FH-Wörterbuch

Die Idee ein Wörterbuch rund um die Fachhochschule Dortmund zu erstellen, ist ein Ergebnis des neugestalteten Webauftritts. So wie man Aufgaben von A-Z, Anschriften von A-Z oder Formular von A-Z im neuen Webauftritt findet, findet man hier zukünftig auch kurze Definitionen zu Stichwörtern von A-Z rund um das Studieren, Arbeiten und Leben an der Fachhochschule Dortmund. Dieses Verzeichnis erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und kann ständig überarbeitet und ergänzt werden. Kritik, Meinungen, Hinweise und Anregungen zum Wörterbuch werden gerne entgegen genommen.

Ihr Redaktionsteam.

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A
Abschluss
Als Abschluss versteht man an einer Hochschule den nach einem Hochschulstudium vergebenen Grad. An der Fachhochschule Dortmund kann man derzeit die Abschlüsse Bachelor, Master und Diplom erwerben.
Siehe auch:   Bachelor ; Master; Diplom
Akklamation
Dass am Ende einer Vorlesung obligatorisch auf den Tisch geklopft wird, nennt sich Akklamation. Dies ist eine Würdigung oder Zustimmung des Gesagten.
Allgemeine Hochschulreife
Berechtigung zum Studium aller Fachrichtungen an allen Hochschulen der Bundesrepublik Deutschland. Die Allgemeine Hochschulreife erwirbt man z. B. mit dem Abitur, jedoch auch in der Regel durch den Abschluss an einer Fachhochschule.
Alumni
Der Begriff Alumnus (m; Pl.:-i) bzw. Alumna (f.; Pl.:-ae) kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "Zögling", wörtlich "der Genährte" (von alere: ernähren). Heute werden mit dem Begriff Alumnae/Alumni die Absolventen/innen einer Hochschule oder einer ähnlichen Bildungseinrichtung bezeichnet. In der konkreten Verwendung wird der Begriff je nach thematischem Zusammenhang und individueller Sichtweise sehr unterschiedlich eingesetzt. Er kann sich, im engeren Sinne, auf die Gruppe der Absolventen/innen einer Hochschule beziehen oder, im weiteren Sinne, auf alle aktuell immatrikulierten sowie alle ehemaligen Studierenden.
AStA
Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) ist in den Hochschulen der meisten deutschen Bundesländer das geschäftsführende (exekutive) und mit der Außenvertretung betraute Organ der (verfassten) Studierendenschaft. Er stellt gewissermaßen die studentische "Regierung" oder auch die eigentliche Studierendenvertretung im engeren Sinne dar. Das Studierendenparlament wählt die Vorsitzende oder den Vorsitzenden des AStA sowie die Stellvertreterinnen bzw. Stellvertreter und bestellt und entläßt die Referenten und Referentinnen des AStA .
Weitere Informationen:   ASTA
Auslandssemester
Studium an einer Hochschule im Ausland, in einigen Studiengängen vorgeschrieben oder empfohlen. Im Ausland erworbene Studienleistungen werden nur bei Gleichwertigkeit an der Heimatuniversität anerkannt. Informationen zum Ablauf und den Formalitäten gibt auch das International Office.
Auswahlverfahren
Bei Studiengängen, in denen die Nachfrage nach Studienplätzen in der Vergangenheit immer höher war als die tatsächlich zur Verfügung stehenden Studienplätze, wird ein Auswahlverfahren durchgeführt, um sie zu vergeben. Beim Auswahlverfahren wird zur Zeit der größte Teil der Studienplätze nach den Kriterien Leistung (Notendurchschnitt der Hochschulzugangsberechtigung) und Wartezeit vergeben.
B
Bachelor
Im gestuften System ist der Bachelor der erste berufsqualifizierende Abschluss. Ein Bachelor hat eine Regelstudiendauer von mindestens drei und höchstens vier Jahren (6 - 8 Semester). Ein wesentliches Ziel des Bachelorstudiums ist es, die Berufsbefähigung der Absolventinnen und Absolventen durch die Vermittlung von wissenschaftlichen Grundlagen, Methodenkompetenz und berufsfeldbezogenen Schlüsselkompetenzen zu erhöhen und sie auf viele verschiedene Tätigkeiten und Berufsfelder vorzubereiten. Als Zugangsvoraussetzungen gelten die Fachhochschulreife oder das Abitur oder eine als gleichwertig anerkannte Vorbildung und besondere Einschreibungsvoraussetzungen (z.B. Praktikum oder Eignungsprüfung).
Siehe auch:   Abschluss
Weitere Informationen:   Bachelor und Master
BAföG
Das Bundesausbildungsförderungsgesetz (kurz: BAföG) regelt die staatliche Unterstützung für die Ausbildung von Schülern und Studierenden. Mit dem Kürzel BAföG wird umgangssprachlich auch die Förderung bezeichnet, die sich aus dem Gesetz ergibt.
Weitere Informationen:   Wie kann ich das Studium finanzieren?
Beurlaubung
Befreiung vom Studium aus wichtigem Grund (Krankheit, Pflege hilfsbedürftiger naher Angehöriger, Schwangerschaft und Mutterschaftsurlaub, Auslandsstudium, studiengangbezogenes Praktikum, Wehr- oder Zivildienst); Studienleistungen können in dieser Zeit nicht erbracht werden (Ausnahme Auslandsstudium), zählt nicht als Fachsemester; Beantragung i. d. R. zusammen mit der Rückmeldung auf vorgeschriebenen Antragsformularen mit den entsprechenden Nachweisen im Studienbüro.
Bewerbung
Die Bewerbung ist der formale Weg zu einem Studienplatz. Für einen Studienplatz an der Fachhochschule Dortmund muss man sich grundsätzlich schriftlich direkt bei der Hochschule oder bei der ZVS (Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen) bewerben. Die Bewerbung erfolgt mit einem vorgesehenen Zulassungsantrag. Der Zulassungsantrag kann online oder per Post bei der Fachhochschule Dortmund bzw. bei der ZVS mit den weiteren erforderlichen Unterlagen wie amtlich beglaubigten Zeugniskopien eingehen.
Bibliothek
Eine Bibliothek ist eine Einrichtung für eine geordnete und benutzbare Sammlung von Büchern und anderen publizierten Medien und Informationen oder eine solche Sammlung selbst.
Bildungsinländerinnen und Bildungsinländer
Ausländerinnen bzw. Ausländer und Staatenlose, die eine deutsche Hochschulzugangsberechtigung besitzen. Bei der Zulassung zum Studium sind sie Deutschen gleichgestellt.
Bildungskredit
Bildungskredite wurden 2001 von der Bundesregierung für Schülerinnen/Schüler, aber auch für Studierende in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen eingeführt. Anders als beim BAföG ist beispielsweise das Einkommen der Eltern hier unerheblich. Allerdings ist das Darlehen, dessen Umfang nicht sehr groß ist, auch nicht zinsfrei. Ziel dieser Förderung ist die Sicherung und Beschleunigung der Ausbildung oder die Finanzierung von außergewöhnlichem, nicht durch das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) erfassten Aufwand, um die Ausbildung zu verkürzen bzw. den Abbruch der Ausbildung aufgrund fehlender finanzieller Mittel zu vermeiden.
Weitere Informationen:   Wie kann ich das Studium finanzieren?
Blockveranstaltungen
Eine Veranstaltung wird nicht regelmäßig jede Woche im Semester abgehalten, sondern als Ganzes am Stück oder in wenigen Blöcken von mehreren Stunden, meist an Wochenenden.
Bologna-Prozess
In der bereits 1999 unterzeichneten Bologna-Erklärung haben die Bildungsminister von 29 europäischen Staaten ihren Willen bekräftigt, in der nächsten Dekade einen europäischen Hochschulraum zu schaffen. Mit der Erklärung verpflichten sich die Staaten zur
  • Einführung eines Systems leicht verständlicher und vergleichbarer Abschlüsse und eines Diplomzusatzes (Diploma Supplement),
  • Einführung von gestuften Abschlussgraden in allen Ländern, mit einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss nach frühestens 3 Jahren,
  • Einführung ECTS-kompatibler Leistungspunktsysteme, die auch auf den Bereich des lebenslangen Lernens anwendbar sind,
  • Beseitigung noch bestehender Mobilitätshemmnisse für Studierende, Hochschullehrerinnen und -lehrer sowie Verwaltungsangehörige,
  • Förderung der europäischen Zusammenarbeit bei der Qualitätssicherung.
Die Umsetzung dieser Erklärung wird als Bologna-Prozess bezeichnet.
Weitere Informationen:   Bologna-Erklärung
C
Career Service
CIP-Pools
Das Computer-Investitions-Programm (CIP) ist ein in den 90er Jahren eingerichtetes Förderprogramm von Bund und Ländern, mit dem Hochschulen die Finanzierung von Rechnerarbeitsräumen erleichtert wird. Dadurch soll möglichst für alle Studierenden der Zugang zu neuen Technologien (PC, Internet...) zu Ausbildungszwecken gewährleistet werden. Die im Rahmen des Förderprogramms eingerichteten Rechnerräume werden oft als CIP-Insel oder CIP-Pool bezeichnet. CIP-Pools stellen dabei Rechnerkapazitäten für Ausbildungs und Lehrveranstaltungen und/oder freies Arbeiten zur Verfügung.
Corporate Design
Corporate Design (CD), auch Unternehmensoptik, bezeichnet einen Teilbereich der Corporate Identity (CI) und beinhaltet das gesamte visuelle Erscheinungsbild einer Organisation. Dazu gehören sowohl die Gestaltung der Kommunikationsmittel (z.B. Firmenzeichen, Geschäftspapiere, Werbemittel, Verpackungen) als auch das Produktdesign. Auch die Architektur wird bei einem durchdachten CD mit einbezogen. Die Gestaltung aller Elemente des Corporate Design geschieht unter einheitlichen Gesichtspunkten (Werbekonstanten), um bei jedem Kontakt einen Wiedererkennungseffekt zu erreichen. Das bedeutet zumeist, dass die Firmenfarben, ebenso wie das Firmenlogo oder ein anderes (zBsp. geometrisches) Grundmotiv sich auf allen Kommunikationsmitteln befinden (meist auch an ähnlicher Position und in ähnlicher Anordnung).
D
DAAD
Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) ist eine Gemeinschaftseinrichtung der deutschen Hochschulen und der Studierendenschaften zur Pflege ihrer internationalen Beziehungen. Der DAAD wurde erstmals 1925 errichtet, 1945 aufgelöst und im Jahr 1950 wieder gegründet. Mitglieder sind (auf Antrag) die deutschen Hochschulen und ihre Studierendenschaften.
Weitere Informationen:   http://www.daad.de/en/index.html
Dekanin/ Dekan
Die Dekanin oder der Dekan eines Fachbereiches einer Hochschule ist sein gewähltes Oberhaupt. Sie bzw. er wird vom jeweiligen Fachbereichsrat für die Dauer von vier Jahren gewählt.
Diplom
In Deutschland war das Diplom bislang der häufigste akademische Grad. Der akademische Diplomgrad setzt sich stets aus dem Wort "Diplom" und der Bezeichnung der betreffenden Fachrichtung zusammen. An den Fachhochschulen wird das Diplom ebenfalls als akademischer Grad verliehen, es wird jedoch mit dem Zusatz (FH) gekennzeichnet und berechtigt nicht grundsätzlich, aber unter besonderen Voraussetzungen, zur Promotion. Im Rahmen des Bolognaprozesses wird der Diplomabschluss durch Bachelor- und Masterabschlüsse abgelöst.
Siehe auch:   Abschluss; Bachelor ; Master
Dozentin/ Dozent
Ein Dozent (von lat. docere - lehren) ist eine Person, die aufgrund eines Lehrauftrags in der Lehre tätig ist. Einsatzbereiche sind u.a. Hochschulen, Akademien, Fachschulen und Volkshochschulen. Die Lehrtätigkeit des wissenschaftlichen Dozenten erstreckt sich hauptsächlich auf Vorlesungen und Seminare. Vorlesungen werden üblicherweise von Professoren gehalten. Seminare, Übungen, Praktika und Tutorien leiten in der Regel Assistenten oder Studenten höherer Semester.
Drittmittel
Als Drittmittel bezeichnet man im Wissenschaftsbetrieb jene Anteile an der Finanzierung von konkreten Forschungsvorhaben, die nicht aus dem Etat der vom zuständigen Ministerium für die Hochschulen bereitgestellten Mitteln stammen. Entgegen einer weitverbreiteten Meinung stammen Drittmittel nicht nur aus der Privatwirtschaft, sondern auch aus öffentlichen Forschungsförderungen bestimmter Forschungsprojekte.
E
Eignungsprüfung
Eignungsprüfungen sind vor allem in künstlerisch-gestalterischen Studiengängen als weitere Einschreibungsvoraussetzung neben dem Abitur bzw. der Fachhochschulreife vorgesehen. Dabei sollen Kenntnisse und Fertigkeiten nachgewiesen werden, die das Erreichen des jeweiligen Studienziels erwarten lassen. An der Fachhochschule Dortmund sind Eignungsprüfungen für die Studiengänge des Fachbereichs Design vorgesehen.
Einschreibung
Die Einschreibung oder Immatrikulation an einer Hochschule ist ein Verwaltungsvorgang, bei dem eine Person als Studierende oder Studierender an der Hochschule aufgenommen und damit Mitglied dieser Hochschule wird. An der FH Dortmund erfolgt die Immatrikulation beim Studienbüro bzw. -bei ausländischen Studienbewerberinnen und–bewerbern- beim Akademischen Auslandsamt.
Weitere Informationen:   Was bedeutet Einschreibung?
Einschreibungsordnung
Regelt auf der Grundlage des Hochschulgesetzes von NRW Grundsätze der Einschreibung, das Verfahren der Einschreibung, die Rückmeldung, Beurlaubung und Exmatrikulation.
Einschreibungsvoraussetzung
Um für einen Studienplatz zugelassen zu werden gelten neben der Hochschulzugangsberechtigung (z. B. Abitur oder Fachhochschulreife) für viele Studiengänge weitere besondere Einschreibungsvoraussetzungen, die z. B. in Form von Praktika, Nachweisen der besonderen Vorbildung (Studiengänge International Business) oder durch das Bestehen einer Eignungsprüfung (Studiengänge im Fachbereich Design) erfüllt werden müssen.
Einstufungsprüfung
Die Einstufungsprüfung dient dem Nachweis von Kenntnissen und Fähigkeiten im Umfang von mindestens einem Semester, die für ein erfolgreiches Studium erforderlich sind, aber in anderer Weise als durch ein Studium erworben wurden. Nach dem Ergebnis der Prüfung erwerben die Bewerberinnen und Bewerber die Berechtigung, ihr Studium in einem ihrem Kenntnisstand entsprechenden Abschnitt des angestrebten Studienganges zu beginnen. Eine Zulassung zur Einstufungsprüfung ist nur für Bewerberinnen und Bewerber mit Fachhochschulreife oder eine sonstige Qualifikation nach § 66 Abs. 1 bis 4 Hochschulgesetz möglich.
Erasmus
Das Erasmus-Programm gibt es bereits seit etwa 1987 und ist ein Programm der Europäischen Union mit dem Ziel, die Zusammenarbeit von Hochschulen innerhalb der EU und anderen europäischen Ländern (Türkei, EU-Beitrittsländer, Schweiz, Norwegen) sowie die Mobilität von Studierenden und Doezntinnen bzw. Dozenten zu fördern. Hier ist ERASMUS die Abkürzung für "European Community Action Scheme for the Mobility of University Students". Es ist Teil des Sokrates-Programms, das neben Hochschulbildung auch Schul- und Erwachsenenbildung fördert. Zentraler Bestandteil sind die Anerkennung von Studienleistungen im Ausland anhand des European Credit Transfer Systems (ECTS) und die finanzielle Unterstützung von Austauschstudierenden.
Erstsemester
Erstsemester sind Studierende, die in ihrem Studiengang im 1. (Fach-)Semester eingeschrieben sind.
Evaluation
Evaluation (Evaluierung) bedeutet allgemein die Beschreibung, Analyse und Bewertung von Prozessen und Organisationseinheiten, insbesondere im Bildungsbereich. Evaluation kann sich sowohl auf den Kontext (Voraussetzungen, Rahmenbedingungen), die Struktur, den Prozess als auch das Ergebnis (Produkt) beziehen. Anders als Grundlagenforschung orientiert sich Evaluation an den konkreten Fragen von Entscheidungsträgern. Damit ist sie auf ein breiteres Spektrum an Methoden angewiesen, um zeitgerecht hilfreiche Information bereit zu stellen.
Existenzgründung
Gründung eines eigenen Unternehmens. Gerade in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit eine interessante Alternative. Auch an der FH Dortmund gibt es Existenzgründung-Projekte.
Exkursionen
Im Rahmen eines Studiums ist eine Exkursion eine externe Lehrveranstaltung. Sie dient der Wissensvermittlung eines bestimmten Lehrfaches und als Erweiterung und Vertiefung einer Lehrveranstaltung.
Weitere Informationen:   Exkursionen
Exmatrikulation
Streichung aus der Liste der Studierenden bei der Abmeldung von der Hochschule, z.B. bei Hochschulwechsel oder nach Beendigung des Studiums. Die Exmatrikulation erfolgt beim Studienbüro.
F
Fachbereich
Ein Fachbereich an einer Hochschule ist eine Gruppe zusammengehörender Wissenschaften oder eine Abteilung mit mehreren Wissenschaftsgebieten als Lehr- und Verwaltungseinheit einer Fachhochschule. Zu ihr gehören Lehrende und Lernende, sowie auch das zugeordnete nichtwissenschaftliche Personal. An ihrer Spitze steht ein Dekan, der für die Fachbereichsentwicklung verantwortlich ist.
Siehe auch:   Dekanin/ Dekan
Weitere Informationen:   Fachbereiche der FH Dortmund
Fachhochschulreife
Die Fachhochschulreife ist nach der Allgemeinen Hochschulreife (Abitur) bzw. der Fachgebundenen Hochschulreife ein Schulabschluss, der zu einem Studium (aller Studiengänge, ohne Einschränkungen) an einer Fachhochschule berechtigt. Die Fachhochschulreife besteht aus einem schulischen und einem praktischen Teil.
Fachschaft
An deutschen Hochschulen setzen sich die Fachschaften aus allen Studierenden eines Fachbereichs zusammen. In den meisten deutschen Bundesländern ist die Mitgliedschaft in einer Fachschaft obligatorisch, das heißt, man tritt mit der Immatrikulation (Einschreibung) automatisch bei, ein Austritt ist (vor der Exmatrikulation) nicht möglich.
Siehe auch:   AStA; Studierendenparlament
Weitere Informationen:   Fachschaften
Forschungsfreisemester
Freisemester eines Professors oder einer Professorin ohne Lehrverpflichtungen, um sich der Forschung widmen zu können.
G
Gasthörerin/ Gasthörer
Nehmen an einzelnen Lehrveranstaltungen der Hochschule teil, ohne an die Vorgaben der Studien- und Prüfungsordnungen oder an die übliche Hochschulzugangsberechtigung gebunden zu sein, d.h. sie erwerben z.B. keine "Scheine". Die Gasthörergebühr beträgt z. Z. 100,00 € pro Semester.
Gender Mainstream
Der Begriff Gender Mainstreaming ("Integration der Gleichstellungsperspektive", "durchgängige Gleichstellungsorientierung") bezeichnet den Versuch, die Gleichstellung der Geschlechter auf allen gesellschaftlichen Ebenen durchzusetzen. Bekannt wurde Gender Mainstreaming insbesondere dadurch, dass das Konzept 1997 durch den Amsterdamer Vertrag zum offiziellen Ziel der EU-Politik gemacht wurde. Gender Mainstreaming unterscheidet sich von expliziter Frauenpolitik dadurch, dass beide (bzw. alle) Geschlechter gleichermaßen in die Konzeptgestaltung einbezogen werden sollen. Das Ziel des Gender Mainstreaming wird von weiten Teilen des politischen Spektrums anerkannt.
Grundordnung
Der Begriff Grundordnung meint die Satzung, in der eine Hochschule ergänzend zum Landesrecht die Rechte und Pflichten der Mitglieder und Angehörigen der Gremien sowie die Verfahrensgrundsätze für die zentralen Organe und Fachbereiche regelt.
H
Hilfskraft, studentische
Studierende können nach einem Studium von mindestens zwei Semestern als Studentische Hilfskräfte beschäftigt werden. In begründeten Fällen kann von dem Erfordernis eines mindestens zweisemestrigen Studiums abgesehen werden. Studentische Hilfskräfte dürfen im Gegensatz zu den wissenschaftlichen Hilfskräften über kein abgeschlossenes Studium verfügen.
Hochschulgesetz
Landesgesetz, regelt alle grundlegenden Dinge rund um die Hochschulen, Ihre Organe und Gremien in Nordrhein-Westfalen.
Weitere Informationen:   Hochschulgesetz (pdf) [pdf, 212 KB]
Hochschulrahmengesetz
Bundesgesetz, das grundlegende Regelungen des Hochschulrechts enthält
Hochschulrat

Mit dem Hochschulfreiheitsgesetz von 2007 wurde in Nordrhein-Westfalen der Hochschulrat als ein zentrales Organ der Hochschule eingesetzt. Der Hochschulrat berät das Präsidium und übt die Aufsicht über dessen Geschäftsführung aus. Nach dem Hochschulgesetz (§ 21 HG) gehören zu seinen Aufgaben insbesondere:

  • Wahl und Abwahl der Mitglieder des Präsidiums,
  • Zustimmung zum Hochschulentwicklungsplan und zum Entwurf der Zielvereinbarungen,
  • Zustimmung zum Wirtschaftsplan, zur unternehmerischen Hochschultätigkeit und zu einer Übernahme weiterer Aufgaben,
  • Stellungnahme zum Rechenschaftsbericht des Präsidiums und zu den Evaluationsberichten,
  • Stellungnahmen in Angelegenheiten der Forschung, Kunst, Lehre und des Studiums, die die gesamte Hochschule oder zentrale Einrichtungen betreffen oder von grundsätzlicher Bedeutung sind,
  • Entlastung des Präsidiums.
Hochschulsport
Zahlreiche Kurse mit maßvollen Gebühren von Aikido bis Yoga für alle Studierenden und Beschäftigten der Universität und Fachhochschule Dortmund; Anmeldung zu Beginn des Semesters im Büro des Hochschulsports oder Online.
Weitere Informationen:   http://www.ahs.uni-dortmund.de
Hochschulwechsel
Studierende, die von anderen Hochschulen an die FH Dortmund wechseln wollen (Ortswechsler) oder nach Unterbrechung das Studium wieder aufnehmen möchten, können sich um einen Studienplatz in einem höheren Fachsemester bewerben. Dies gilt ebenfalls für Bewerberinnen und Bewerber, die sich unter Anrechnung bisher erbrachter Studienleistungen aus einem anderen Studiengang in ein höheres Fachsemester einschreiben wollen.
Hochschulzugangsberechtigung
Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife, Zeugnis der Fachhochschulreife oder eine als gleichwertig anerkannte Vorbildung, die zum Studium an einer Hochschule berechtigen.
I
Immatrikulation
Die Einschreibung oder Immatrikulation an einer Hochschule ist ein Verwaltungsvorgang, bei dem eine Person als Studierender an der Hochschule aufgenommen und damit Mitglied dieser Hochschule wird. An der FH Dortmund erfolgt die Immatrikulation beim Studienbüro bzw. bei ausländischen Studienbewerberinnen und-bewerbern beim Akademischen Auslandsamt.
Weitere Informationen:   Was bedeutet Einschreibung?
Institut
Ein Institut ist eine Einrichtung (Institution) mit eigener Verfassung (Konstitution), die wissenschaftlichen Arbeiten, der Forschung o. ä. dient. Institute sind häufig Teil einer Hochschule oder eines Fachbereichs einer Hochschule oder sind An-Institute einer Hochschule.
International Office
Internationale Bezüge und internationaler Austausch gehören in der heutigen Zeit zu den Kerngedanken moderner Hochschulen; spielen sie doch im hochschulpolitischen Gesamtkontext (Exzellenz-Initiativen, Akkreditierungsverfahren, hochschulinterne Evaluation, Zielvereinbarungen etc.) eine bedeutende Rolle. Das International Office ist eine Service- und Informationseinrichtung für alle Studierenden und Lehrenden der Hochschule, aber auch für externe Interessenten. Zu allen Themen der Internationalität und Internationalisierung in Studium und Lehre bietet es ein breit gefächertes Unterstützungsangebot.

 

"Säulen" der Internationalität und Internationalisierung sind sowohl die ausländischen Studierenden der Fachhochschule Dortmund als auch die deutschen Studierenden, die einen Teil des Studiums oder ein Praktikum im Ausland ableisten.

 

Kernbereiche des International Office sind:
  • Weltweite Hochschulkooperationen
  • Internationale Strategie und Grundsatz-Angelegenheiten
  • Studium und Praktikum im Ausland
  • Finanzierungen aller Art, insbesondere über Drittmittel
  • Studienvorbereitung, Zulassung und Einschreibung von Studienbewerberinnen und -bewerbern aus einem Nicht-EU-Land (mit EU-Staatsangehörigen Verheiratete sind den EU-Bewerberinnen und -Bewerbern gleichgestellt und wenden sich an das Studienbüro)
  • Studienbegleitende Maßnahmen, leistungsorientierte Förderung, Angelegenheiten Ausländerrecht, Exchange Students
K
Kanzlerin/ Kanzler
An einer Hochschule ist die Kanzlerin bzw. der Kanzler Leiterin bzw. Leiter der Verwaltung. Sie bzw. er ist Dienstvorgesetzter des nichtwissenschaftlichen bzw. nichtkünstlerischen Personals und zuständig für den Haushalt, die Liegenschaften sowie für Rechts- und sonstige Verwaltungsaufgaben.
Weitere Informationen:   Kanzler der FH Do
Kolloquium
Freies wissenschaftliches Gespräch über ein bestimmtes Thema.
Kommilitonin/ Kommilitone
Kommilitone ist eine seit dem 16. Jahrhundert in der Studierendensprache nachgewiesene, auch heute noch vorkommende Bezeichnung für Mitsudierender. Seit dem 20. Jahrhundert erscheint auch Kommilitonin. Der Begriff wird sowohl für Studierende des gleichen oder anderen Fachgebietes oder des gleichen oder anderen Semesters, als von Dozenten gegenüber ihren Studierenden an der gleichen Hochschule verwendet.
L
Losverfahren
Sind nach Abschluss der Vergabeverfahren für Studienanfängerinnen und Studienanfänger in zulassungsbeschränkten Studiengängen noch freie Studienplätze vorhanden, werden diese Plätze ausgelost.
M
Master
Im gestuften Studiensystem ist der Master ein weiterer berufsqualifizierender Abschluss. Masterstudiengänge haben eine Regelstudienzeit von mindestens einem und höchstens zwei Jahren (2 - 4 Semester). Voraussetzung ist ein erster Hochschulabschluss. Die Zulassung zu einem Masterstudiengang ist in der Regel von weiteren Zugangsvoraussetzungen abhängig (z. B. eine besonders gute Abschlussnote). Es gibt konsekutive Masterstudiengänge und weiterbildende Masterstudiengänge. Um einen konsekutiven Masterstudiengang handelt es sich, wenn der Master einen Bachelor fachlich-inhaltlich fortführt oder fachübergreifend erweitert. Weiterbildende Masterstudiengänge setzen inhaltlich nicht zwingend auf einen vorangegangenen Bachelorstudiengang auf. Voraussetzung sind ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss sowie qualifizierte berufspraktische Erfahrung von in der Regel nicht unter einem Jahr. Jeder Masterstudiengang muss seitens der Hochschule dem Profiltyp "stärker anwendungsorientiert" oder dem Profiltyp "stärker forschungsorientiert" zugeordnet werden. Ein Master-Abschluss berechtigt zur Aufnahme eines Promotionsverfahrens.
Siehe auch:   Abschluss; Bachelor
Weitere Informationen:   Bachelor und Master
Matrikelnummer
Persönliche Kennummer aller Studierenden, wird bei der Einschreibung vergeben und gilt für die gesamte Studienzeit.
Mensa
Eine Mensa ist die Kantine einer Hochschule. Mensen sind in erster Linie für die Studierenden und die Universitätsbelegschaft bzw. Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hochschule. Es dürfen in der Regel aber auch Auswärtige dort essen. Unterhalten werden sie von den jeweiligen Studentenwerken.
Modulhandbuch
Im Rahmen der Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen sollen Modulhandbücher erstellt werden, die neben detaillierten Angaben über den jeweiligen Studiengang idealerweise auch Informationen über die Hochschule und den Fachbereich enthalten, denen der Studiengang zugeordnet ist. Das Modulhandbuch beschreibt für den jeweiligen Studiengang die Studieninhalte und den Studienaufbau durch die Modul- und Veranstaltungsbeschreibungen und enthält die Studien- und Prüfungspläne.
Siehe auch:   Studienordnung
N
Numerus clausus
Numerus clausus (von lat. numerus = "Anzahl" und clausus = "geschlossen") bezeichnet eine begrenzte Anzahl von Studienplätzen in bestimmen Studienfächern an Hochschulen und wird synonym gebraucht mit "Zulassungsbeschränkungen" beim Zugang zu einem Studium an einer Hochschule.
O
ODS
ODS bedeutet Online Dienste für Studierende, deren Ziel es ist, viele Verwaltungsangelegenheiten wie z.B. Notenspiegelabfragen, Prüfungsan- und -abmeldung und Online-Bewerbung unkompliziert und unabhängig von Personen und Öffnungszeiten online erledigen zu können.
Weitere Informationen:   Online Services
OPAC
Elektronisches System der Bibliothek zur Buchrecherche, -bestellung und -verlängerung
P
Praktikum
Der Begriff Praktikum bezeichnet die praktische Vertiefung zuvor erworbener theoretischer Kenntnisse in praktischer Anwendung. In einigen Studiengängen sind Praktikas verbindlich festgelegt.
Professorin/Professor
Professur (von lat. profiteri, "öffentlich bekennen", "vortragen") bezeichnet in Deutschland eine Stelle im Lehrkörper an einer Hochschule. In Deutschland ist die Amtsbezeichnung des Inhabers einer Professur Professorin und Professor. Eine Professorin und ein Professur ist daher in der Regel beamteter Wissenschaftler an einer Hochschule.
Prorektorin/ Prorektor
Die Prorektorinnen und Prorektoren sind an Hochschulen die Stellvertreterinnen und Stellvertreter des Rektors. Wie der Rektor werden auch die Prorektorinnen bzw. Prorektoren regelmäßig vom Senat. Meistens haben die Prorektorinnen und Prorektoren dann bestimmte Aufgabengebiete.
Prüfungsausschuss
Gremium, welches für alle das Prüfungsverfahren eines Studienganges betreffende Aufgaben und Entscheidungen auf der Grundlage der jeweiligen Prüfungsordnung zuständig ist.
Prüfungsordnung
Die Prüfungsordnung legt die rechtlichen Rahmenbedingungen für das Studium eines Studiengangs an einer Hochschule fest. Sie beschreibt vor allem die Module bzw. Fächer, in denen Prüfungen abzulegen sind und regelt die Voraussetzungen für die Zulassung zu Prüfungen sowie das Bestehen der Prüfungen. Sie bestimmt, wann das Studium erfolgreich abgeschlossen ist und welcher Hochschulgrad verliehen wird.
Siehe auch:   Studienordnung
Weitere Informationen:   Prüfungs- und Studienordnungen
R
Regelstudienzeit
Die Regelstudienzeit beschreibt die Anzahl von Semestern, in der ein Studiengang bei normalem Verlauf abgeschlossen werden kann. Sie ist in der Prüfungsordnung im Rahmen der durch das Hochschulgesetz vorgegebenen Grenzen festgelegt.
Siehe auch:   Prüfungsordnung
Rückmeldung
Hat zu erfolgen, wenn die Absicht besteht, das Studium nach Ablauf des Semesters an der Fachhochschule fortzusetzen. Als Rückmeldeerklärung gilt die Einzahlung des Semesterbeitrages, des Studienbeitrags sowie ggf. der Materialbezugsgebühr innerhalb der angegebenen Frist. Eine verspätete Rückmeldung ist gebührenpflichtig. Fehlende Beiträge und Gebühren führen zur Exmatrikulation.
S
Schlüsselkompetenzen
Schlüsselkompetenzen sind überfachliche Qualifikationen, die zum Handeln befähigen sollen. Sie sind daher kein Fachwissen, sondern ermöglichen den kompetenten Umgang mit fachlichem Wissen. Dabei setzen sich Schlüsselkompetenzen aus einem breiten Spektrum übergreifender Fähigkeiten zusammen, die sowohl aus dem kognitiven, als auch aus dem affektiven Bereich stammen. Diese Kompetenzen können in verschiedenen Situationen und Funktionen flexibel und innovatorisch eingesetzt und übertragen werden.
Siehe auch:   Studium generale
Semester
Das Semester ist die akademische Bezeichnung für das Studienhalbjahr an einer Hochschule. Das Studienjahr wird in ein Wintersemester (WS) und ein Sommersemester (SS) aufgeteilt. Ein Semester umfasst die Vorlesungszeit wie auch die vorlesungsfreie Zeit zu Beginn und Ende. An Fachhochschulen beginnt das Sommersemester am 01. März und das Wintersemester am 01. September eines jeden Jahres.
Semesterbeitrag
Der Semesterbeitrag ist der semesterweise innerhalb der Rückmeldefrist zu zahlende Beitrag für das Studentenwerk und die Studierendenschaft sowie für das Semesterticket.
Semesterwochenstunden (SWS)
Eine Semesterwochenstunde (kurz SWS) wird an Hochschulen benutzt, um den Zeitaufwand für eine Lehrveranstaltung anzugeben. Dabei bedeutet die Angabe "1 SWS", dass die entsprechende Veranstaltung für die Dauer eines Semesters wöchentlich 45 Minuten lang gelehrt wird.
Seminar
Veranstaltungsart, Vertiefung des Wissens und Entwicklung von Fähigkeiten des Vortrags, der Diskussion und Argumentation in kleineren Gruppen
Semsterticket
Das Semesterticket, auch Studi-Ticket genannt, ist ein Fahrausweis für den VRR, der für Studierende ein Semester lang gilt. Alle Studierenden einer oder mehrerer Hochschulen zahlen für das Semesterticket zwangsweise einen Semesterbeitrag, auch wenn nur ein gewisser Anteil das Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs nutzt. Durch dieses Solidarprinzip ist das Semesterticket ein attraktives Angebot für jene, die öffentliche Verkehrsmittel benutzen.
Siehe auch:   Semesterbeitrag
Senat
Oberstes beschlussfassendes Organ der Hochschule in Angelegenheiten der Lehre, Forschung und Entwicklung.
Weitere Informationen:   Senat
Stipendium
Ein Stipendium ist eine finanzielle Unterstützung für Schüler/innen, Studierende oder Jungwissenschaftler/innen, die besonders gute Leistungen erbracht haben. In Deutschland muss man sich für ein Stipendium meist bei einer Stiftung bewerben, die Begabtenförderung betreibt. Stipendien werden von unterschiedlichen Einrichtungen vergeben, die oftmals weltanschaulich, parteipolitisch oder gruppenspezifisch orientiert sind.
Weitere Informationen:   Wie kann ich das Studium finanzieren?
Studentenwerk
Ein Studentenwerk ist an einem Hochschulstandort zuständig für die sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Belange der Studierenden. In der Praxis übernehmen die Studentenwerke in Deutschland dabei folgende Aufgaben: - Betrieb von Mensen und Cafeterien mit günstigen Preisen - Verwaltung und Betrieb von Wohnheimen - Studienfinanzierung im Rahmen des BAföG und darüber hinaus - psychologische und soziale Beratungen - Kinderbetreuung für studierende Eltern - kulturelle Angebote.
Siehe auch:   Mensa
Weitere Informationen:   http://www.stwdo.de/
Studentische Hilfskraft
Studierende können nach einem Studium von mindestens zwei Semestern als Studentische Hilfskräfte beschäftigt werden. In begründeten Fällen kann von dem Erfordernis eines mindestens zweisemestrigen Studiums abgesehen werden. Studentische Hilfskräfte dürfen im Gegensatz zu den wissenschaftlichen Hilfskräften über kein abgeschlossenes Studium verfügen.
Studentische Studienberatung
Die studentische Studienberatung ist in allen Fachbereichen der FH Dortmund etabliert und wird von Studierenden aus höheren Semester für Studierende als sinnvolle Ergänzung zur Studienfachberatung angeboten. Studentische Studienberater/-innen sind ständig für alle Studierenden ansprechbar, können kompetent und studiengangsnah Fragen zur Organisation und optimalen Bewältigung des Studiums beantworten und werden bereits in die Erstsemestereinführungen integriert.
Weitere Informationen:   Studentische Studienberatung
Studienabschlussdarlehen
Die Hilfe zum Studienabschluss soll den Lebensunterhalt während der Examenszeit für Studierende sicherstellen, die z. B. wegen Überschreitung der Förderungshöchstdauer oder Nichtvorlage des Leistungsnachweises nicht mehr regulär gefördert werden können.
Weitere Informationen:   Wie kann ich das Studium finanzieren?
Studienbeiträge
Mit dem Inkrafttreten des Studienbeitragsgesetzes erhalten die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen die Möglichkeit, ab dem Wintersemester 2006/2007 Studienbeiträge für Erstsemester bis maximal 500,00 € pro Semester zu erheben, ab dem Sommersemester 2007 für alle Studierenden. Die Landesregierung strebt mit der Einführung von Studienbeiträgen deutlich verbesserte Studienbedingungen und damit eine bessere Ausbildung, kürzere Studiendauern, geringere Abbrecherquoten sowie ein neues, partnerschaftliches Verhältnis zwischen Hochschule und Studierenden an.
Weitere Informationen:   Wie kann ich das Studium finanzieren?
Studienberatung (allgemein)
Die Studienberatung an Hochschulen ist auf mehreren Ebenen organisiert. Man unterscheidet zwischen der Allgemeinen Studienberatung auf der zentralen Ebene und der Studienfachberatung auf der Fachbereichsebene.
  • Die Allgemeine Studienberatung vermittelt Studienbewerberinnen und -bewerbern sowie Studierenden zunächst eine umfassende Orientierung über die bestehenden Studienmöglichkeiten, Bewerbungsmodalitäten und informiert über Inhalte, Aufbau und Anforderungen eines Studiums.
  • Die Studienfachberatung steht Studieninteressierten bei inhaltlichen Fragen zum jeweiligen Studiengang zur Verfügung, Sie unterstützt aber auch die Studierenden bei der Durchführung des Fachstudiums (z.B. Inhalt und Aufbau des Studienfachs, Studienplanung, Prüfungsanforderungen usw.), berät bei Fragen zum Studiengangwechsel und gibt Tipps im Hinblick auf die Berufsvorbereitung.
Studienbüro
Das Studienbüro der Fachhochschule Dortmund entwickelte sich aus der Zusammenlegung der getrennten Bereiche Studierendensekretariat und Prüfungsamt nach dem Grundgedanken "Service aus einer Hand". Fachbereichsnah auf zwei Standorte verteilt steht den Studierenden studiengangbezogen eine feste Ansprechpartnerin / ein fester Ansprechpartner für alle wichtigen Serviceleistungen rund um das Studium zur Verfügung.
Studienkredit
Neben einigen privaten Banken gibt es seit dem 1. April 2006 den neuen Studienkredit der KfW-Förderbank. Der KfW-Studienkredit richtet sich an alle Studierenden im Erststudium, die an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule mit Sitz in Deutschland studieren und kann auch von Studierenden beantragt werden, die zusätzlich zum BAföG Geld zur Finanzierung ihrer Lebenshaltungskosten benötigen. Die staatliche Bank zahlt bis zu 650,00 € pro Monat, unabhängig vom Studienfach, dem eigenen Einkommen oder dem Einkommen der Eltern. Sicherheiten müssen nicht gestellt werden. Der Betrag kann jeweils zu Beginn eines Semesters von den Studierenden nach persönlichen Bedürfnissen gewählt werden, muss aber zuzüglich der vergleichsweise günstigen Zinsen zurückgezahlt werden. Die Rückzahlung erfolgt nach dem Eintritt ins Berufsleben in monatlichen Raten und kann auf bis zu 25 Jahre gestreckt werden.
Weitere Informationen:   Wie kann ich das Studium finanzieren?
Studienordnung
Regelt auf der Grundlage der Prüfungsordnung Inhalt und Aufbau des Studiums einschließlich in den Studiengang eingeordneter praktischer Tätigkeiten, legt den zeitlichen Gesamtumfang der Lehrveranstaltungen des Studienganges fest, bezeichnet den Gegenstand und die Art der für einen erfolgreichen Studienabschluss erforderlichen Lehrveranstaltungen und Studienleistungen. Die Aufstellung einer Studienordnung ist derzeit nicht mehr verpflichtend. Die inhaltlichen Details der Studiengänge werden bei Bachelor- und Master-Studiengängen in dem so genannten Modulhandbuch festgelegt.
Siehe auch:   Prüfungsordnung
Weitere Informationen:   Prüfungs- und Studienordnungen
Studierendenparlament
Das Studierendenparlament (StuPa) ist das oberste beschlussfassende Wahlgremium (Organ) der verfassten Studierendenschaft. Es besteht aus maximal 25 gewählten Studierenden. Die Sitzungen des StuPa sind öffentlich.
Siehe auch:   AStA
Weitere Informationen:   StuPa
Studierendenserver
Der Studierendenserver, auch 'Studierbar' genannt, ist ein Projekt des AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss) in Kooperation mit der Fachhochschule für die Studierenden der FH Dortmund. Genutzt werden kann dieses breite Angebot, wenn man sich als Student/in mit der eigenen Kennung, die vom Studienbüro zusammen mit dem Studierendenausweis ausgegeben wird, angemeldet hat.
Studium generale
Fachübergreifende und interdisziplinäre Lehrangebote bzw. Veranstaltungen für Studierende aller Fachbereiche.
T
Transferstelle
Die Transferstelle hat die Aufgabe der Vermittlung von nationalen und internationalen Kooperationen zwischen Industrie/Unternehmen, Verbänden und anderen Institutionen mit der Fachhochschule Dortmund.
Siehe auch:   Exkursionen
Tutorin/ Tutor
Studierende höherer Fachsemester, die unter Anleitung und Verantwortung eines Hochschullehrers zur Betreuung niedrigerer Fachsemester eingesetzt werden. Der Unterricht zur intensiven Erarbeitung, Vertiefung und Ergänzung des Lehrstoffes erfolgt meistens in kleineren Gruppen.
V
Vorkurse
Die technischen Fachbereiche der Fachhochschule Dortmund bieten vor Beginn der Vorlesungszeit des Wintersemesters für Studienanfänger/innen Vorkurse an zu den Wissensbereichen Mathematik, Physik, Technische Mechanik, Technisches Zeichnen und Chemie an, um die naturwissenschaftlichen Grundlagenkenntnisse aufzufrischen. Der im Vorkurs dargebotene Stoff wird als allgemein vorhandenes Grundwissen für die entsprechenden Vorlesungen und Seminare vorausgesetzt. Studienanfängern/innen wird deshalb dringend empfohlen, an den Vorkursen teilzunehmen.
Vorlesung
Veranstaltungsart, dient der systematischen Darstellung eines Stoffgebietes mit überwiegendem Vortragscharakter; Anleitung zum Selbststudium, Literaturhinweise.
Vorlesungsverzeichnis
Das Vorlesungsverzeichnis (VV) ist die Zusammenstellung der für das Semester an einer Hochschule angebotenen Lehrveranstaltungen.
W
Wartezeit
Die Wartezeit ist die Zeit, die zwischen dem schulischen Abschluss der Hochschulzugangsberechtigung und dem Bewerbungssemester in Halbjahren vergangen ist (d.h. Ausbildungszeiten und/oder auch Zivildienst/Bundeswehr z.B. werden mitgerechnet). Studienzeiten in einem anderen Studiengang zählen allerdings nicht als Wartezeit! Wer ausreichend lange gewartet hat, bekommt also auch in den NC-Fächern nach entsprechender Wartezeit einen Studienplatz. Dabei werden keine Wartelisten geführt, sondern man muss sich immer wieder neu bewerben.
Z
Zugangsprüfung
Die bestandene Zugangsprüfung ersetzt für den gewählten Studiengang die formale Qualifikation und berechtigt zur Aufnahme des Studiums im ersten Fachsemester dieses Studiengangs. Voraussetzung für die Zulassung zur Zugangsprüfung ist die Vollendung des 22. Lebensjahres, eine abgeschlossene Berufsausbildung und eine mindestens dreijährige berufliche Tätigkeit. Als Berufstätigkeit gilt auch die selbstständige Führung eines Familienhaushaltes mit mindestens einer erziehungs- oder pflegebedürftigen Person.
ZVS (Zentralstelle für die Vergaeb von Studienplätzen)
Entscheidet in stark nachgefragten Studiengängen über die Vergabe einzelner Studienplätze an Bewerberinnen und Bewerber.
Weitere Informationen:   http://www.zvs.de/

gedruckt am: 10.12.2018  06:06