende Tarifbeschäftigte ihrer Organisationseinheit bis zum angegebenen Stichtag zu benennen.

Den entsprechenden Vordruck finden Sie in der rechten Spalte. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass es sich in jedem Fall um eine Einzelfallentscheidung handelt, die ausführlich und nachvollziehbar zu begründen ist.

Die Entscheidung über die Bewilligung der Prämie trifft der Rektor bzw. der Kanzler. Die Würdigung der entsprechenden Tarifbeschäftigten erfolgt zentral in einer Feierstunde, zu der von der Personalabteilung eingeladen wird und umfasst auch eine Veröffentlichung in der fh-presse.