Informationen zu Beschäftigungsverhältnisse nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L)

Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L)

Auf alle Arbeitsverhältnisse zwischen einer Arbeitnehmerin oder eines Arbeitnehmers und der FH Dortmund findet der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) Anwendung. Er wurde zwischen den Gewerkschaften ver.di und dbb-tarifunion und den Mitgliedsländern der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (u.a. auch NRW und somit die FH Dortmund) ausgehandelt und löste ab dem 01.11.2006 den Bundesangestelltentarifvertrag (BAT) und Manteltarifvertrag für Arbeiter (MTArb) ab. Im TV-L sind alle das Arbeitsverhältnis betreffende Regelungen festgehalten. Den gesamten Wortlaut finden Sie hier...

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Entgelt

Monatsentgelte West (in Euro)

Gültig vom 01. März 2015 bis 29. Februar 2016

EG

Stufe 1

Stufe 2

Stufe 3

Stufe 4

Stufe 5

Stufe 6

15

4118,75

4566,61

4735,28

5334,35

5788,02

 

14

3729,09

4136,20

4374,67

4735,28

5287,81

 

13

3438,28

3816,32

4019,89

4415,39

4962,10

 

12

3083,48

3420,82

3897,74

4316,51

4857,41

 

11

2978,79

3298,69

3537,14

3897,74

4421,21

 

10

2868,29

3182,35

3420,82

3659,28

4112,96

 

9

2536,75

2810,11

2949,71

3333,58

3636,03

 

8

2373,90

2629,82

2746,13

2856,65

2978,79

3054,40

7

2222,48

2461,14

2618,18

2734,50

2827,58

2908,98

6

2181,97

2414,61 2530,94 2647,27 2722,87 2804,29

5

2088,90 2309,92 2426,25 2536,75 2624,00 2682,16

4

1984,21 2199,43 2344,82 2426,25 2507,68 2560,01

3

1955,13 2164,52 2222,68 2315,74 2391,35 2455,32

2

1803,91 1995,84 2054,02 2112,17 2245,94 2385,54

1

 

1606,17

1635,23

1670,13 1705,04 1792,28

Alle Beschäftigte erhalten neben dem monatlichen Gehalt im November eine Jahressonderzahlung in Höhe von 95% (EG 1 bis EG 8), 80% (EG 9 bis EG 11), 50% (EG 12 bis EG 13), 35% (EG 14 bis EG 15) des Bruttogehalts.

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Arbeitszeit

Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt in der Regel – ohne Pausen – 39 Stunden und 50 Minuten in einer 5-Tage-Woche (Montag bis Freitag). Teilzeitregelungen sind mit Zustimmung des bzw. der Vorgesetzten unter Beteiligung des Dezernates I und des Personalrates möglich. In der Verwaltung, der Bibliothek sowie vereinzelt in Fachbereichen und zentralen Einrichtungen gilt die gleitende Arbeitszeit. Im Rahmen der gleitenden Arbeitszeit gibt es keine Kernarbeitszeiten – stattdessen gelten die „Servicezeiten“ der Verwaltung montags bis donnerstags von 9:00 bis 15:00 Uhr und freitags von 9:00 bis 14:00 Uhr. In dieser Zeit muss die Erreichbarkeit und Ansprechbarkeit einer Organisationseinheit gesichert sein. Die Rahmenzeit, in der die Beschäftigten den Beginn und das Ende der Arbeitszeit selbst bestimmen können, ist täglich von 6:30 bis 20:00 Uhr.
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Erholungsurlaub

Alle Beschäftigten haben einen Anspruch auf 30 Arbeitstage Erholungsurlaub im Jahr (Auszubildende 27 Arbeitstage im Jahr). Bei Teilzeitbeschäftigung wird der Anspruch entsprechend angepasst.
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Zusatzversorgung

Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst sind aufgrund des Tarifvertrags über die betriebliche bzw. zusätzliche Altersversorgung der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes (ATV) in der VBL pflichtversichert. Die VBL ist eine vom Bund und den Ländern getragene Versorgungseinrichtung für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitsnehmer des öffentlichen Dienstes. Sie gewährt Leistungen der betrieblichen Altersvorsorge. Der Beitrag für pflichtversicherte Arbeitnehmer im Abrechnungsverband West beträgt (seit 1. Januar 2002) 7,86 Prozent des (zusatzversorgungspflichtigen) Entgelts. Davon trägt der Arbeitgeber 6,45 Prozent und der Beschäftigte als Eigenanteil 1,41 Prozent. Zusätzlich bietet die VBL auch Möglichkeiten zur freiwilligen Versicherung. Bei Neueinstellungen im wissenschaftlichen Bereich besteht die Möglichkeit, sich von der Versicherungspflicht befreien zu lassen. Weitere Informationen erhalten Sie außerdem unter: www.vbl.de oder http://vblportal.de

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Vermögenswirksame Leistungen

Vermögenswirksame Leistungen sind Geldleistungen, die die Arbeitgeberin von Ihrem Gehalt einbehält und für Sie anlegt. Dies geschieht, indem sie auf eine oder mehrere Anlagen überweist, die von den Arbeitnehmer/innen vorher abgeschlossen wurden. Vermögenswirksame Anlagen bestehen zum einen aus der Arbeitgeberleistung, zum anderen einer freiwilligen zusätzlichen Eigenleistung. Vermögenswirksame Leistungen können Sie in einem gesetzlich vorgegeben Rahmen als Kontensparbeiträge, Fonds oder Bausparvertrag anlegen. Bei bestimmten Anlageformen wie Bausparen, Genossenschaftsbeteiligungen oder den Fonds wird das Sparen vermögenswirksamer Leistungen unter Beachtung von Einkommensgrenzen noch mit einer Arbeitnehmer-Sparzulage gefördert. Bei Vollzeitbeschäftigung beträgt die Arbeitgeberleistung für alle oben genannten Anlageformen 6,65 Euro monatlich, bei Teilzeitbeschäftigung anteilig weniger.
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Gleichstellung

Getragen von ihrem in den Leitlinien dokumentierten Anliegen, Gleichstellung zu praktizieren, fördert die Fachhochschule Dortmund bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben die tatsächliche Umsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern aller Hochschulangehörigen, den Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern, den akademischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Studentinnen und Studenten. Individuelle und strukturelle Frauenförderung sowie die politische Strategie des Gender Mainstreamings, als ein Ansatz, der bei der Planung, Durchführung, Begleitung und Bewertung von Maßnahmen die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern berücksichtigt, finden hierzu im Sinne einer Doppelstrategie gemeinsam Berücksichtigung. Die Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten werden durch das Landesgleichstellungsgesetz (LGG) geregelt. Sie umfassen die Unterstützung der Hochschulleitung durch Mitwirkung bei der Ausführung der gesetzlichen Regelungen des LGG und bei allen Vorschriften und Maßnahmen, die Auswirkungen auf die Gleichstellung von Frauen und Männern haben oder haben könnten, insbesondere bei allen "sozialen, organisatorischen und personellen Maßnahmen" (LGG). Die Gleichstellungsbeauftragte der Fachhochschule Dortmund befasst sich, unterstützt durch das Team des Gleichstellungsbüros, mit den fünf Gleichstellungsschwerpunkten der Hochschule: - Frauen in technischen Studiengängen - Vereinbarkeit Studium/Beruf und Familie - Personalentwicklung und Karriereförderung - Lebensraum Hochschule gegendert - Institutionalisierte Gleichstellungspolitik Weitere Schwerpunkte sind die Beratung und Information der Hochschulangehörigen zu gleichstellungsrelevanten Fragestellungen und Themen sowie die Fortschreibung und Begleitung von Rahmenplänen zur Gleichstellung.

Weitere Informationen zum Thema Gleichstellung an der FH Dortmund finden Sie hier

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gedruckt am: 17.07.2018  04:14