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Newsletter der Gleichstellungsbeauftragten

Aus der Hochschule, der bundesweiten Gleichstellungspolitik und Hochschulforschung


Gleichstellungspläne 2018 sind vom Senat verabschiedet worden

Die Gleichstellungspläne wurden vom Senat im Juli verabschiedet. Sie können diese einsehen auf der Webseite des Gleichstellungsbüros unter "Bericht und Statistik". Mehr


Gleichstellungsprojekt "Ladies\'Lounge"

Seit Jahresbeginn 2018 gibt es das Gleichstellungsprojekt "Ladies`Lounge". Das Projekt macht Lust auf Gremien - mit dem Format "Reden wie Hedwig" und richtet sich an Beschäftigte und Studierende.

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Begriffe zur Akzeptanz vielfältiger sexueller Identitäten - Wortschatz

Der Wort-Schatz enthält in einfachen Sätzen Erläuterungen zu Begriffen wie lesbisch, schwul, transsexuell, Vielfalt, Diskriminierung, Regenbogenfamilie und vielen anderen.

Ausdrücklich bemüht sich der Wort-Schatz um einfache Sprache, eine übersichtliche Struktur und Reduzierung auf das Wesentliche.

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gend-o-mat: Eine Annäherung an den gendersensiblen Sprachgebrauch

Sprache hat viel mit Gewöhnung zu tun, sie ist aber auch gestaltbar.

Es geht nicht darum, sturen Regeln zu folgen, sondern sich die Grundsätze der gendersensiblen Sprache bewusst zu machen und alternative Möglichkeiten kreativ in den eigenen Sprachgebrauch einzubauen. Dass dies nicht immer einfach ist, genau was diskutiert der gend-o-mat mit seinen drei "Sprechstimmen": "Kann gendern was ändern?" - Durchklicken bis zur letzten Folie lohnt sich!

Der gend-o-mat ist eine Empfehlung der Bauhaus-Universität Weimar.


Entgelttransparenzgesetz: Nur eine Minderheit von Unternehmen ist aktiv geworden

Nach dem Entgelttransparenzgesetz ist jeder Arbeitgeber verpflichtet, Männern und Frauen für vergleichbare Arbeit gleich viel zu zahlen. In Betrieben mit mehr als 200 Beschäftigten – also für etwa ein Drittel aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland – gilt zusätzlich ein „individueller Auskunftsanspruch“, der in einem zweiten Schritt Anfang 2018 in Kraft getreten ist. Danach können Beschäftigte verlangen, dass ihnen der Arbeitgeber das durchschnittliche Gehalt der Kollegen des jeweils anderen Geschlechts nennt, die eine ähnliche Arbeit leisten. Dadurch sollen bestehende Ungerechtigkeiten offengelegt und schließlich beseitigt werden. Für Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern gelten weitere Vorgaben: Sie sollen regelmäßig überprüfen, wie es um die Entgeltgleichheit im Unternehmen steht, und dazu einen Bericht erstellen.


Informationen aus dem CEWS:

Neues Familienportal ist gestartet

Ob Elterngeld, Kinderzuschlag oder Unterhaltszuschuss - unter der Webadresse www.familienportal.de finden Familien erstmals unter einem digitalen Dach alle wichtigen Informationen und Beratungsangebote rund um das Thema Familie.


Online-Handreichung "Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt an Hochschulen"

Die bukof-Kommission "Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt" hat Informationen, Hilfestellung und Materialien zum Thema zusammengestellt. Mehr unter: https:// bukof.de/online-handreichung-sdg/


Neu im CEWS-Portal: Themenseiten Gender Bias in der Wissenschaft und Familienfreundliche Wissenschaft

Die Themenseite Gender Bias in der Wissenschaft gibt einen Forschungsüber-blick zu Studien im Kontext von Empfehlungsschreiben, Auswahlverfahren,
Homosozialität/Homophilie sowie Lehre und Forschung. Die Seite informiert zudem über Lösungsansätze zur Reduzierung von Gender Bias.

Die Themenseite Familienfreundliche Wissenschaft baut auf dem im Rahmen eines BMBF-Projektes entstandenen Portal (familienfreundlichewissenschaft.
org) auf.
Die neu strukturierte Seite ist im CEWS-Portal integriert und bietet zum einen Hintergrundinformationen zum Spannungsfeld von Gleichstellungs- und
Familienpolitik und zum anderen Verweise auf CEWS-interne Angebote wie Links, Literatur etc.
So lassen sich beispielsweise Familienservicestellen in der Link-Datenbank recherchieren. Zudem finden Nutzer*innen Hinweise zu Vernetzungsaktivitäten
von Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie zu Zertifikaten für wissenschaftliche Einrichtungen für deren Familienfreundlichkeit.


Neues Landesprogramm für chancengerechte Hochschulen

Das neue Landesprogramm Chancen ergreifen, Forschung und Familie fördern -  Programm für chancengerechte Hochschulen in Nordrhein-Westfalen (FF-Hochschulen) unterstützt Maßnahmen zur Verbesserung der Chancengerechtig-keit und der Vereinbarkeit von Wissenschaftskarriere und Familie an den Hochschulen.

Jede Hochschule soll in den nächsten drei Jahren einen Sockelbetrag für Maßnahmen zur Verbesserung der Chancengerechtigkeit und der Vereinbarkeit von Wissenschaftskarriere und Familie erhalten. Die Mittel in Höhe von insgesamt 4,5 Millionen Euro pro Jahr werden den Hochschulen ab dem Haushaltjahr 2019 zur Verfügung gestellt. Für die Jahre 2020 und 2021 steht die Förderung unter dem Vorbehalt des Haushaltgesetzgebers.  Mindestens 40 Prozent der Mittel müssen an den Hochschulen für Maßnahmen verwendet werden, welche die Vereinbarkeit von Studium und Beruf mit familiären Verpflichtungen und Pflege verbessern. Die Verwendung der Mittel soll in Abstimmung mit den Gleichstellungsbeauftragten erfolgen.


Vom MINT-Studium in den Beruf: Neue Broschüre gibt Tipps für einen gelingenden Berufseinstieg

Ein MINT-Studium bietet vielfältige berufliche Möglichkeiten. Wie aber finde ich als MINTAbsolventin die für mich passende Stelle? Welche
Anforderungen muss ich erfüllen und wie sehen meine Karriereperspektiven aus? Die Geschäftsstelle des Nationalen Pakts für Frauen in MINTBerufen
„Komm, mach MINT.“ unterstützt mit der neu erschienenen Broschüre „Vom MINT-Studium in den Beruf“ MINT-Studentinnen und -Absolventinnen
dabei, diese und ähnliche Fragen zu beantworten und praxisnah umzusetzen.
Ob mit einem Abschluss in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik – Fachkräfte in diesen Bereichen sind gefragt und wer sich frühzeitig orientiert, wird nach dem Studium schnell einen passenden Job finden. Wie aber finde ich heraus, welcher Job am besten zu mir passt und
welche Branche die richtige für mich ist? Die neue Broschüre „Vom MINT-Studium in den Beruf“, die die Netzwerk-Initiative „Komm, mach MINT.“ herausgegeben hat, gibt diesbezüglich Orientierung: MINT-Absolventinnen, die sich mitten in der Jobsuche befinden bzw. bereits ihre erste Stelle angetreten haben, berichten davon, wie ihnen Praktika und Mentoring-programme im Studium dabei geholfen haben, Einblick in unterschiedliche
Branchen zu bekommen und einen besseren Überblick über mögliche Tätigkeitsfelder zu erhalten. Personalverantwortliche geben Auskunft
darüber, worauf in Bewerbungsgesprächen Wert gelegt wird, und wie sich Studentinnen am besten darauf vorbereiten können. Neben Interesse
und einem entsprechenden Abschluss sind gekonntes Netzwerken und Selbstmarketing für den Karriereein- und -aufstieg unerlässlich.


Bundesweiter Aufruf zum Girls\'Day - Mädchen-Zukunftstag am 28.03.2019

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie 12 Aktionspartnerinnen
und -partner sowie die bundesweite Koordinierungsstelle rufen gemeinsam zum Girls‘Day – Mädchen-Zukunftstag 2019 auf.


Gender-Pay-Gap: Professorinnen bei W-Besoldung im Nachteil

Die Zeitschrift Forschung & Lehre berichtet in der Dezember-Ausgabe: „Die Durchschnittsbesoldung zwischen den Bundesländern unterscheidet sich
um mehr als 1.000 Euro monatlich. Frauen sind insgesamt schlechter dran.“
Die realen Unterschiede bei den monatlichen Bruttogehältern von Professorinnen und Professoren gehen bis zu 650 Euro auseinander.
Während der Durchschnittswert der tatsächlich bezogenen Besoldung bundesweit bei 8.580 Euro für W3- Professoren liegt, erhalten W3-Professorinnen nur 7.930 Euro. Dies geht aus dem aktuellen
Besoldungsranking des Deutschen Hochschulverbands (DHV) hervor, über das Forschung & Lehre in der Dezember-Ausgabe berichtet.


Beschluss des Rats für deutsche Rechtschreibung: Empfehlungen zur "geschlechtergerechten Schreibung"

Der Rat für deutsche Rechtschreibung definiert die folgenden sechs Kriterien als Grundlage für „Geschlechtergerechte Schreibung“:
Geschlechtergerechte Texte sollen
- sachlich korrekt sein,
- verständlich und lesbar sein,
- vorlesbar sein (mit Blick auf die Altersentwicklung der Bevölkerung und   die Tendenz in den Medien, Texte in vorlesbarer Form zur Verfügung zu stellen),

- Rechtssicherheit und Eindeutigkeit gewährleisten,
- übertragbar sein im Hinblick auf deutschsprachige Länder mit mehreren Amts -und Minderheitensprachen,
- für die Lesenden bzw. Hören den die Möglichkeit zur Konzentration auf die wesentlichen Sachverhalte und Kerninformationen sicherstellen.

Die Beobachtung der geschriebenen Sprache zeigt dazu derzeit neben verschiedenen grammatischen (Generisches Maskulinum, Passivkonstruktionen
usw.) verschiedene orthographische Ausdrucksmittel wie Unterstrich (Gender-Gap), Asterisk (Gender-Stern) oder den Zusatz männlich,
weiblich, divers (m, w, d) nach dem generischen Maskulinum.
Diese entsprechen in unterschiedlichem Umfang den Kriterien für geschlechtergerechte Schreibung.


Umfrage: Bewerbende berichten über unzulässige Fragen in Vorstellungsgesprächen

Auch zwölf Jahre nach Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungs-gesetzes stellen PersonalverantwortlicheBewerbenden in Vorstellungsge-sprächen unzulässige Fragen. Viele Bewerbende wissen nicht darüber Bescheid, welche Fragen erlaubt sind und welche nicht.

„Fragen nach Kinderwunsch, Schwangerschaft, nach der sexuellen Orientierung oder beispielsweise nach pflegebedürftigen Angehörigen
haben im Bewerbungsgespräch nichts zu suchen“, sagt Bernhard Franke, kommissarischer Leiter der Antidiskriminierungsstelle des Bundes. „Im
Vordergrund muss immer die Qualifikation der Bewerbenden stehen. Von einem zu erwartenden Kinderwunsch oder von der Herkunft dürfen
Arbeitgeber eine Job-Entscheidung dagegen nicht abhängig machen. Bewerbende, denen derartige Fragen gestellt werden, müssen nichts dazu sagen – und dürfen bei Fragen nach einer Schwangerschaft
sogar die Unwahrheit sagen. Denn all dies geht den Arbeitgeber nichts an.“
Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) untersagt eine Benachteili-gung von Beschäftigten aufgrund des Alters, einer Behinderung, der
ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der sexuellen Orientierung oder der Religion/Weltanschauung.
In diesem Sinne stellt z.B. die Frage nach einer Schwangerschaft eine Benachteiligung von Bewerberinnen wegen des Geschlechts und einen
Verstoß gegen das Diskriminierungsverbot dar.


Workshop: Gender-Kompetenz in der beruflichen Praxis

In unterschiedlichen Fach- und Einsatzfeldern stehen Fach- und Führungs-kräfte, Gleichstellungsakteure sowie Trainerinnen und Trainer vor der Herausforderung, Gender- und Diversity-Perspektiven in berufliche Schwerpunkte, Projekte, Fachthemen oder Angebote der Fort- und Weiterbildung kompetent zu integrieren. Neben dem notwendigen
fachspezifischen Gender-Diversity-Wissen brauchen sie dazu auch Kenntnisse und Fertigkeiten in der Anwendung gender- und diversitysensibler Instrumente, Methoden und Didaktik des gendersensiblen Gestaltens. Der Workshop bietet in zwei aufeinander aufbauenden Modulen neben Basisinformationen zu Gender Mainstreaming und Managing Diversity eine Einführung in gender- und diversity-orientierte Instrumente und Methoden sowie Hilfestellung bei der Integration von Gender-Perspektiven und -Aspekten in eigene Projekte, Fachthemen und Arbeitsthemen und -schwerpunkte sowie Personalentwicklungs- oder Trainingskonzepte.
Im Mittelpunkt steht dabei die konkrete Bearbeitung und Beratung von Fragestellungen, Themen und Projektplanungen der Teilnehmenden.

Informationen und Anmeldung:

http://www.gwi-boell.de/de/2016/12/02/greencampusworkshop-
gender-kompetenz-der-beruflichen-praxis


Informationen


gedruckt am: 17.02.2019  12:21