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Newsletter der Gleichstellungsbeauftragten

Aus der Hochschule, der bundesweiten Gleichstellungspolitik und Hochschulforschung


Gleichstellungspläne 2018 sind vom Senat verabschiedet worden

Die Gleichstellungspläne wurden vom Senat im Juli verabschiedet. Sie können diese einsehen auf der Webseite des Gleichstellungsbüros unter "Bericht und Statistik". Mehr


Das Professorinnenprogramm

Um mehr Frauen auch nach der Promotion im Wissenschaftssystem zu halten und ihre Präsenz auf allen Qualifikationsstufen zu steigern, haben Bund und Länder 2008 das Professorinnenprogramm ins Leben gerufen. Für die erste und zweite Programmphase wurden je 150 Millionen Euro bereitgestellt. In der nunmehr dritten Programmphase (2018 - 2022) wurde das Mittelvolumen auf 200 Millionen Euro erhöht, sodass sich das Gesamtvolumen des Professorinnenprogramms auf 500 Millionen Euro beläuft. Das Programm wirkt auf zwei Ebenen: Es erhöht die Anzahl der Professorinnen und stärkt zudem durch spezifische Maßnahmen die Gleichstellungsstrukturen an deutschen Hochschulen. Mehr


Begriffe zur Akzeptanz vielfältiger sexueller Identitäten - Wortschatz

Der Wort-Schatz enthält in einfachen Sätzen Erläuterungen zu Begriffen wie lesbisch, schwul, transsexuell, Vielfalt, Diskriminierung, Regenbogenfamilie und vielen anderen.

Ausdrücklich bemüht sich der Wort-Schatz um einfache Sprache, eine übersichtliche Struktur und Reduzierung auf das Wesentliche.


gend-o-mat: Eine Annäherung an den gendersensiblen Sprachgebrauch

Sprache hat viel mit Gewöhnung zu tun, sie ist aber auch gestaltbar.

Es geht nicht darum, sturen Regeln zu folgen, sondern sich die Grundsätze der gendersensiblen Sprache bewusst zu machen und alternative Möglichkeiten kreativ in den eigenen Sprachgebrauch einzubauen. Dass dies nicht immer einfach ist, genau was diskutiert der gend-o-mat mit seinen drei "Sprechstimmen": "Kann gendern was ändern?" - Durchklicken bis zur letzten Folie lohnt sich!

Der gend-o-mat ist eine Empfehlung der Bauhaus-Universität Weimar.


Das Gutachten „Digitalisierung geschlechtergerecht gestalten“ für den Dritten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung wurde veröffentlicht

Das Gutachten „Digitalisierung geschlechtergerecht gestalten“ für den Dritten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung wurde jetzt veröffentlicht. Mehr


Gender-Pay-Gaps an Hochschulen

Im Rahmen des Gender-Pay-Gap-Prozesses wurde vom MKW NRW der Fragebogen „Leitfaden zur Definition von Einflussfaktoren und zur Entwicklung von Maßnahmen in Bezug auf den Gender Pay Gap“ an die Hochschulleitungen verschickt. Dem Sprecherinnengremium der LaKof NRW liegt ebenfalls ein Fragebogen zur Beantwortung vor.
Die Frist für die Beantwortung der Fragen ist der 28. Februar 2021

Die Verantwortung für die Beantwortung soll dabei explizit bei den Hochschulleitungen bleiben und nicht auf die Gleichstellungsbeauftragten übertragen werden.

Veröffentlichung der bukof Handlungsempfehlungen für mehr Entgeltgerechtigkeit und faire Arbeitsbedingungen in Hochschulsekretariaten

Die Handlungsempfehlungen sind Teil der bukof-Kampagne „Fairnetzt Euch!“ und richten sich insbesondere an Hochschulleitungen. Sie zeigen vielfältige Instrumente, Spielräume und Handlungsmöglichkeiten für mehr Entgeltgerechtigkeit und für faire Arbeitsbedingungen in Hochschulsekretariaten auf.  Die Handlungsempfehlungen sind jetzt an die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) übergeben worden. Mehr


Neue Themenseite "Gender-Monitoring" an Hochschulen und Forschungseinrichtungen

Die neue Themenseite des CEWS stellt u.a. Informationen zu den theoretischen Grundlagen sowie zur praktischen Umsetzung von Gender-Monitoring bereit und bietet einen Zugang zu Daten zu Geschlechterverhältnissen in der Wissenschaft. Mehr


Interessante Veranstaltungen

Wussten Sie schon, dass wir auf verschiedenste Veranstaltungen in Dortmund und Umgebung aufmerksam machen? Diese finden Sie hier


Informationen aus dem CEWS:

Handreichungen für Lehrkräfte unterstützen bei der Berufs- und Studienorientierung für MINT

Jugendlichen steht heute eine Vielzahl an Studiengängen und Ausbildungsberufen zur Auswahl.
Doch nicht wenige von ihnen fühlen sich von dem großen Angebot an Möglichkeiten überfordert und haben letztendlich doch keine richtige Vorstellung davon, was sich hinter einzelnen Berufsfeldern verbirgt. Schülerinnen und Schülern, die sich beispielsweise für Naturwissenschaften interessieren, haben oft nur wenig Kenntnisse darüber, dass ihnen neben den Berufen Biologin, Chemikerin
oder Geologin eine Vielzahl weiterer Berufsperspektiven offen steht und insbesondere interdisziplinäre Ausbildungen und Studiengänge zukunftsweisende
Arbeitsgebiete eröffnen.
Um das zu ändern, hat die „Komm, mach MINT.“- Geschäftsstelle Broschüren zu den einzelnen MINT-Schwerpunkten Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik herausgegeben, in denen die entsprechenden Berufs- und Studienmöglichkeiten
vorgestellt werden und Auszubildende, Studierende und Berufstätige einen Einblick
in ihren Berufsalltag geben und ihre persönlichen Erfahrungen schildern. Eines machen die Portraits der Rollenvorbilder besonders deutlich: MINTBerufe
sind zukunftsweisend und bieten vielfältige Möglichkeiten, verschiedene Interessen zu kombinieren, beispielsweise in der Medieninformatik, der
Bionik oder der Umwelttechnik.
Wie die Broschüren im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung in der Schule genutzt werden können, wird in den Handreichungen für Lehrkräfte
aufgezeigt. Spannende Unterrichtsideen, Hinweise auf Wettbewerbe und Möglichkeiten für das praktische Ausprobieren sind zentraler Bestandteil der Handreichungen. Mit der jetzt erschienenen Handreichung Naturwissenschaften komplettiert die
„Komm, mach MINT.“-Geschäftsstelle ihr Angebot: Für alle MINT-Fächer stehen nun Broschüren und entsprechende Handreichungen zur Verfügung.

Diese sind kostenfrei im Internet erhältlich unter:
https://material.kompetenzz.net/komm-mach-mint/multiplikatorinnen
Sie stehen dort auch als pdf zum Download zur
Verfügung.
Quelle: PM - komm mach mint, 07.12.2020
https://www.komm-mach-mint.de/presse/pressemitteilungen/handreichungen-fuer-lehrkraefte


DESTATIS: 1,1 % mehr wissenschaftliches Hochschulpersonal im Jahr 2019 - Professorinnen-Anteil bei 26 %

An den deutschen Hochschulen und Hochschulkliniken waren zum Jahresende 2019 rund 407 000 Personen im wissenschaftlichen Bereich beschäftigt.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, waren das 1,1 % mehr als Ende 2018.

Weitere Informationen:
Detaillierte Ergebnisse bietet Fachserie „Personal an Hochschulen, 2019“.
Lange Zeitreihen zu dem Personal an Hochschulen können über die Datenbank GENESIS-Online (Tabelle 21341-0001 bis 21341-0003) abgerufen werden. Mehr


Lehrpreis für exzellente Lehre in den Ingenieurwissenschaften und der Informatik ausgeschrieben

Zum zweiten Mal lobt der Stifterverband gemeinsam mit der Konferenz der Fachbereichstage (KFBT) den Ars legendi-Fakultätenpreis für herausragende
Lehre in Ingenieurwissenschaften und Informatik aus. Der Preis wird alle zwei Jahre verliehen und ist mit 15.000 Euro dotiert.
Die Studiengänge in den Ingenieurwissenschaften und der Informatik sind komplex und stark praxisbezogen.
Sie stehen wie die gesamte Hochschullehre durch die Covid-19-Pandemie vor besonders
großen Herausforderungen. Neue digitale Lehr- und Prüfungsformate müssen in kurzer Zeit entwickelt
werden. Mehr



Weiterbildung, Karriereförderung


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