Arbeitnehmerweiterbildung - Gewährung von Bildungsurlaub

Anspruchsberechtigte

Anspruchsberechtigt sind Tarifbeschäftigte, deren Beschäftigungsverhältnisse ihren Schwerpunkt in NRW haben.
Anspruch auf Bildungsurlaub erwirbt man erst, wenn das Beschäftigungsverhältnis bereits sechs Monate besteht und die Beschäftigung schwerpunktmäßig in NRW ist.
Für Beamtinnen und Beamte ergibt sich der Anspruch aus § 26 Freistellungs-und Urlausbsverordnung (FUrlV NRW).

Anspruch

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachhochschule Dortmund haben einen Anspruch auf Bildungsurlaub von fünf Arbeitstagen im Kalenderjahr. Wer regelmäßig an mehr oder weniger als 5 Tagen in der Woche arbeitet, hat einen entsprechend höheren oder geringeren Anspruch.
Arbeitnehmer, die einen Freistellungsanspruch nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz haben, können den Anspruch von zwei Kalenderjahren auch zusammenfassen.
Der Fachhochschule ist die zusammengefasste Inanspruchnahme für das folgende Kalenderjahr bereits im laufenden Kalenderjahr schriftlich mitzuteilen, soweit möglich auch bereits mit Angaben zum Zeitraum der Arbeitnehmerweiterbildung. Haben Sie im laufenden Jahr Ihren Anspruch nicht geltend gemacht, ist er verfallen.

Antragsverfahren

Die Teilnahme an einer Weiterbildungsveranstaltung muss frühzeitig – mindestens sechs Wochen vor Beginn – schriftlich mitgeteilt werden.
Dem Perspektivmanagement muss mit dem Antrag auf Freistellung sowohl die Anerkennung der Bildungseinrichtung als auch das Programm der Bildungsveranstaltung mit Angaben zu Zielgruppe, Lernzielen und Lerninhalten sowie der zeitliche Ablaufplan zur Verfügung gestellt werden. Bildungsurlaub kann nur für anerkannte Bildungsveranstaltungen an anerkannten Einrichtungen gewährt werden (vgl. §§ 9,10 Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz).