Informationen zum Förderverfahren "Gender in Forschung und Lehre"

Die Fachhochschule Dortmund stellt aus Landesmitteln (Landesprogramm geschlechtergerechte Hochschulen) jährlich einen Betrag für hochschulinterne Gender-Projekte in Forschung und Lehre zur Verfügung.

Ziele:

  • Unterstützung der Thematisierung von Geschlecht in Lehre und/oder Forschung
  • Vernetzung und nachhaltige interdisziplinäre Zusammenarbeit der in Geschlechterthemen aktiven Forschenden und Lehrenden an der Fachhochschule
  • Weiterentwicklung des Forschungsprofils der Fachhochschule Dortmund,
  • Verbesserung der Aktualität und Qualität der Lehre

 

Vorgehen:

  1. Antrag an die Gleichstellungskommission über die Fachbereichsleitung unter Einbezug der Gleichstellungsbeauftragten des Fachbereichs
    Antragsfrist 2019 verlängert bis 30.11.2019 !!!
  2. Antragsvolumen: 8.000€ maximal
  3. Projektdauer: bis zu 2 Jahre
  4. Fachbereichsanteil: 10%
  5. Förderfähige Kosten: Sachkosten, Personalkosten (keine Lehraufträge zum Ausgleich einer Lehrermäßigung für hauptamtlich Lehrende), Finanzierung von studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräften (SHK/WHK)
  6. Förderungswürdige Projekte:
  • Entwicklung Gender- und diversitygerechter Lehrformate und –methoden
  • Vereinbarkeitsgerechte Flexibilisierung von Lehre und Prüfungen
  • Thematisierung von Gender-Themen in Lehre und Forschung (Integration in vorhandene Projekte/Lehrveranstaltungen oder Entwicklung neuer Projekte/Veranstaltungen)

Hier finden Sie inhaltliche Anregungen zu Genderthemen

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Gendersensibler Blick in der Forschung zur Wirksamkeit von Rauchmeldern

Wie wichtig ein gendersensibler Blick in der Forschung sein kann, zeigt zum Beispiel eine Forschung zur Wirksamkeit von Rauchmeldern - diese können Leben retten. Auf der Suche nach Gründen, warum Kinder von den Alarmtönen der Rauchmelder nicht aufgeweckt werden, fand ein Projekt der Universität Dundee heraus, dass sie (anders als Erwachsene) eher auf menschliche Stimmen, insbesondere aus Frauenstimmen reagieren. der für Rauchmelder übliche durchdringende künstlich erzeugt Ton weckt viele Kinder nicht auf. Und: Jungen und Mädchen sprechen auf unterschiedliche Frequenzbereiche an. Einen Radiobeitrag zu dem Projekt finden Sie hier