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Informationen zum Urheberrecht

Neues Merkblatt Urheberrecht (17.04.2018)

Das Merkblatt zum Urheberrecht in Forschung und Lehre wurde vom Justitiariat an die aktuellen gesetzlichen Regelungen angepasst und steht nun wieder in der rechten Spalte dieser Webseite zum Download bereit.
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Neue Regelungen im Urheberrecht ab dem 01.03.2018

Am 01.03.2018 ist eine Novelle im Urheberrecht in Kraft getreten. Das Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz (UrhWissG) ändert und ergänzt das bestehende Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (UrhG). Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Regelungen für Lehre und Forschung im Überblick:

Zu welchem Zweck dürfen urheberrechtlich geschützte Werke genutzt werden?

  • zur Veranschaulichung der Lehre
  • im Rahmen von Prüfungen
  • zur Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen
  • im Rahmen der wissenschaftlichen Forschung (Forschungsgruppen)
In welcher Form darf die Nutzung erfolgen?
  • als Datei innerhalb einer zugangsgeschützten Umgebung (E-Learning-Plattform)
  • Kopienverteilung im Hörsaal
  • Bild- / Ton-Wiedergabe im Hörsaal
Wer darf nutzen?
  • Lehrende und Studierende der jeweiligen Veranstaltung (geschlossener Nutzerkreis)
Welche Werke dürfen in welchem Umfang genutzt werden?
  • bis zu 15% eines Schriftwerkes (Buch)
  • vergriffene Werke (z.B. im Handel nicht mehr erhältliche Bücher) auch vollständig
  • Beiträge aus Fachzeitschriften
  • Ausschnitte aus Musikstücken oder Kinofilmen von bis zu 5 Minuten
  • Abbildungen
Nicht mehr gestattet ist die Nutzung von Beiträgen aus Zeitungen und Publikumszeitschriften.

Alle gesetzlich erlaubten Nutzungen bedingen nach wie vor eine Quellenangabe.


Weiterführende Informationen:
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Digitale Semesterapparate: Pauschalvergütung bleibt bestehen (11.08.2017)

Kultusministerkonferenz (KMK) und Verwertungsgesellschaft (VG) Wort haben sich darauf verständigt, dass die Vergütung für die Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke in digitalen Semesterapparaten bis Ende Februar wie bislang pauschal erfolgt. Zum 1. März 2018 tritt das neue Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz (UrhWissG) in Kraft, in dem die Pauschalvergütung geregelt ist.

Die Einzelerfassung von urheberrechtlich geschützten Materialien, die von Lehrenden innerhalb von digitalen Semesterapparaten bereitgestellt werden, ist damit bis auf weiteres nicht erforderlich.
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Bundestag beschließt Urheberrechtsreform (30.06.2017)

Der Deutsche Bundestag hat heute das "Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz" verabschiedet, das zum 01.03.2018 in Kraft tritt.

Die Norm regelt u.a., dass bis zu 15 % eines Werkes im Rahmen von Unterricht und Forschung frei genutzt werden können und dass die zu entrichtende Vergütung pauschal an die Verwertungsgesellschaften abgegolten wird. Weiterhin wird es den Bibliotheken durch die Gesetzesreform auch wieder möglich sein, Aufsätze aus Fachzeitschriften und Büchern über die Fernleihe als E-Mail direkt an die Besteller*innen zu versenden.
Einschränkungen in der Informationsversorgung wird es hingegen bei den Formaten Zeitungen und Publikumszeitschriften geben: Hier wird das Kopieren, Verteilen oder eine Fernleihbestellung nur für private oder gewerbliche Zwecke erlaubt sein, nicht jedoch für wissenschaftliche Zwecke.

Pressemeldung des Deutschen Bibliotheksverbandes
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Weitere Unterstützung

Das Merkblatt zum Urheberrecht in Forschung und Lehre bietet eine Handhabung für Standardfälle und richtet sich vordringlich an Lehrende. Das Dokument steht in der rechten Spalte dieser Webseite zum Download bereit.

Bei Fragen rund um das Thema Urheberrecht in Lehre und Forschung wenden Sie sich bitte an die u.a. E-Mail-Adresse.

Urheberrecht (Clearingstelle)