Hochschuldidaktische Weiterbildung

 

„Die Qualität der Ausbildung unserer Studierenden hat höchste Priorität“, heißt es in unserem Leitbild.

 

Die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen möchten wir an unserer Hochschule nicht nur an die Studierenden vermitteln. Vielmehr streben wir an, dass sie für alle Hochschulangehörigen handlungsleitend wird. Wir sind daher stolz, dass uns mit der Verankerung hochschuldidaktischer Weiterbildungen für neuberufene Professorinnen und Professoren sowie für Vertretungsprofessorinnen und Vertretungsprofessoren, die mindestens zwei Semester im Haus lehren, ein Einstieg in eine systematische, interne Weiterbildung gelungen ist.

 

Dieser Baustein sieht eine Teilnahme an einem hochschuldidaktischen Basiskurs ("Lehren an Hochschulen") vor, der im ersten Jahr bei der Einarbeitung unterstützen soll. Es wird Gelegenheit geboten, hochschuldidaktische Kenntnisse verbunden mit kollegialem Austausch individuell zu vertiefen. Darüber hinaus begrüßen wir jegliches Weiterbildungs-Engagement, das einer persönlichen Kompetenzsteigerung sowie der Förderung und Umsetzung innovativer Lehr-und Lernkonzepte dient.

 

 

Warum hochschuldidaktische Weiterbildung für neuberufene Professorinnen und Professoren sowie Vertretungsprofessorinnen und -professoren?

Die Professorinnen und Professoren an Fachhochschulen zeichnen sich durch in der Berufspraxis erworbene Fachkompetenz aus und haben in der Regel in ihrem beruflichen Umfeld nur wenig Gelegenheit, ihre hochschuldidaktischen Kenntnisse und Fähigkeiten zu vertiefen. Sie starten ohne jegliche Einarbeitungszeit mit einem Lehrdeputat von 18 SWS.

Zugleich heißt es im Leitbild der Fachhochschule Dortmund „Die Qualität der Ausbildung unserer Studierenden hat höchste Priorität”. Die Fachhochschule Dortmund versteht das Berufungsverfahren daher als Qualitätssicherungsinstrument und nimmt insbesondere die Feststellung der pädagogischen Eignung (HG § 36) im ersten Jahr der ProfessorInnentätigkeit sehr ernst.

Vor diesem Hintergrund fühlt sich die Fachhochschule Dortmund verpflichtet, ihre neuberufenen Professorinnen und Professoren sowie Vertretungsprofessorinnen und Professoren, die mindestens zwei Semester im Hause lehren, durch hochschuldidaktische Weiterbildungen in ihrer Einarbeitung zu unterstützen. Damit dies in einer systematischen Art und Weise geschehen kann, hat das Rektorat in seiner Sitzung am 14.1.2003 hierüber einen formalen Beschluss gefasst.


Warum Weiterbildung für „alte Hasen”?

Die Bereitschaft zum Lebenslangen Lernen möchte die Fachhochschule Dortmund nicht nur ihren Studierenden vermitteln. Vielmehr strebt sie an, dass lebenslanges Lernen für alle Hochschulangehörigen handlungsleitend wird. Jegliches Weiterbildungs-Engagement, das einer persönlichen Kompetenzsteigerung sowie der Förderung und Umsetzung innovativer Lehr-Lernkonzepte dient, ist ihr daher im Sinne einer internen Weiterbildung wichtig.


Wer führt die Weiterbildungen durch?

Die Fachhochschule Dortmund verfügt über keine eigene hochschuldidaktische Arbeitsstelle. Sie ist aber Mitglied in der „hdw nrw: Zukunft des Lehrens und Lernens an Hochschulen” – dem Netzwerk für hochschuldidaktische Weiterbildung der Fachhochschulen Nordrhein-Westfalens –, mit dem ein kompetenter Partner für die Durchführung der Weiterbildungen zur Verfügung steht.


Welche Angebote gibt es?

Das Programm der hochschuldidaktischen Weiterbildung der hdw nrw unterteilt sich in Veranstaltungen aus den Bereichen

  • Lehren und Studieren (auch Basiskurse)
  • Beraten und Prüfen
  • Entwickeln und Evaluieren
  • Schlüsselqualifikationen für Lehrende

Die Basiskurse sprechen Lehrende an, die verbunden mit kollegialem Austausch professionell in die Hochschuldidaktik eingeführt werden möchten. Ist eine Teilnahme an diesen Basiskursen nicht möglich, kann ersatzweise auch die Teilnahme an drei Workshops (5 Tage) aus den anderen Bereichen individuell mit der Fachhochschule Dortmund vereinbart werden.

Eine individuelle und fachspezifische lehrbegleitende Beratung ist jederzeit über die hdw nrw möglich.


Welche Kosten entstehen?

Für Teilnehmende der Hochschule fallen keine Teilnahmegebühren an, Reise- und ggf. Aufenthaltskosten trägt der jeweilige Fachbereich.