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Hochschulentwicklungsplan

Fit für die Zukunft

Cover des Hochschulentwicklungsplans

„Wir brauchen Köpfe und Herzen,
die sich und uns bewegen wollen.
Für die Veränderungen Chancen sind.
Die gemeinsam Lust am Lernen haben.
Mit Neugier, Unterstützung und selbstständigem Tun.
Mit Vertrauen und Anerkennung, mit Versuch und Irrtum.
Flexibel und im Dialog.
Mit Partnern.
Mit Spaß.
Mit Begeisterung.
Mit dem Wissen, warum wir was tun.
Und dann: Machen wir sie orange!“

Die Fachhochschule Dortmund. Die Hochschule der Zukunft. „Das ist unser orangefarbenes Manifest“, so Prof. Dr. Andrea Kienle, Prorektorin für Digitalisierung und verantwortlich für die Umsetzung des Hochschulentwicklungsprogramms. „Es ist die Haltung, die unserem HEP zugrunde liegt. Der HEP ist das strategische Instrument, das unsere FH in den nächsten fünf Jahren gemeinsam mit allen Kolleg*innen zielorientiert einen großen Schritt auf dem Weg zur Hochschule der Zukunft führt.“


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Hochschule der Zukunft

Die großen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Klimawandel, globale Digitalisierung, Migration und Integration, Chancengerechtigkeit, demographischer Wandel, Umwelt und Gesundheit, Energie etc. verändern die Sichtweise auf die Hochschulen und deren Bedeutung grundsätzlich.

Die Fachhochschule Dortmund begreift das als eine Chance für eine zukunftsfähige und nachhaltige Ausrichtung, die auf diese Veränderung adäquat mit Lösungsansätzen reagiert, ohne Bewährtes zu vernachlässigen. „Der HEP baut auf dem Vorgänger und auf der im Leitbild verankerten Wertebasis auf“, erläutert Prof. Dr. Wilhelm Schwick, Rektor der FH. „Seit 130 Jahren machen wir erfolgreiche Hochschulentwicklung – und darauf sind wir stolz! Nun gilt es, unsere Absolvent*innen und Beschäftigten weiterhin in die Lage zu versetzen, diese Veränderungen verantwortungsbewusst mitgestalten zu können.“

Für die Fachhochschule sind unter dem Motto „Wissen und Können für morgen“ die vier Fokusthemen Digitalisierung, Internationalisierung, Projektorientierung und – als Querschnittsaufgabe, die über alle Prozesse hinweg reflektiert und implementiert wird – das Thema gesellschaftliche Verantwortung von zentraler Bedeutung. Sie ergänzen und verstärken sich im Zusammenwirken und erzeugen Synergieeffekte.


Umsetzung

Der HEP ist kooperativ mit den Kolleg*innen entwickelt und im Gegenstromverfahren zwischen Rektorat, (Fach-)Bereichen und Verwaltung erarbeitet worden. Er wird als ein lebendiges Dokument verstanden, das iterativ von den handelnden Akteur*innen fortgeschrieben und stetig den veränderten Gegebenheiten angepasst wird.

Zur Umsetzung und Operationalisierung der vier Themen wurden Fokusziele und Subziele festgelegt, die sich an den unterschiedlichen Handlungsfeldern der Hochschule („Studium und Lehre“, „Forschung, Entwicklung und Transfer“ sowie „Infrastruktur und Ressourcen“) orientieren und damit die verschiedenen Wirkungsrationalitäten der Bereiche berücksichtigen. Zur Erreichung der Subziele sind Maßnahmen mit klaren und eindeutigen Messkriterien zur Beurteilung des Fortschritts entwickelt worden.


Fokusgruppen

Alle Kolleg*innen können sich als Mitgestalter*innen in Fokusgruppen am Brainstorming und der Weiterentwicklung der Maßnahmen und Quick Wins beteiligen. Die Gruppen stoßen statusübergreifend auf reges Interesse: Rund 280 Kolleg*innen haben ihr Interesse durch die Anmeldung zu einer der vier Fokusthemen signalisiert.

An 144 Maßnahmen wird zurzeit bereits konkret gearbeitet, sie reichen von innovativen, kooperativen und projektbezogenen E-Learning-Formaten über den Ausbau zum Campus international bis hin zu fächerübergreifenden Lehrveranstaltungen zu gesellschaftlich-ethischen Aspekten.

„Der HEP ist angelegt als ein Rahmen, in dem die Fachbereiche, die Zentralen Einrichtungen und die Verwaltung ihre eigenen Entwicklungspläne erstellen“, so Prof. Schwick. „Spezielle fachspezifische Maßnahmen sind nicht nur möglich, sondern erwünscht.“

Mehrere Personen strecken symbolische ihre Arme nach einem orangefarbenen Würfel.

Gemeinsam für die Zukunft der Hochschule (v.l.): Prof. Dr. Marcel Hunecke, Kanzler Jochen Drescher, Prorektorin Prof. Dr. Katrin Löhr, Rektor Prof. Dr. Wilhelm Schwick, Prorektorin Prof. Dr. Andrea Kienle, Prof. Dr. Sabine Sachweh, Prorektorin Prof. Dr. Tamara Appel, Heike Mertins, Prorektor Prof. Dr. Volker Helm und Dr. Christian Schlösser (Foto: Stephan Schütze)