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Newsletter der Gleichstellungsbeauftragten

Aus der Hochschule und der bundesweiten Gleichstellungspolitik



Männertag 2017

Zum Internationalen Männertag führte das Gleichstellungsbüro eine Verlosung durch. Die Verlosung erfolgte in der Gleichstellungskommission am 14.12.2017. Über den Preis "Zeit für Sport & Spaß" freute sich ein Mitarbeiter aus der Verwaltung, über den Preis "Zeit für gutes Essen" freute sich ein Mitarbeiter aus dem Fachbereich und über den Preis "Zeit für Männerpolitik" freute sich ein Student.

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Mutterschutzgesetz

Um den geänderten gesellschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen zu entsprechen, wurde das Mutterschutzrecht grundlegend reformiert.Erstmalig gilt der Mutterschutz nun auch für Studentinnen. Die Fachhochschule berät und informiert über die aus dem Gesetz resultierenden Rechte und Pflichten für Studentinnen in der Schwangerschaft und Stillzeit. Mehr


Gleichstellungsprojekt "Ladies\'Lounge" gestartet

Zum Jahresbeginn 2018 startete ein neues Gleichstellungsprojekt "Ladies`Lounge". Das Projekt macht Lust auf Gremien - mit dem Format "Reden wie Hedwig" und richtet sich an Mitarbeiterinnen und Studentinnen.

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Was ist das Wissensportal LSBTI²?

Das Wissensportal ist eine online-Plattform, die es erleichtert, Quellen und Ressourcne in den Bereichen Gesundheit und soziale Teilhabe von lesbischen, schwulen, bisexuelle, queeren, transgeschlechtlichen und intergeschlechtlichen Menschen zu finden. Der regionale Schwerpunkt ist Deutschland. Es werden jedoch auch internationale Quellen hier aufgeführt, da viele Publikationen von überregionaler Bedeutung sind und es in Deutschland zu vielen Fragen noch nicht ausreichend Forschung und Quellen gibt.

Was bedeutet der Name LSBTI²?

LSBTI ist das Akronym für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans* und Inter* - wobei wir insbesondere alle, die sich angesprochen fühlen, bitten, die Buchstaben so für sich zu lesen, wie es für sie passt.
Wir lesen den Kurztitel als "L-S-B-T-I-hoch-zwei", was im bester denglischer Aussprache sogar einen Innenreim ergibt. Das Portalträgt dazu bei, die Potentiale von LSBTI-Themen und -Ressourcen besser auszuschöpfen.

LSBTI² richtet sich an: Wissenschaftler*innen, Absolvent*innen, Studierende, Menschen in der LSBTI-Community-Arbeit, Fachkräfte und andere Interessierte. Mehr

Das Netzwerk* Sexuelle und geschlechtliche Diversität in Gesundheitsforschung und -versorgung vernetzt Fachleute aus Gesundheitsversorgung, Wissenschaften und Community mit dem Ziel, gesundheitliche und soziale Teilhabe von LSBTI zu verbessern.

 


Internationaler Frauentag 2018

Am 8. März ist wieder Internationaler Frauentag. In diesem Jahr findet für die Frauen in unserer Hochschule eine Verlosung statt. In welcher Form? Lassen Sie sich überraschen und merken Sie sich den 08.03. vor!


Das Entgelttransparenzgesetz

Das Gesetz zur Förderung der Transparenz von Entgeltstrukturen soll vor allem Frauen dabei unterstützen, ihren Anspruch auf gleiches Entgelt bei gleicher oder gleichwertiger Arbeit künftig besser durchzusetzen. Dafür sieht es folgende Bausteine vor: Einen individuellen Auskunftsanspruch für Beschäftige, die Aufforderung von Arbeitgebern zur Durchführung betrieblicher Prüfverfahren sowie eine Berichtspflicht zu Gleichstellung und Entgeltgleichheit. Mehr


100 Jahre Frauenwahlrecht

2018 feiert in Deutschland ein fundamentaler demokratischer Fortschritt Jubiläum: Vor 100 Jahren, im November 1918, erhielten Frauen mit aktivem und passivem Wahlrecht volle politische Partizipation.

Lesetipps


Begriffe zur Akzeptanz vielfältiger sexueller Identitäten - Wortschatz

Der Wort-Schatz enthält in einfachen Sätzen Erläuterungen zu Begriffen wie lesbisch, schwul, transsexuell, Vielfalt, Diskriminierung, Regenbogenfamilie und vielen anderen.

Ausdrücklich bemüht sich der Wort-Schatz um einfache Sprache, eine übersichtliche Struktur und Reduzierung auf das Wesentliche.

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Machtmissbrauch in der Wissenschaft: Macht Schluss damit
Die Strukturen der Wissenschaft begünstigen, dass Macht missbraucht wird. Die Debatte darüber kann jetzt zu einem Kulturwandel führen. Ein Beitrag von Anant Agarwala und Anna-Lena Scholz auf zeit.de

Debatte über sexualisierte Belästigung und Gewalt. Was tun für ein respektvolles Miteinander am Arbeitsplatz Hochschule?
„Hollywood-Regisseur Harvey Weinstein soll zahlreiche Frauen sexuell belästigt und deren berufliche Abhängigkeit von ihm ausgenutzt haben. Das hat eine weltweite Debatte in allen Lebens- und Arbeitsbereichen
ausgelöst – auch an der Hochschule.“ Mehr

Gender-Ranking
Im aktuellen Gender-Ranking unter den deutschen Großstädten liegt Dortmund mit seiner Kommunalpolitik auf einem guten 13. Platz. Mehr
In der 2017 zum 4. Mal von Forschenden der Hagener FernUniversität im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung durchgeführte Studie liegt unter den Ruhrgebietsstädten nur Oberhausen besser, es belegt Rang 6. Schlusslicht auf Rang 73 ist Mülheim an der Ruhr.
Zum Download gibt es die Studie hier

Informationen aus dem CEWS:

Schwerpunktthema im CEWS: Evaluation des Professorinnen-Programms des Bundes und der Länder

Nachdem sich die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) bereits im April 2017 grundsätzlich für eine Fortführung des Professorinnen Programms ausgesprochen hatte, beschloss sie am 10. November endgültig die dritte Programmrunde [s. Pkt. 02 Wissenschaftspolitik im CEWS Journal-Nr. 111].

Mitte Oktober 2017 erschien der Erweiterte Bericht zur Evaluation der zweiten Programmphase (Löther und Glanz 2017). Beides ist Anlass, an dieser Stelle zentrale Ergebnisse der Evaluation des Professorinnen Programms vorzustellen.

Das Professorinnen Programm des Bundes und der Länder wurde am 19. November 2007 für eine Laufzeit von fünf Jahren (2008-2012) von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) beschlossen. Nach der positiven Evaluierung der ersten Programmphase (Zimmermann 2012) beschloss die GWK am 29. Juni 2012 eine Verlängerung für die Jahre 2013 bis 2017.

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Fortsetzung des Professorinnenprogramms beschlossen

Nachdem sich die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) bereits im April 2017 einvernehmlich für die Fortführung des Professorinnenprogramms ausgesprochen hatte, beschloss sie am 10. November endgültig die Fortführung des Programms bis 2022 (Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (Gwk) 10.11.2017). Gegenüber den ersten beiden Programmphasen wird das Volumen für die dritte Programmphase (2018 – 2022) um 50 Millionen Euro auf 200 Millionen Euro erhöht. Damit wird insbesondere auch den gestiegenen Gehältern seit der ersten Auflage des Programms vor 10 Jahren Rechnung getragen. Die Gelder werden je zur Hälfte von Bund und Ländern zur Verfügung gestellt.

Mit dem Punkt „Personalentwicklung und –gewinnung auf dem Weg zur Professur“ wird zudem ein zusätzliches Element aufgenommen: Hochschulen mit einer Bestbewertung in diesem Bereich erhalten das Prädikat „Gleichstellung: ausgezeichnet!“. Bis zu 10 Hochschulen mit einer solchen Auszeichnung können die Förderung einer vierten Professur beantragen. Weiter lesen im CEWS


Nach zehn Jahren des Fortschritts wächst die Kluft zwischen den Geschlechern 2017

Die am 2. November 2017 veröffentlichten Ergebnisse zeigen, dass insgesamt 68 % der globalen Geschlechterkluft überwunden sind. Das ist eine leichte Verschlechterung gegenüber 2016 und 2015, als 68,3 % bzw. 68,1 % der Lücke geschlossen waren. Grund für die Verschlechterung ist eine Vergrößerung des Geschlechtergefälles in allen vier Säulen des Berichts: Bildungsniveau, Gesundheit und Lebenserwartung, wirtschaftliche Beteiligung und politische Mitwirkung. Die beiden letztgenannten Bereiche sind besonders besorgniserregend, da sie ohnehin bereits die größten Lücken aufweisen und bis zu diesem Jahr die schnellsten Fortschritte verzeichneten. Weiter lesen im CEWS


Geschlechterstereotype schrecken Frauen ab

Wie können unternehmen Frauen als Fach- und Führungskräfte gewinnen? Sie sollten mit Geschlechterstereotypen brechen – so das Ergebnis einer Studie, die Professorin Anja Iseke von der Hochschule OwL gemeinsam mit Professorin Kerstin Pull von der Universität Tübingen durchgeführt hat. Eine Frau sitzt mit Kind auf dem Schoß am Laptop – und zeigt, wie sie Familie und Karriere verbindet. wenn ein Unternehmen mit diesem Bild um neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wirbt, hat es mehr Chancen, dass Frauen sich bewerben, als wenn es das Themenfeld der Vereinbarkeit ausklammert. Aber: Noch mehr, vor allem leistungsorientierte, Frauen bewerben sich, wenn statt einer Frau auf dem Bild ein Mann den Spagat zwischen Kind und Beruf darstellt. Das ist eins der Ergebnisse einer online-Befragung, die Professorin Anja Iseke vom Fachbereich Produktion und Wirtschaft an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe gemeinsam mit Professorin Kerstin Pull von der Eberhard Karls Universität Tübingen durchgeführt hat. Weiter lesen im CEWS


Sexuelle Belästigung: Prävention durch Betriebsvereinbarungen mit klaren, verbindlichen Regeln

Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ist ein massives Problem. Betriebsvereinbarungen zwischen Management und Betriebs- oder Personalrat tragen zur Vorbeugung bei. wie, zeigt die aktuelle, von der Hans-Böckler-Stiftung unterstützte Studie. Hier nachlesen


Aufruf zum bundesweiten Girls’Day am 26. April 2018

Unternehmen oder Betriebe, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Behörden oder Institution en können Schülerinnen zum Girls’Day einladen, um Berufe vorzustellen, in denen Frauen bislang eher selten anzutreffen sind. Mehr

 


Das Thema "Berufungsgeschehen" ist Gegenstand von mehreren aktuellen Veröffentlichungen und Maßnahmen

Warum bewirbt sich niemand?
Die Gewinnung von FH-Professor*innen wird seit 2016 von Wissenschafts-organisationen intensiv diskutiert. Vor diesem Hintergrund untersuchte eine vom BMBF geförderte Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung die "Bewerberlage bei Fachhochschulprofessuren"(BeFHPro). Der Abschlussbericht von 3/2017 ist hier verfügbar. http://www.dzhw.eu/pdf/pub_fh/fh-201703.pdf
Wie stellt sich die Bewerberlage bei der Berufung von Profssor(inn)en an staatlichen Fachhochschulen (FH) und Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) dar? Besteht ein Mangel an geeigneten Bewerber(inne)n und, wenn ja, welche Fächer(gruppen) sind in welchem Ausmaß von diesem Mangel betroffen und welche Gründe gibt es für den Mangel . Ergänzend wird analysiert, welche Merkmale Berufskarrieren erfolgreich berufener Fachhochschulprofessor(inn)en aufweisen und welche Motivlagen für ihre Bewerbung bedeutend sind. Bei der Beantwortung dieser Fragen wird ein besonderes Augenmerk auf fächergruppenspezifische Besonderheiten, die Rolle fachbezogener wissenschaftsexterner Arbeitsmärkte sowie die regionale Lage der jeweiligen Hochschule gelegt.

Fachhochschule als "place to be"
"Karrierewege zur Professur an einer Fachhochschule"beschreiben Ursula Diallo-Ruschhaupt, Susanne Plaumann und Eva-Maria Dombrowski in einem gleichnamigen Band, der Ende 2017 bei Budrich UniPress erschienen ist. Vor dem Hintergrund der jahrzehntelangen Erfahrungen in Berlin beschreiben die Beiträge u.a. die Versuche der Beuth Hochschule für Technik, im Rahmen der freien Berufungskorridore den Frauenanteil unter den FH-Professuren markant zu erhöhen und eine „place to be“-Strategie zu etablieren. Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, Handlungsempfehlungen zum Personal Recruiting im Wissenschaftsbereich und die besondere Situation von Hochschulen der angewandten Wissenschaften im MINT-Bereich werden behandelt.

"rein in die hörsäle"
Mit dem Programm „rein-in-die hörsäle“ fördert die LaKoF Bayern/HAW besonders befähigte Frauen mit abgeschlossenem Hochschulstudium, die eine Karriere als Hochschulprofessorin anstreben. Das Programm richtet sich an Frauen, die schon die für eine Berufung notwendigen Qualifikationen
aufweisen oder in absehbarer Zeit erwerben werden. An sie richten sich Informationsabende mit der Möglichkeit, alle Fragen rund um das Thema „Professorin an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften“ persönlich mit erfahrenen Professorinnen zu klären.
Ein weiteres Angebot von „rein-in-die-hörsäle“ sind die zweitägigen Seminare „Berufsziel Professorin an einer HAW“. Sie bieten intensive (Einzel-)Coachings für Berufungsverfahren führen anschaulich und tief-greifend in den Gesamtablauf des Verfahrens ein.

Informationen


gedruckt am: 25.06.2018  15:23