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Newsletter der Gleichstellungsbeauftragten

Aus der Hochschule, der bundesweiten Gleichstellungspolitik und Hochschulforschung


Gleichstellungspläne 2018 sind vom Senat verabschiedet worden

Die Gleichstellungspläne wurden vom Senat im Juli verabschiedet. Sie können diese einsehen auf der Webseite des Gleichstellungsbüros unter "Bericht und Statistik". Mehr


Gleichstellungsprojekt "Ladies\'Lounge"

Seit Jahresbeginn 2018 gibt es ein neues Gleichstellungsprojekt "Ladies`Lounge". Das Projekt macht Lust auf Gremien - mit dem Format "Reden wie Hedwig" und richtet sich an Mitarbeiterinnen und Studentinnen.

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Das Entgelttransparenzgesetz

Das Gesetz zur Förderung der Transparenz von Entgeltstrukturen soll vor allem Frauen dabei unterstützen, ihren Anspruch auf gleiches Entgelt bei gleicher oder gleichwertiger Arbeit künftig besser durchzusetzen. Dafür sieht es folgende Bausteine vor: Einen individuellen Auskunftsanspruch für Beschäftige, die Aufforderung von Arbeitgebern zur Durchführung betrieblicher Prüfverfahren sowie eine Berichtspflicht zu Gleichstellung und Entgeltgleichheit. Mehr


Begriffe zur Akzeptanz vielfältiger sexueller Identitäten - Wortschatz

Der Wort-Schatz enthält in einfachen Sätzen Erläuterungen zu Begriffen wie lesbisch, schwul, transsexuell, Vielfalt, Diskriminierung, Regenbogenfamilie und vielen anderen.

Ausdrücklich bemüht sich der Wort-Schatz um einfache Sprache, eine übersichtliche Struktur und Reduzierung auf das Wesentliche.

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Informationen aus dem CEWS:



Männer und Frauen wünschen sich oft kürzere Arbeitszeiten

50 Prozent der männlichen und gut 40 Prozent der weiblichen Beschäftigten würden ihre Arbeitszeitgerne um mindestens 2,5 Wochenstunden verkürzen.
Überdurchschnittlich häufig wollen Beschäftigte mit höheren Bildungs-abschlüssen und größererberuflicher Autonomie weniger arbeiten.
Das geht aus einer veröffentlichten Studie des  Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung(IAB) hervor. Mehr


Neue Arbeitswelt: Arbeitszeitgesetz verliert an Bedeutung

Die Grenzen zwischen Arbeit und F reizeit verschwimmen zunehmend. Schon heute verbringen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in ihrer Freizeit durchschnittlich mehr als fünf Stunden pro Woche mit beruflichen Aktivitäten. Das geht auseiner aktuellen Auswertung der IZA/XING-Studie
„Arbeiten in Deutschland“ hervor. In der repräsentativen Befragung gaben 62,8 Prozent von 1.809 Beschäftig-ten zwischen 25 und 54 Jahren an, sich auch in ihrer Freizeit mit Tätigkeiten zu beschäftigen, die eigentlich ihrer regulären Arbeitszeit zuzurechnen sind. Unter den zusätzlich befragten 1.967 XING-Mitgliedern sind es sogar87,6 Prozent.Die Studie offenbart auch Unterschiede zwischen Männern und Frauen: In der repräsentativen Gruppe über alle Beschäftigen verbringen 67 % der Männer,aber nur 50 % der weiblichen Befragten einen Teil ihrer Freizeit mit beruflichen Aktivitäten. Die Forscher führen diese Diskrepanz zum Teil auf die immer noch ungleiche Verteilung der Arbeit im Haushalt zurück, die Frauen daheim weniger Zeit für Berufliches lässt. Ein weiterer Erklärungsansatz sind die Geschlechterunterschiede in den Tätigkeitsprofilen. So zeigt sich unter den XING-Mitgliedern,die sich von den Branchen und Tätigkeiten her ähnlicher sind als die repräsentative Gruppe, eine deutliche Angleichung von Frauen (83,7 %) und Männern (88,8 %) hinsichtlich Arbeit in der Freizeit.


Frauen im Kunstbetrieb finanziell benachteiligt

Eine Studie, an der u.a. die University of Technology Sydney beteiligt war, untersuchte mehr als eine Millionen Kunstauktionen der vergangenen
40 Jahre. Sie hat bestätigt, dass Arbeiten von weiblichen Kunstschaffenden Preise erzielen, die durchschnittlich 50 % unter den Arbeiten von Männern liegen.Sie konnten herausfinden, dass der Preisunterschied in Ländern und
Jahren mit höherer Geschlechterungleichheit größer war, als in Ländern und Jahren mit entgegengesetzten Tendenzen. Diese Erkenntnis legt nahe,
dass das kulturelle Geschlechterverständnis gegenüber Frauen eine entschei-dende Schlüsselrosse zuspielen scheint. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass die Teilnehmer nicht dazu in der Lage waren, das Geschlechtdes Künstlers bzw. der Künstlerin akkurat durch das bloße Betrachten der Kunstwerke zu bestimmen. Arbeiten, die für das Werk von Künstlerinnen gehalten wurden, wurden jedoch von den männlichen Teilnehmern geringer bewertet.


Mädchen, Mathe, Männerdomänen: Neue Erkenntnisse zu Geschlechterstereotypen

Die Wahrscheinlichkeit,aufgrund von schlechten Noten den Studiengang zu wechseln, ist bei Frauen und Männern gleich hoch. Ein Blick auf die männerdominierten MINT-Fächer zeigt jedoch, dass Frauen hier tatsächlich sensibler reagierten und ihr Studium als Reaktion auf schlechte Ergebnisse häufiger abbrachen als Männer. Daraus schließen die Autorinnen, dass der Notenfrust erst in Kombination mit einem männlich dominierten Studienumfeld
zu einer höheren Sensibilität bei Frauen führt. Demnach entscheiden sich Mädchen häufiger für MINT-Fächer, je weniger männliche Mitschüler sie haben.Vielmehr legen die Erkenntnisse nahe, dass ein insgesamt verbessertes Lernumfeld (gemessen etwa an Pünktlichkeit, Mitarbeit und allgemeinem
Wohlbefinden) dazu beiträgt, dass mehr Mädchen MINT-Fächer wählen und darin auch verhältnismäßig gut abschneiden.


Der Deutsche Hochschulverband (DHV) wirbt für ein "Elternzeitausgleichssemester"

Es soll die Vereinbarkeit von Familie und Wissenschaft fördern. Antragsberechtigt sollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf zeitlich befristeten Qualifikationsstellen sein. Nach mindestens sechsmonatiger Elternzeit soll die Möglichkeit bestehen, für die Dauer von bis zu zwei Semestern von Lehrverpflichtungen befreit zu werden, um wieder Anschluss in der Forschung zu erhalten. Das „Elternzeitausgleichssemester“ soll ausschließlich der wissenschaftlichen Qualifikation der Antragsstellerin bzw. des Antragsstellers dienen und Forschungsfreiräume schaffen. Obwohl der Anteil an Frauen in der Berufsgruppe der Hochschullehrer in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen habe, sei gegenwärtig nicht einmal jede vierte Professur mit einer Frau besetzt. Mitverantwortlich dafür sei, dass die Familiengründung zeitlich in die Phase der Qualifika-tion (Dissertation, Habilitation, Juniorprofessurund vergleichbares) falle.


Neues Familienportal startet

Ob Elterngeld, Kinderzuschlag oder Unterhaltszuschuss - unter der Webadresse www.familienportal.de finden Familien erstmals unter einem digitalen Dach alle wichtigen Informationen und Beratungsangebote rund um das Thema Familie.


Online-Handreichung "Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt an Hochschulen"

Die bukof-Kommission "Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt" hat Informationen, Hilfestellung und Materialien zum Thema zusammengestellt. Mehr unter: https:// bukof.de/online-handreichung-sdg/



Best Practice-Club "Familie in der Hochschule e.V." veröffentlicht Positionspapier zur Finanzierungssituation Studium mit Kind

„In dem Positionspapier zur Finanzierungssituation für ein Studium mit Kind skizziert der BestPractice-Club „Familie in der Hochschule e.V.“ den
komplexen finanziellen Sachverhalt, mit dem sich studierende Eltern zur Sicherung ihres Lebensunterhalts konfrontiert sehen. Finanziell müssen diese sich in vielen Fällen darauf einstellen, am Existenzminimum zu leben. So schließen sich beispielsweise ein Teilzeitstudium und BAföG-Bezug aus oder es werden im Fall der Beurlaubung SGB II-Leistungen gewährt, was allerdings mit der Weiterführung des Studiums nicht vereinbar ist. Bis dato fehlt es an einem schlüssigen Konzept, das studierende Eltern adäquat fördert und ihnen eine größere finanzielle Sicherheit und Transparenz gewährt.


Rat für deutsche Rechtschreibung: Geschlechtergerechte Schreibung - Herausforderung noch ohne Lösung

Der Rat für deutsche Rechtschreibung hat den ersten Bericht der von ihm im November 2017 eingesetzten Arbeitsgruppe „Geschlechtergerechte Schreibung“ beraten und dazu am 8. Juni 2018 eine Pressemitteilung veröffentlicht.

Mehr im CEWS 114, Seite 64-65


Gender und Diversity in der Lehre der MINT-Fächer

Das Gender- und Frauenforschungszentrum der Hessischen Hochschulen (gFFZ) hat seine Homepage um eine ausführliche Handreichung für Lehrende zum Thema „Gender in die Lehre der MINT-Fächer“ erweitert.
Diese Homepage und die zugehörige Handreichung sollen Lehrende im ‚Alltagsgeschäft‘ dabei unterstützen und helfen, Lehre gender- und diversitybewusster zu gestalten. Mehr


Save the Date: Connecting Women in Computing & Technology, Berlin am 11.10. - 12.10.2018

Das Ada Lovelace Festival ist eins der führenden, europäischen Events, um Frauen aus der Informatik- und Technologiebrache zusammen zu bringen und Diversity zu zelebrieren. In den letzten drei Jahren haben wir uns zu einer herausragenden Plattform für technisches Know-how und die Stimmen von IT-Praktikerinnen etabliert. Das Festival bietet brandneue Tech Insights, inspirierende Vorträge, wertvolle Hands-on-Workshops und eine einzigartige Networking-Basis für die Community der Frauen im Tech-Bereich. Mehr


Save the Date: 10. meccanica feminale 2019, Hochschule Stuttgart, Campus Vaihingen vom 19.02. - 23.02.2019

Die meccanica feminale bringt hochschulübergreifend Studentinnen und Wissenschaftlerinnen aller Ingenieurwissenschaften - insbesondere aus Maschinenbau und Elektrotechnik - von Universitäten, Fachhochschulen, Dualen Hochschule sowie Fachfrauen aus der Praxis zusammen. Sie ist auch ein Ort des Experimentierens, um neue Impulse in dasingenieurwissen-schaftliche Studium zu bringen. Die meccanica feminale ermöglicht den Teilnehmerinnen, sich in einer individuellen und lernförderlichen Atmosphäre unter Frauen weiter zu qualifizieren. Mehr


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gedruckt am: 25.09.2018  04:47