Geschlechtergerechte Sprache

Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern zu verwirklichen beinhaltet auch, Frauen ebenso explizit wie Männer anzusprechen und nicht nur "mitzudenken". In der geschlechtergerechten Sprache wird daher nicht mehr das "generische Maskulinum" verwendet, sondern es wird überlegt, an welchen Stellen nur Frauen oder nur Männer gemeint sind und an welchen Stellen beide Geschlechter gemeint sind.

Die Verpflichtung zur Anwendung einer geschlechtergerechten Sprache ist inzwischen gesetzlich verankert. Die Umsetzung dieser Gleichstellungsaufgabe wird durch zahlreiche Handreichungen mit Praxisbeispielen unterstützt.

nach obennach unten

Ein Beitrag von Anja Nehls auf deutschlandfunk.de (Campus & Karriere)

Professor oder Professorin: Landd Hornscheidt hält beide Ansprachen für problematisch. Die Linguistin, die an der Humboldt-Universität eine Professur für Gender-Studies innehat, bevorzugt die geschlechtsneutrale Anrede "Professx". Lesen und hören Sie mehr unter: